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Gentoolkit

Inhalt:

1.  Einleitung

Was ist Gentoolkit?

Gentoo ist eine einzigartige Distribution und hat einige Komplexitäten, die in anderen Distributionen gar nicht vorhanden sind. Als Gentoo Entwickler und Mitarbeiter ein paar dieser Komplexitäten entdeckten, schrieben sie Werkzeuge um den Benutzern und Administratoren zu helfen. Viele dieser Werkzeuge befinden sich im Gentoo Projekt und sind im Paket app-portage/gentoolkit.

Notiz: Momentan gibt es zwei verschiedene Versionen von Gentoolkit: app-portage/gentoolkit und app-portage/gentoolkit-dev. Das erste Paket enthält Administrationsskripte und das letztere enthält Skripte spezifisch hilfreich für die Entwicklung von Gentoo. Wenn Sie ein Entwickler sind, können Sie Ihre Skripte in gentoolkit-dev aufnehmen lassen, indem Sie den Gentoolkit Maintainer kontaktieren. Dieses Dokument bespricht nur gentoolkit.

Gentoolkit beinhaltet eine ganze Menge von nützlichen Werkzeugen mit denen Sie Ihre Pakete verwalten können und im Auge behalten können was sich an Ihrem System ändert. Die meisten Benutzer -- vor allem diejenigen die ihr System oft updaten -- werden einen Nutzen aus dem installierten Gentoolkit ziehen.

Installation

Einfach wie mit allen Gentoo Paketen, besteht die Installation nur durch emerge.

Befehlsauflistung 1.1: Installieren von Gentoolkit

# emerge gentoolkit

Notiz: Viele der der Tools im Gentoolkit enthüllen wichtige Informationen über das System oder erfordern root Berechtigungen. Darum können einige Programme, (oder damit sie richtig funktionieren) nur als Benutzer mit root Berechtigungen ausgeführt werden.

Dokumentationen finden

Jegliche Dokumentation die ein Programm haben könnte (abgesehen von den man Seiten) ist gespeichert in /usr/share/doc/gentoolkit-[Version]/[Programmname]/.

2.  equery

Einleitung

equery ist ein Werkzeug, welches u.a. eine große Menge an nützlichen Informationen über die Pakete auf Ihrem System anzeigen kann. equery --help liefert alle möglichen Optionen.

Notiz: Nicht alle Funktionen, die von equery --help ausgegeben werden, wurden auch schon implementiert. Jene, die es noch nicht sind, sind deutlich erwähnt worden. Sie werden auch bemerken, dass jeder Befehl eine kurze Option hat, z.B. b anstatt belongs.

Notiz: Beachten Sie, dass equery momentan das Ausgabeformat ändert, wenn es durch eine Pipe gesendet wird. Das gepipete Format ist dazu gedacht, leichter von den Werkzeugen analysiert zu werden, aber Sie können es auch ausschalten, indem Sie die Option --no-pipe hinzufügen. Wenn Sie Skripte schreiben, die equery einsetzen, sollten Sie hiervon Kenntniss haben.

Das Finden des Pakets, aus dem eine Datei stammt

equery bietet auch eine Funktion an, um das Paket zu finden, aus dem eine Datei hergekommen ist, indem Sie den belongs-Befehl (oder auch einfach b) benutzen.

Befehlsauflistung 2.1: Das Ebuild finden, welches die gegebene Daetei installiert hat

# equery belongs /usr/bin/audacious
[ Searching for file(s) /usr/bin/audacious in *... ]
media-sound/audacious-1.1.2 (/usr/bin/audacious)

Durch Benutzung der -f Option haben Sie die Möglichkeit nach Dateien zu suchen, welche einem regulären Ausdruck entsprechen. Die -e Option ist nützlich, um Ihre Suche sofort zu beenden, wenn ein Treffer gefunden wurde.

Prüfen der Integrität eines Pakets

Manchmal ist es nützlich die Integrität eines Paketes zu überprüfen. query kann sowohl MD5-Summen als auch Timestamps verifizieren, um zu zeigen, wann ein Paket beschädigt, ersetzt oder entfernt worden sein könnte.

