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4. Vorbereiten der Festplatte(n)
Inhalt:
4.a. Einführung in Block Devices
Block Devices
Wir werden einen guten Einblick in die Festplatten bezogenen Aspekte von Gentoo
Linux und Linux im allgemeinen, inklusive Linux Dateisystemen, Partitionen und
Block Devices erhalten.
Dann, sobald Sie mit den mehr oder weniger komplizierten Eigenschaften von
Festplatten und Dateisystemen vertraut sind, werden Sie durch den Prozess des
Partitionierens und der Dateisystemerstellung für Ihre Gentoo Linux Installation
geführt.
Zu Beginn werden wir Ihnen Block Devices vorstellen. Das berühmteste
Block Device is warscheinlich das, welches das erste IDE Laufwerk in einem
Linux System repräsentiert, namentlich /dev/hda. Wenn Ihr System
SCSI oder SATA Laufwerke verwendet, dann wäre Ihre erste Festplatte
/dev/sda.
Das obige Block Device repräsentiert ein abstraktes Interface zur Festplatte.
Benutzerprogramme können diese Block Device benutzen, um Ihre Festplatte
anzusprechen, ohne sich darum zu kümmern, ob Ihre Festplatten IDE, SCSI oder
irgendwas anderes sind. Das Programm kann den Speicherplatz auf der Festplatte
einfach als eine Anhäufung von zusammenhängenden, beliebig zugreifbaren
512-Byte Blöcken ansprechen.
Partitionen
Obwohl es theoretisch möglich ist eine ganze Festplatte zu nutzen, um Ihr Linux
System zu beherbergen, wird dies in der Praxis so gut wie nie gemacht.
Stattdessen werden komplette Festplatten Block Devices in kleinere, besser
verwaltbare Block Devices unterteilt. Auf den meisten Systemen werden sie
Partitionen genant. Andere Architekturen benutzen ähnliche Techniken,
welche Slices genannt werden.
4.b. Erstellung eines Partitionsschemas
Standard Partitionsschema
Wenn Sie nicht daran interessiert sind ein Partitionsschema für Ihr System zu
erstellen, können Sie das Partitionsschema verwenden, welches wir in diesem
Handbuch benutzen:
| Partition NewWorld |
Partition OldWorld |
Partition Pegasos |
Partition RS/6000 |
Dateisystem |
Größe |
Beschreibung |
| /dev/hda1 |
/dev/hda1 |
(nicht anwendbar) |
(nicht anwendbar) |
(Partition Map) |
32k |
Apple_partition_map |
| /dev/hda2 |
(nicht benötigt) |
(nicht anwendbar) |
(nicht anwendbar) |
(bootstrap) |
800k |
Apple_Bootstrap |
| (nicht anwendbar) |
(nicht anwendbar) |
(nicht anwendbar) |
/dev/sda1 |
(PReP Boot) |
800k |
Type 0x41 |
| (nicht benötigt) |
(nicht benötigt) |
/dev/hda1 |
(nicht benötigt) |
ext2 |
32MB |
Boot Partition |
| /dev/hda3 |
/dev/hda2 |
/dev/hda2 |
/dev/hda1 |
(swap) |
512M |
Swap Partition, Type 0x82 |
| /dev/hda4 |
/dev/hda3 |
/dev/hda3 |
/dev/hda2 |
ext3, xfs |
Rest der Festplatte |
Root Partition, Type 0x83 |
Notiz:
Es gibt einige Partionen mit Namen wie Apple_Driver43,
Apple_Driver_ATA, Apple_FWDriver, Apple_Driver_IOKit,
Apple_Patches. Wenn Sie nicht planen MacOS 9 einzuseten können Sie diese
löschen, da Mac OS X und Linux diese nicht benötigen. Möglicherweise müssen Sie
diese mit parted löschen, da mac-fdisk diese noch nicht löschen kann.
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Warnung:
parted ist fähig Partitionsgrößen zu ändern. Die Version auf der
Installations CD beinhaltet Patches zum Ändern der Größe von HFS+ Dateisystemen.
