Haftungsausschluss:
Dieses Handbuch wurde durch eine neuere Version ersetzt und wird nicht länger gepflegt.
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10. Konfiguration des Bootloaders
Inhalt:
10.a. Treffen Sie Ihre Wahl
Einleitung
Nun, da Ihr Kernel konfiguriert und kompiliert ist und die notwendigen System
Konfigurationsdateien korrekt befüllt sind, ist es an der Zeit ein Programm zu
installieren, dass den Kernel läd wenn Sie Ihr System starten. Solch ein
Programm nennt man Bootloader.
Bis grub2 fertiggestellt ist, haben wir auf Linux/PPC64 nur yaBoot als
Bootloader
10.b. yaBoot benutzen
Einleitung
Wichtig:
Für ein 64Bit Userland verwenden Sie yaboot-static anstatt yaboot, denn yaboot
kompiliert nicht auf 64Bit Userland Systemen. Für ein 32Bit Userland verwenden
Sie yaboot wie gewöhnlich.
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Es gibt zwei Wege yaBoot auf Ihrem System zu konfigurieren. Sie können das neue
und verbesserte yabootconfig verwenden um damit automatisch yaboot zu
konfigurieren. Es ist in yaboot-1.3.8-r1 und später beinhaltet.
Wenn Sie aus irgendeinem Grund yabootconfig nicht ausführen wollen um es
/etc/yaboot.conf automatisch einrichten zu lassen oder Sie Gentoo
auf einem G5 installieren (wo yabootconfig nicht immer funktioniert),
können Sie einfach die bereits auf Ihrem System installierte Beispieldatei
manuell bearbeiten.
Wichtig:
Wenn Sie eine Online Installation auf einem G5 durchführen und nicht die
für den G5 optimierten Stages verwenden, müssen Sie das Profil auf das Sie
momentan verlinkt sind wechseln. Wenn Sie dies nicht tun, erhalten Sie einige
Abhängigkeiten, die yaboot benötigt um auf Apple Hardware zu funktionieren,
nicht. Ersetzen Sie im untenstehenden Befehl (userland) mit dem
Userland Bitlevel, das Sie gewählt haben. Wenn Sie auf einem G5 eine Offline
Installation durchführen, müssen Sie folgende Pakete per Hand installieren.
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Befehlsauflistung 2.1: (ONLINE INSTALLATION NUR FÜR G5 BENUTZER) Wechseln Ihres Profils |
# rm /etc/make.profile
# ln -sf /usr/portage/profiles/default-linux/ppc/2005.1/ppc64/(userland)/970/pmac /etc/make.profile
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Befehlsauflistung 2.2: (OFFLINE INSTALLATION NUR FÜR G5 BENUTZER) Installation notwendiger Dateisystem-Tools |
# emerge hfsutils hfsplusutils
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Befehlsauflistung 2.3: Installieren des Bootloaders |
# emerge --update yaboot-static
# emerge --update yaboot
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Wichtig:
yabootconfig/ybin wird auf IBM nicht funktionieren. Sie müssen yaboot auf einem
anderen Weg installieren: yaboot auf IBM Hardware
benutzen
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Notiz:
Falls Ihr root Dateisystem das JFS Dateisystem verwendet, stellen Sie sicher,
dass Sie ro als Kernelparameter hinzufügen. JFS muss es ermöglicht werden
sein Log im read-only Modus wiederzugeben bevor es read-write gemounted wird.
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Standard: Benutzen von yabootconfig
yabootconfig wird die Partitionen auf Ihrem System automatisch erkennen
und wird Dual- und Dreifachbootkombinationen mit Linux, Mac OS und Mac OS X
einrichten.
Um yabootconfig benutzen zu können, muss Ihr Laufwerk eine Bootstrap
Partition haben und /etc/fstab muss mit Ihren Linuxpartitionen
konfiguriert sein. Beides sollte durch die vorangegangen Schritte schon
geschehen sein. Um zu starten stellen Sie sicher, dass Sie die neueste Version
von yaboot installiert haben, indem Sie emerge --update yaboot-static
ausführen. Das ist nötig weil die neuste Version per Portage verfügbar ist, sie
es aber nicht in die Stage Archive geschafft haben könnte.