Befehlsauflistung 2.2: Paket-Integrität OK

# equery check gentoolkit
[ Checking app-portage/gentoolkit-0.2.0 ]
 * 54 out of 54 files good

Bitte beachten Sie, dass das Ändern von Konfigurationsdateien nach der Installation als "nicht gut" bemängelt werden könnten.

Liste aller Pakete, welche von ... abhängen

equery ist in der Lage alle direkten Abhängigkeiten eines Pakets aufzulisten. Die Funktion, die wir benutzen sollten, um dies zu tun lautet depends und es ist so einfach wie folgt:

Befehlsauflistung 2.3: Nach Paketen suchen, welche von pygtk abhängen

# equery depends pygtk
[ Searching for packages depending on pygtk... ]
app-office/dia-0.93
dev-python/gnome-python-2.0.0-r1
gnome-extra/gdesklets-core-0.26.2
media-gfx/gimp-2.0.4
x11-libs/vte-0.11.11-r1

Graph von Abhängigkeiten

equery ist dazu fähig uns einen Graph von Abhängigkeiten für ein spezifisches Paket ausgeben. Der Graph von Abhängigkeiten gibt Ihnen eine Auflistung von allen Paketen die direkte und indirekte Abhängigkeiten zum fraglichen Paket haben.

Befehlsauflistung 2.4: Graph von Abhängigkeiten für cdrtools

# equery depgraph cdrtools
Displaying dependencies for app-cdr/cdrtools-2.01_alpha37
`-- app-cdr/cdrtools-2.01_alpha37
 `-- sys-libs/glibc-2.3.4.20040808 (virtual/libc)
  `-- sys-kernel/linux-headers-2.4.22 (virtual/os-headers)
   `-- sys-apps/baselayout-1.10.4
    `-- sys-apps/sysvinit-2.85-r1
     `-- sys-apps/gawk-3.1.3-r1
      `-- sys-apps/util-linux-2.12-r4
          `-- sys-apps/sed-4.0.9
              `-- sys-libs/ncurses-5.4-r4
                  `-- sys-apps/pam-login-3.14
                  `-- sys-libs/pam-0.77-r1
                 `-- sys-libs/cracklib-2.7-r10
               `-- sys-apps/miscfiles-1.3-r1
              `-- app-arch/gzip-1.3.5-r1
              `-- sys-apps/portage-2.0.50-r10

Zum Beispiel ist linux-headers eine indirekte Abhängigkeit von cdrtools, während glibc eine direkte Abhängigkeit ist. Beachten Sie, dass die Ausgabe auch Informationen über virtuelle Pakete enthält. In dem obigen Beispiel erwartet cdrtools eigentlich virtual/libc, nicht sys-libs/glibc, aber auf dem gegebenen System in dem Beispiel stellt sys-libs/glibc virtual/libc bereit.

Dateien auflisten, die zu einem Ebuild gehören

equery kann die Dateien auflisten, die zu einem installierten Ebuild gehören. Wenn ich die Dateien, die Gentoolkit auf meinem System installiert hat, nicht kenne, werde ich equery benutzen, um sie anzeigen zu lassen.

Befehlsauflistung 2.5: Dateien auflisten

# equey files gentoolkit
[ Searching for packages matching gentoolkit... ]
app-portage/gentoolkit-0.2.0
* Contents of app-portage/gentoolkit-0.2.0:
/usr
/usr/bin
/usr/bin/equery
/usr/bin/etcat
/usr/bin/euse
/usr/bin/glsa-check
/usr/bin/qpkg
/usr/bin/revdep-rebuild
/usr/lib
/usr/lib/gentoolkit
/usr/lib/gentoolkit/pym
/usr/lib/gentoolkit/pym/gentoolkit
/usr/lib/gentoolkit/pym/gentoolkit/__init__.py
/usr/lib/gentoolkit/pym/gentoolkit/gentoolkit.py
/usr/lib/gentoolkit/pym/gentoolkit/pprinter.py
/usr/lib/gentoolkit/pym/glsa.py
/usr/sbin
/usr/share
/usr/share/doc
/usr/share/doc/gentoolkit-0.2.0_pre10

[...]