Unglücklicherweise können damit keine HFS+ Journaled Dateisysteme verändert
werden, selbst wenn Sie das Journaling in Mac OS X ausgeschaltet haben.
Jegliches Größenändern mit parted geht auf Ihre eigene Verantwortung! Machen
Sie vorab ein Backup Ihrer Daten!
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Wenn Sie daran interessiert sind zu erfahren, wie groß eine Partition sein
sollte, oder auch wieviele Partitionen Sie benötigen, lesen Sie weiter.
Anderenfalls fahren Sie nun mit dem Standard: Partitionieren
Ihrer Festplatte oder Alternativ: Benutzen von
parted (insbesondere Pegasos) zur Partitionierung.
Wie viele und wie groß?
Die Anzahl an Partitionen hängt von Ihrer Umgebung ab.
Wenn Sie z.B. eine Menge User haben, wollen Sie höchst wahrscheinlich Ihr
/home separat halten, da es die Sicherheit erhöht und Backups
einfacher macht. Wenn Sie Gentoo installieren um als Mailserver zu fungieren,
sollten Sie /var separat halten, da alle Mails in /var
gespeichert werden. Eine gute Wahl des Dateisystems maximiert dann zusätzlich
die Performanz. Gameserver sollten ein separates /opt haben, da die
meisten Gameserver dort installiert werden. Der Grund ist ähnlich wie bei
/home:Sicherheit und Backups. Es liegt definitiv in Ihrem Interesse
/usr groß zu behalten: es wird nicht nur die Mehrheit der Programme
enthalten; der Portage Baum allein belegt etwa 500Mbyte, ohne die
verschiedensten Quellen die darin gespeichert sind, mitzurechnen.
Wie Sie sehen können, hängt es sehr stark davon ab, was Sie erreichen wollen.
Separate Partitionen oder Volumes haben folgende Vorteile:
-
Sie können das Filesystem mit der höchsten Performance für jede Partition oder
jedes Volume auswählen
-
Ihr System behält noch freien Speicherplatz, selbst wenn ein defektes Tool
ununterbrochen Dateien auf eine Partition oder ein Volume schreibt
-
Falls nötig können Dateisystem Checks zeitlich verkürzt werden, in dem
mehrere Checks parallel durchgeführt werden können (obwohl dieser Vorteil eher
mit mehreren Festplatten als mit mehreren Partitionen zum Tragen kommt)
-
Die Sicherheit kann erhöht werden, indem Sie einige Partitionen oder Volumes
read-only, nosuid (setuid bits werden ignoriert), noexec (executable bits
werden ignoriert) etc. mounten.
Wie dem auch sei, mehrere Partitionen haben einen großen Nachteil: wenn sie nicht
ordentlich konfiguriert werden, könnte das Resultat ein System sein, welches viel
Speicherplatz auf der einen Partition und keinen auf einer anderen frei hat. Es
gibt weiterhin ein 15 Partitionen Limit bei SCSI und SATA.
4.c. Standard: Benutzung von mac-fdisk (Apple) zum Partitionieren der
Festplatte
An dieser Stelle erstellen Sie Ihre Partitionen mit mac-fdisk:
Befehlsauflistung 3.1: Starten von mac-fdisk |
# mac-fdisk /dev/hda
|
Löschen Sie zunächst die Partitionen, die Sie vorher geleert haben, um Platz
für Ihre Linux Partitionen zu schaffen. Benutzen Sie d in
mac-fdisk um diese Partitionen zu löschen. Es wird Sie beim Löschvorgang
nach einer Partitionsnummer fragen. Für gewöhnlich kann die erste Partition auf
NewWorld Maschinen (Apple_partition_map) nicht gelöscht werden.
Nun erstellen Sie eine Apple_Bootstrap Partition mit b. Sie werden
nach einem Block gefragt, an dem Sie starten wollen. Geben Sie die Nummer Ihrer
ersten freien Partition, gefolgt von einem p ein. Zum Beispiel 2p.