Der Befehl files von equery stellt einige Optionen bereit, um die Ausgabe zu verändern. Sie können alle davon auf den equery man-Seiten nachschlagen.

Pakete suchen, die ein spezifisches USE-Flag benutzen

Wenn Sie die Pakete auf ihrem System finden wollen, welche Gebrauch von einem spezifischen USE-Flag machen, hat equery die Funktion hasuse:

Befehlsauflistung 2.6: Pakete suchen, welche das USE-Flag firefox benutzen

# equery hasuse firefox
[ Searching for USE flag firefox in all categories among: ]
 * installed packages
[I--] [  ] dev-python/gnome-python-extras-2.14.0-r1 (0)
[I--] [  ] media-video/totem-2.16.4 (0)

Pakete auflisten

equery hat eine starke Funktion alle Pakete aufzulisten, die zu Ihrem System, zu Portage oder sogar zu einem Overlay gehören. Probieren wir dies aus:

Befehlsauflistung 2.7: Pakete mit equery auflisten

# equery list gentoolkit
# equery list gentoolkit
[ Searching for package 'gentoolkit' in all categories among: ]
* installed packages
[I--] [  ] app-portage/gentoolkit-0.2.0 (0)

Die Standard-Anfrage wird unsere installierten Pakete nach dem gegebenen Namen durchsuchen. Falls etwas gefunden wird, werden die folgenden Informationen ausgegeben: Der Ort des Pakets zwischen den ersten eckigen Klammern (I für Installierte Pakete, P für Portage, O für Overlay), die möglichen Masken zwischen den zweiten (~ by keyword, - by arch oder M hard masked), dann die Kategorie und der komplette Name und zuletzt der Slot, in welchem das Paket gelagert ist.

Ein weiteres Beispiel. Dieses Mal werden wir die lokalen Optionen verwenden, um nach Paketen zu suchen, welche in unserem Portagebaum und Overlay enthalten sind.

Befehlsauflistung 2.8: Lokale Optionen mit equery benutzen

# equery list -p -o vim
[ Searching for package 'vim' in all categories among: ]
* installed packages
[I--] [  ] app-editors/vim-6.3-r4 (0)
* Portage tree (/usr/portage)
[-P-] [M~] app-editors/vim-7.0_alpha20050126 (0)
[-P-] [M~] app-editors/vim-7.0_alpha20050201 (0)
[-P-] [  ] app-editors/vim-6.3-r2 (0)
[-P-] [M~] app-editors/vim-7.0_alpha20050122 (0)
[-P-] [M~] app-editors/vim-core-7.0_alpha20050126 (0)
[-P-] [  ] app-editors/vim-core-6.3-r3 (0)
[-P-] [M~] app-editors/vim-core-7.0_alpha20050122 (0)
[-P-] [M~] app-editors/vim-core-7.0_alpha20050201 (0)
[-P-] [  ] app-editors/vim-core-6.3-r4 (0)
* overlay tree (/opt/ebuilds)

Paketgrößen finden

Haben Sie sich schon einmal gefragt wieviel Platz ein bestimmtes Paket wohl belegt? Da ein Paket seine Dateien über eine Mehrzahl von Verzeichnissen verteilt haben könnte wird das übliche du -hc möglicherweise nicht die korrekte Größe ausgeben. Dieses Dilemma wird von equery gelöst!

Befehlsauflistung 2.9: Paketgröße

# equery size openoffice-bin
* app-office/openoffice-bin-1.1.2
Total Files : 2908
Total Size  : 223353.31 KiB

Wie Sie sehen können, gibt equery den total benutzen Speicherplatz in Kilobyte aus und listet die Anzahl Dateien, die dieses Paket insgesamt besitzt.

Auflistung von USE-Flags für ein Paket

equery kann so eingesetzt werden, dass es Informationen darüber liefert was für USE-Flags von einen spezifischen Paket verwendet werden. Es teilt uns mit was unsere momentanen USE-Flags für ein Paket sind und welche USE-Flags für das Paket verfügbar sind.

Befehlsauflistung 2.10: Gesetzte und nicht gesetzte USE-Flags

# equery uses wireshark
[ Colour Code : set unset ]
[ Legend    : (U) Col 1 - Current USE flags        ]
[           : (I) Col 2 - Installed With USE flags ]

U I [ Found these USE variables in : net-analyzer/wireshark-0.99.4 ]
- - adns      : Adds support for the adns DNS client library
+ + gtk       : Adds support for x11-libs/gtk+ (The GIMP Toolkit)
- - ipv6      : Adds support for IP version 6
- - kerberos  : Adds kerberos support
- - portaudio : Adds support for the crossplatform portaudio audio API
- - selinux   : !!internal use only!! Security Enhanced Linux support, this must be set by the selinux profile or breakage will occur
- - snmp      : Adds support for the Simple Network Management Protocol if available
+ + ssl       : Adds support for Secure Socket Layer connections
- - threads   : Adds threads support for various packages. Usually pthreads

Wireshark ist bei mir so installiert, dass nur die gtk und ssl Flags gesetzt sind, aber es sind noch einige andere USE-Flags für Wireshark vorhanden. Für weitere Informationen zu USE-Flags lesen Sie bitte das USE-Flags Kapitel des Gentoo Handbuchs.

Wo ist das Ebuild?

Wir können mit equery auch herausfinden welches Ebuild für ein spezifisches Paket verwendet wird. Dies geschieht durch Verwendung des equery which Befehls, welcher den kompletten Pfad zum Ebuild ausgibt.

Befehlsauflistung 2.11: Anzeigen des Ebuildpfads

  # equery which cdrtools
  /usr/portage/app-cdr/cdrtools/cdrtools-2.01_alpha37.ebuild

3.  euse

Einleitung

euse ist ein Werkzeug mit dem man USE-Flags an zahlreichen Stellen sehen, aktivieren und deaktivieren kann. Für weitere Informationen zu USE-Flags lesen Sie bitte das USE-Flags Kapitel des Gentoo Handbuchs. Benutzen Sie euse -h für eine komplette Hilfe und alle Optionen.

Lesen, aktivieren und deaktivieren von USE-Flags

Der euse -a Befehl liest die momentan gesetzten USE-Flags und zeigt sie an.

Notiz: Es gibt 5 "Spalten", die euse jetzt benutzt, um anzuzeigen, ob ein Flag (nicht) gesetzt ist und wo es gesetzt worden ist. Die Spalten sind wie folgt -- +/-, in der Umgebung gesetzt, in make.conf gesetzt, in make.defaults gesetzt, und in make.globals gesetzt. Die Ausgabe sieht aus wie [+ECDG].