Notiz:
Diese Partition ist keine /boot Partition. Sie wird nicht von Linux
benutzt; Sie müssen darauf kein Dateisystem anlegen und sollten Sie niemals
mounten. Apple Benutzer benötigen keine separate /boot Partition.
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Erstellen Sie nun eine Swap Partition indem Sie c drücken.
mac-fdisk wird Sie wieder nach einem Block fragen, an dem Sie diese
Partition beginnen lassen wollen. Nachdem wir 2 vorher für die
Apple_Bootstrap Partition gewählt haben, müssen Sie nun 3p eingeben. Wenn
Sie nach der Größe gefragt werden geben Sie 512M ein (oder die Größe die Sie
möchten ein — 512 MB ist empfohlen). Wenn Sie nach einem Namen gefragt werden, geben
Sie swap ein (erforderlich).
Um die Root Partition zu erstellen, geben Sie c gefolgt von 4p
ein, um auszuwählen, an welchem Block die Root Partition beginnen soll. Wenn Sie
nach der Größe gefragt werden, geben Sie wieder 4p ein. mac-fdisk
interpretiert dies als "Benutze den ganzen verfügbaren Platz". Wenn Sie nach dem
Namen gefragt werden, geben Sie root ein (erforderlich).
Abschließend schreiben Sie die Partitionstabelle mit w und beenden
mac-fdisk mit q.
Notiz:
Um sicherzustellen, dass die Partitionierung wie gewünscht übernommen wurde
sollten Sie mac-fdisk erneut ausführen und prüfen, ob alle Partitionen angelegt
wurden. Wenn Sie keine der von Ihnen angelegten Partitionen (oder andere
Änderungen) sehen können, sollten Sie die Partitionen mit "i" in mac-fdisk
reinitialisieren. Beachten Sie, dass dies die Partitionstabelle neu erstellt und
so alle Partitionen löscht.
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Nachdem Ihre Partitionen nun erstellt sind, können Sie mit dem
Erstellen der Dateisysteme fortfahren.
4.d. Benutzen von parted (insbesondere Pegasos) zur Partitionierung
parted, der Partition Editor kann nun HFS+ Partitionen bearbeiten, die
von MacOS und Mac OS X genutzt werden. Mit diesem Tool können Sie
Mac-Partitionen verkleinern und Platz für Linux Partitionen schaffen. Das
nachfolgende Beispiel beschreibt dennoch nur die Partitionierung für Pegasos
Maschinen.
Starten Sie parted:
Befehlsauflistung 4.1: parted Starten |
# parted /dev/hda
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Wenn die Festplatte unpartitioniert ist führen sie mklabel amiga aus, um
ein neues Disklabel für diese Festplatte zu erstellen.
Sie können in parted jederzeit print eingeben, um die aktuelle
Partitionstabelle anzuzeigen. Sie können parted jederzeit mit Strg-c
abbrechen, wenn Sie einen Fehler gemacht haben oder sich Ihre Vorstellungen
ändern.
Wenn Sie auf Ihrem Pegasos auch MorphOS installieren möchten, erstellen Sie ein
affs1 Dateisystem namens "BIO" (BI zero) um Anfang der Festplatte. 32MB sollten
mehr als genug sein, um den MorphOS Kernel unterzubringen. Wenn Sie einen
Pegasos I haben oder reiserfs oder xfs benutzen möchten, müssen Sie Ihren
Linux Kernel ebenfalls auf dieser Partition ablegen (Der Pegasos II kann nur von
ext2/ext3 oder affs1 Partitionen booten). Um diese Partition zu erstellen führen Sie
mkpart primary affs1 START END aus, wobei START und END mit
dem Megabyte Bereich ersetzt werden sollten. (0 32 erstellt eine 32 MB Partition
beginnend bei 0MB und endend bei 32MB.