Befehlsauflistung 3.1: Alle aktiven USE-Flags anschauen

# euse -a
X                   [+ CD ]
aalib               [+    ]
acpi                [+ C  ]
alsa                [+ C  ]
apache2             [+ C  ]
apm                 [+  D ]
avi                 [+  D ]
berkdb              [+  D ]
bitmap-fonts        [+  D ]
bonobo              [+    ]
cdr                 [+ C  ]
crypt               [+ CD ]
cscope              [+ C  ]
cups                [+ CD ]
curl                [+    ]
emboss              [+  D ]
encode              [+  D ]
esd                 [+    ]
fam                 [+    ]
fbcon               [+ C  ]
firefox             [+ C  ]
font-server         [+  D ]
foomaticdb          [+  D ]
fortran             [+  D ]
gd                  [+ C  ]
gdbm                [+  D ]
gif                 [+ CD ]
gimpprint           [+ C  ]
gnome               [+ CD ]
gphoto2             [+    ]
gpm                 [+ CD ]
gstreamer           [+ C  ]
gtk                 [+  D ]
gtkhtml             [+ C  ]
guile               [+    ]
imagemagick         [+    ]
imlib               [+ CD ]
innodb              [+    ]
ipv6                [+  D ]
javascript          [+ C  ]
jpeg                [+ CD ]
kde                 [+  D ]
ldap                [+    ]
libg++              [+ CD ]
libwww              [+ CD ]
mad                 [+ CD ]
mbox                [+ C  ]
md5sum              [+ C  ]
mikmod              [+ CD ]
mmx                 [+ C  ]
motif               [+ CD ]
mp3                 [+    ]
mpeg                [+ CD ]
mpeg4               [+ C  ]
mysql               [+ C  ]
ncurses             [+ CD ]
nls                 [+  D ]
nvidia              [+ C  ]
odbc                [+    ]
offensive           [+    ]
ogg                 [+ CD ]
opengl              [+ CD ]
oss                 [+  D ]
pam                 [+ CD ]
pdflib              [+ CD ]
perl                [+ CD ]
png                 [+ CD ]
python              [+ CD ]
qt                  [+  D ]
quicktime           [+ CD ]
readline            [+ CD ]
ruby                [+    ]
sdl                 [+ CD ]
slang               [+  D ]
spell               [+ CD ]
sse                 [+ C  ]
ssl                 [+ CD ]
svga                [+ CD ]
tcltk               [+ C  ]
tcpd                [+  D ]
tiff                [+ C  ]
truetype            [+ CD ]
usb                 [+ C  ]
vanilla             [+ C  ]
x86                 [+ C  ]
xml                 [+    ]
xosd                [+ C  ]
xv                  [+ CD ]
xvid                [+ C  ]
zlib                [+ CD ]

So ähnlich können sie den euse -a -g Befehl verwenden, um nur aktive globale USE-Flags anzeigen zu lassen. Der euese -a -l Befehl tut dasselbe für aktive lokale USE-Flags. -g & -l sind Unteroptionen von euse und benötigen eine Option vor ihnen (z.B. -a), um korrekt zu funktionieren.

Befehlsauflistung 3.2: Aktive lokale USE-Flags anschauen

# euse -a -l
bitmap-fonts        [+  D ]
font-server         [+  D ]
fortran             [+  D ]
gimpprint           [+ C  ]
md5sum              [+ C  ]
mpeg4               [+ C  ]
nvidia              [+ C  ]
offensive           [+    ]
truetype            [+ CD ]

Wir können euse auch benutzen, um USE-Flags zu (de-)aktivieren. Die Befehle hierfür sind euse -E flagname (ein Flag einschalten) und euse -D flagname (ein Flag ausschalten).

Warnung: Benutzen Sie die euse -E und euse -D Befehle nicht alleine (ohne ein Flag). Es wird ALLE Flags in /etc/make.conf aktivieren/deaktivieren. Obwohl ein Backup in /etc/make.conf.euse_backup behalten wird, seien Sie bitte vorsichtig, wenn sie euse -E oder euse -D benutzen.

Befehlsauflistung 3.3: Setzen und Deaktivieren von USE-Flags

(Ein USE-Flag aktivieren)
#  euse -E 3dfx
/etc/make.conf was modified, a backup copy has been placed at /etc/make.conf.euse_backup

(/etc/make.conf nach dem Befehl)
USE="alsa acpi apache2 -arts cups cdr crypt cscope -doc fbcon \
firefox gd gif gimpprint gnome gpm gstreamer gtkhtml imlib \
innodb -java javascript jpeg libg++ libwww mad mbox md5sum \
mikmod mmx motif mpeg mpeg4 mysql ncurses nvidia \
ogg odbc offensive opengl pam pdflib perl png python \
quicktime readline sdl spell sse ssl svga tcltk tiff truetype usb \
vanilla X xosd xv xvid x86 zlib 3dfx"

(das USE-Flag deaktivieren)
#  euse -D 3dfx
/etc/make.conf was modified, a backup copy has been placed at /etc/make.conf.euse_backup

(/etc/make.conf nach dem Befehl)
USE="alsa acpi apache2 -arts cups cdr crypt cscope -doc fbcon \
firefox gd gif gimpprint gnome gpm gstreamer gtkhtml imlib \
innodb -java javascript jpeg libg++ libwww mad mbox md5sum \
mikmod mmx motif mpeg mpeg4 mysql ncurses nvidia \
ogg odbc offensive opengl pam pdflib perl png python \
quicktime readline sdl spell sse ssl svga tcltk tiff truetype usb \
vanilla X xosd xv xvid x86 zlib -3dfx"

Notiz: euse entfernt das Flag nicht direkt aus make.conf, es fügt nur ein - (Minus) am Anfang des Flags ein. Um unnötige Variablen zu vermeiden müssen Sie unter Umständen Ihre make.conf manuell bearbeiten.

4.  Other tools

Weitere Werkzeuge

Dieses Werkzeug ist dazu da reverse Abhängigkeiten neu erstellt. Es durchsucht Ihre installierten Ebuilds um Pakete zu finden die nicht länger funktionieren wegen einem Upgrade eines Paketes von welchem es abhängig war. Es kann diese Pakete für Sie mit emerge installieren, aber es kann auch geschehen dass ein gegebenes Paket nicht mehr mit den momentan installierten Paketen funktioniert. In diesem Fall sollten Sie das funktionsunfähige Paket auf eine neuere Version aktualisieren. Revdep-rebuild wird Flags an emerge übergeben, welche es Ihnen ermöglichen das --pretend Flag zu verwenden, um zu sehen was mit emerge neu installiert werden würde, bevor Sie weiter fortfahren.

Befehlsauflistung 4.1: Ausführen von revdep-rebuild im Pretend-Modus

# revdep-rebuild -p

Checking reverse dependencies...
Packages containing binaries and libraries broken by any package update,
will be recompiled.

Collecting system binaries and libraries... done.
  (/root/.revdep-rebuild.1_files)

Collecting complete LD_LIBRARY_PATH... done.
  (/root/.revdep-rebuild.2_ldpath)

Checking dynamic linking consistency...
  broken /usr/lib/ao/plugins-2/libarts.so (requires libartsc.so.0)
  broken /usr/lib/kde3/libkpresenterpart.so (requires libartskde.so.1 libqtmcop.so.1
         libsoundserver_idl.so.1 libkmedia2_idl.so.1 libartsflow.so.1 libartsflow_idl.so.1 libmcop.so.1)
  broken /usr/lib/ruby/site_ruby/1.8/i686-linux/fox.so (requires libFOX-1.0.so.0)
  broken /usr/lib/xine/plugins/1.0.0/xineplug_ao_out_arts.so (requires libartsc.so.0)
  broken /usr/lib/perl5/vendor_perl/5.8.0/i686-linux/auto/SDL_perl/SDL_perl.so (requires libSDL_gfx.so.0)
  broken /usr/lib/libloudmouth-1.so.0.0.0 (requires libgnutls.so.10)
  broken /usr/bin/k3b (requires libartskde.so.1 libqtmcop.so.1 libsoundserver_idl.so.1 libkmedia2_idl.so.1
         libartsflow.so.1 libartsflow_idl.so.1 libmcop.so.1)
  broken /usr/bin/lua (requires libhistory.so.4)
  broken /usr/bin/lyx (requires libAiksaurus-1.0.so.0)
  broken /usr/bin/luac (requires libhistory.so.4)
  broken /usr/bin/avidemux2 (requires libartsc.so.0)
  broken /usr/bin/pptout (requires libxml++-0.1.so.11)
  broken /usr/bin/xml2ps (requires libxml++-0.1.so.11)
 done.
  (/root/.revdep-rebuild.3_rebuild)

Assigning files to ebuilds... done.
  (/root/.revdep-rebuild.4_ebuilds)

Evaluating package order... done.
  (/root/.revdep-rebuild.5_order)