Für Linux müssen Sie zwei Partitionen erstellen, ein Root-Dateisystem für alle
Programm Dateien etc. und eine Swap Partition. Um das Root-Dateisystem zu
erstellen, müssen Sie sich zunächst entscheiden, welches Dateisystem Sie
benutzen möchten. Mögliche Optionen sind ext2, ext3, reiserfs und xfs.
Wählen Sie ext3, solange Sie nicht genau wissen, was Sie tun. Führen Sie
mkpart primary ext3 START END aus, um eine ext3 Partition zu erstellen.
Auch hier: Ersetzen Sie START und END mit den Megabyte Start- und
End-Werten der Partition.
Es ist generell empfohlen eine Swap Partition zu erstellen, die doppelt so gross
ist, wie der verfügbare Arbeitsspeicher. Sie kommen evtl. auch mit einer
kleineren Swap Partition aus, solange Sie nicht planen eine Vielzahl an
Applikationen gleichzeitig auszuführen (dennoch sind mindestens 512MB
empfohlen). Um die Swap Partition zu erstellen führen Sie
mkpart primary linux-swap START END aus.
Notieren Sie sich die Nummern der einzelnen Partitionen, da Sie diese während
des weiteren Installationsvorgangs benötigen. Um die Nummern anzuzeigen führen
sie print aus. Ihre Partitionen werden als /dev/hdaX
angesprochen, wobei X durch die Nummer der Partition zu ersetzen ist.
Wenn Sie fertig sind, führen Sie quit aus.
4.e. Erstellen der Dateisysteme
Einleitung
Jetzt sind Ihre Partitionen erstellt, so dass es nun an der Zeit ist
Dateisysteme anzulegen. Wenn Sie mit dem zufrieden sind, was wir Ihnen
vorschlagen, dann fahren Sie mit Dateisystem
auf einer Partition anlegen fort. Wenn nicht, lesen Sie weiter, um
ein wenig mehr über Dateisysteme zu lernen ...
Dateisysteme?
Verschiedene Dateisysteme sind verfügbar. ext2, ext3 und XFS stufen wir als
stabil auf der PPC-Plattform ein. JFS ist nicht unterstützt, ReiserFS hat immer
noch einige Probleme im Zusammenhang mit PPC und ist daher ebenfalls nicht
unterstützt.
ext2 ist das erprobte und wahre Linux Dateisystem, unterstützt aber kein
Metadata Journaling, was bedeutet, dass routinemäßige Dateisystem Checks beim
Booten sehr zeitaufwändig sein können. Es gibt mittlerweile eine Auswahl an
journalisierenden Dateisystemen neuerer Generation, die die Konsistenzchecks sehr
schnell erledigen und dadurch im Vergleich mit den nicht-journalisierenden
Gegenstücken vorzuziehen sind. Jounalisierende Dateisysteme verhindern lange
Verzögerungen beim Booten, wenn sich das Dateisystem in einem inkonsistenten
Zustand befindet.
ext3 ist die journalisierende Version des ext2 Dateisystems, die
Metadaten Journaling für schnelle Wiederherstellung sowie andere verbesserte
Journaling Modi wie "full data" und "ordered data" Jornaling unterstützt. ext3
ist ein sehr gutes und verlässliches Dateisystem. Es hat eine zusätzliche B-Baum
Indexierungsoption, die in fast allen Situationen hohe Performanz ermöglicht.
Sie können diese Indexierung aktivieren, indem Sie -O dir_index zum
mke2fs Befehl hinzufügen. Kurz gesagt: ext3 ist ein exzellentes
Dateisystem.
ReiserFS ist ein B*-tree basierendes Dateisystem mit einer guten
Performance und überholt sowohl ext2 und ext3 im Umgang mit kleinen Dateien
(Dateien kleiner als 4k) oftmals mit einem Faktor von 10x-15x. ReiserFS skaliert
extrem gut und hat Metadata Journaling. Seit Kernel 2.4.18+ ist ReiserFS
stabil und sowohl als Dateisystem für generelle Anwendungen, als auch für
extreme Fälle wie große Dateisysteme, den Gebrauch mit vielen kleinen Dateien,
den Gebrauch mit sehr großen Dateien und Verzeichnissen mit tausenden von
Dateien brauchbar. Unglücklicherweise gibt es immer noch einige Probleme mit
ReiserFS auf PPC. Wir können die Nutzung dieses Dateisystems daher nicht
empfehlen.
XFS ist ein Dateisytem mit metadata journaling, das mit einem robusten
Feature-Set kommt und auf Skalierbarkeit ausgelegt ist. Wir empfehlen den Einsatz
dieses Dateisystems nur auf Linux Systemen mit High-End SCSI und/oder Fibre Channel
Storage und einer redundaten Stromversorgung. Da XFS agressiv vom RAM gebraucht
macht, können unsachgemäß designte Programme (solche die keine
Vorsichtsmaßnahmen treffen, wenn Sie auf die Festplatte schreiben und davon
gibt es einige) dazu führen, dass eine ganze Menge Daten verloren gehen, wenn
das System unerwartet ausfällt.
Eine Partition mit einem Dateisystem formatieren
Um ein Dateisystem auf einer Partition oder einem Volume zu erstellen, gibt es
für jedes Dateisystem Tools:
| Dateisystem |
Kommando |
| ext2 |
mkfs.ext2 |
| ext3 |
mkfs.ext3 |
| reiserfs |
mkfs.reiserfs |
| xfs |
mkfs.xfs |
Um die Root Partition (/dev/hda4 in unserem Beispiel) als ext3 (wie in
unserem Beispiel) zu formatieren, führen Sie folgende Kommandos aus:
Befehlsauflistung 5.1: Eine Partition mit einem Dateisystem formatieren |
# mkfs.ext3 /dev/hda4
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Erstellen Sie nun die Dateisysteme auf Ihren neu erstellten Partionen (oder
logischen Volumes).
Notiz:
Auf OldWorld Maschinen und dem PegasosII muss die Partition, die den Kernel
beherbergt, mit ext2 oder ext3 formatiert sein. NewWorld Maschinen können von
ext2, ext3, XFS, ReiserFS oder sogar HFS/HFS+ Dateisystemen booten.
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Aktivieren der Swap Partition
mkswap ist das Kommando, mit dem Sie die Swap Partition initialisieren:
Befehlsauflistung 5.2: Erstellen der Swap Signatur |
# mkswap /dev/hda3
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Um die Swap Partition zu aktivieren, benutzen Sie swapon:
Befehlsauflistung 5.3: Aktivieren der Swap Partition |
# swapon /dev/hda3
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Erstellen und aktivieren Sie jetzt Ihre Swap Partition.
4.f. Mounten
Nachdem Ihre Partitionen nun initialisiert sind und ein Dateisystem beinhalten,
können Sie diese mounten. Benutzen Sie das mount Kommando. Vergessen Sie
nicht die notwendigen Mount Verzeichnisse für jede erstellte Partition
anzulegen. Als Beispiel mounten wir die root Partition:
Warnung:
Aufgrund eines Fehlers im e2fsprogs Paket, müssen Sie explizit die Anweisung
mount -t ext3 zum mounten eines ext3 Dateisystems verwenden.
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Befehlsauflistung 6.1: Mounten von Partitionen |
# mkdir /mnt/gentoo
# mount /dev/hda4 /mnt/gentoo
# mount -t ext3 /dev/hda4 /mnt/gentoo
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Notiz:
Wenn Sie /tmp auf eine separate Partition legen möchten, stellen
Sie sicher, dass Sie die Berechtigungen nach dem mounten ändern:
chmod 1777 /mnt/gentoo/tmp. Dies gilt auch für /var/tmp.
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Sie müssen auch noch das proc Dateisystem (ein virtuelles Interface zum Kernel)
auf /proc mounten. Zunächst müssen wir jedoch alle Dateien auf der
Partition ablegen.
Fahren Sie mit der Installation der Gentoo
Installations Dateien fort.
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