All prepared. Starting rebuild...
emerge --oneshot --nodeps -p =app-cdr/k3b-0.11.14 =app-office/koffice-1.3.2 =app-office/lyx-1.3.4 \
       =app-office/passepartout-0.2 =dev-lang/lua-5.0.2 =dev-ruby/fxruby-1.0.29 =media-libs/libao-0.8.5 \
       =media-libs/xine-lib-1_rc5-r3 =media-video/avidemux-2.0.26 =net-libs/loudmouth-0.16

These are the packages that I would merge, in order:

Calculating dependencies ...done!
[ebuild   R   ] app-cdr/k3b-0.11.14
[ebuild   R   ] app-office/koffice-1.3.2
[ebuild   R   ] app-office/lyx-1.3.4
[ebuild   R   ] app-office/passepartout-0.2
[ebuild   R   ] dev-lang/lua-5.0.2
[ebuild   R   ] dev-ruby/fxruby-1.0.29
[ebuild   R   ] media-libs/libao-0.8.5
[ebuild   R   ] media-libs/xine-lib-1_rc5-r3
[ebuild   R   ] media-video/avidemux-2.0.26
[ebuild   R   ] net-libs/loudmouth-0.16

Now you can remove -p (or --pretend) from arguments and re-run revdep-rebuild.

Wenn Sie einige Pakete neu erstellen müssen, dann können Sie revdep-rebuild ohne das -p Flag ausführen und die aufgelisteten Pakete werden erneut mit emerge installiert.

glsa-check

glsa-check ist hauptsächlich ein Testprogramm, welches die verschiedenen GLSA (Gentoo Linux Security Advisory) im Auge behält und wird letztendlich in emerge und equery integriert werden. Besuchen Sie bitte die Portage GLSA Integrationsseite für weitere Informationen.

eread

eread ist ein einfaches Werkzeug zum Darstellen von elog-Dateien, welche von >=portage-2.1 erstellt werden. Sie können das Speichern von elog-Dateien beeinflussen, indem Sie ein paar Variablen in /etc/make.conf setzen:

Befehlsauflistung 4.2: Einschalten von elog in /etc/make.conf

PORTAGE_ELOG_CLASSES="log"
PORTAGE_ELOG_SYSTEM="save"

Notiz: Dies ist nur ein Weg, um elog-Nachrichten zu speichern. Für weitere Informationen zur Arbeitsweise von Portages elog-System, lesen Sie bitte die entsprechende Seite im Portage Handbuch.

Sobald Sie elog zu Ihrer Zufriedenheit aufgesetzt haben, führen Sie einfach eread aus, um sich Ihre Logdateien anzuschauen.

Befehlsauflistung 4.3: Benutzung von eread

$ eread

This is a list of portage log items. Choose a number to view that file or type q to quit.

1) app-portage:gentoolkit-0.2.4_pre2:20070320-000256.log
2) app-portage:gentoolkit-0.2.4_pre2:20070320-000258.log
3) app-portage:gentoolkit-0.2.4_pre2:20070320-000319.log
4) app-portage:gentoolkit-0.2.3:20070320-000408.log
Choice?

Wählen Sie eine Zahl aus und die Datei wird mit dem Paging-Programm, welches Sie in der Umgebungsvariable PAGER definiert haben, angezeigt. Falls PAGER nicht gesetzt ist, wird es less benutzen.

Nach dem Anzeigen des elog-Objekts werden Sie gefragt, ob Sie die Datei löschen möchten.



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Seite aktualisiert 25. Juni 2007

Die Originalversion dieser Übersetzung wird nicht länger gepflegt

Zusammenfassung: Gentoolkit ist eine Zusammenfassung von Werkzeugen für das einfache Administrieren eines Gentoo Systems. Dieses Dokument deckt die Basis einiger Werkzeuge des aktuellen Gentoolkits ab.

Matt Butcher
Autor

John P. Davis
Bearbeiter

Erwin
Bearbeiter

Shyam Mani
Bearbeiter

Xavier Neys
Bearbeiter

Karl Trygve
Bearbeiter

José Luis Rivero
Bearbeiter

Joshua Saddler
Bearbeiter

David Leder
Übersetzer

Tobias Heinlein
Übersetzer

Jan Hendrik Grahl
Korrektor

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