Nun starten Sie yabootconfig. Das Programm wird starten und die Position
der Bootstrap Partition bestätigen. Geben Sie Y ein, wenn dies korrekt
ist. Falls nicht, überprüfen Sie erneut /etc/fstab. yabootconfig
wird danach Ihre Systemkonfiguration überprüfen, /etc/yaboot.conf
erstellen und mkofboot für Sie ausführen. mkofboot wird gebraucht,
um die Bootstrap Partition zu formatieren und dorthinein die yaboot
Konfigurationsdatei zu installieren.
Sie sollten den Inhalt von /etc/yaboot.conf überprüfen. Wenn Sie
Veränderungen an /etc/yaboot.conf vornehmen (wie die
Standard-/Boot OS Einstellung zu setzen) stellen Sie sicher, dass Sie
ybin -v erneut ausführen um die Veränderungen auf die Bootstrap Partition
anzuwenden.
Fahren Sie nun mit dem Rebooten des Systems fort.
Alternativ: yaboot manuell konfigurieren
Unten finden Sie eine vervollständigte yaboot.conf Datei. Passen
Sie diese nach Belieben an.
Befehlsauflistung 2.4: /etc/yaboot.conf |
boot=/dev/hda2
ofboot=hd:2
device=hd:
delay=5
defaultos=macosx
timeout=30
install=/usr/lib/yaboot/yaboot
magicboot=/usr/lib/yaboot/ofboot
image=/boot/kernel-2.6.12-gentoo-r10
label=Linux
root=/dev/hda3
partition=3
read-only
macos=hd:13
macosx=hd:12
enablecdboot
enableofboot
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Sobald yaboot.conf wie gewünscht eingerichtet ist, führen Sie
mkofboot -v aus um die Einstellungen in die Bootstrap Partition zu
installieren. Vergessen Sie dass nicht! Bestätigen Sie wenn
mkofboot Sie fragt ob ein neues Dateisystem angelegt werden soll.
Wenn alles gut geht und Sie die selben Einstellungen wie im Beispiel oben
verwendet haben, werden Sie beim nächsten Neustart ein einfaches Bootmenü mit
fünf Einträgen erhalten. Wenn Sie Ihre yaboot Konfiguration später verändern
möchten, müssen Sie nur noch ybin -v ausführen um die Bootstrap Partition
zu aktualisieren - mkofboot ist nur für das anfängliche Setup.
Für weitere Informationen über yaboot werfen Sie einen Blick auf das yaboot Projekt. Setzen Sie
nun die Installation mit dem Rebooten des Systems
fort.
10.c. yaboot auf IBM Hardware benutzen
Auf IBM Hardware können Sie yabootconfig und ybin nicht ausführen. Sie müssen
mit folgenden Schritten fortfahren:
- Install yaboot-static
- Führen Sie 'dd if=/usr/lib/yaboot/yaboot.chrp of=/dev/sdXX' aus (ersetzten
Sie XX mit Ihrem Laufwerk und Partition der PReP Partition; in unserem
Beispiel war dass /dev/sda1)
- Als nächstes erstellen Sie Ihre eigene yaboot.conf Datei and plazieren
diese in /etc.
(Werfen Sie einen Blick auf die oben angegeben Konfiguration, schauen Sie sich
die Manpages oder die Konfiguration unten an)
- Angenommen Ihre Bootpartition in OF zeigt auf das Laufwerk, dass Ihre prep
Bootpartition beinhaltet, dann wird es so funktionieren. Wenn nicht, gehen Sie
zum IPL Zeitpunkt in das Multibootmenü und setzten die Bootpartiton auf dass
mit Ihrer prep Bootpartition.
- Das war es!
Befehlsauflistung 3.1: yaboot.conf für IBM Hardware |
device=disk:
partition=2
root=/dev/sda2
default=2.6.12-gentoo-r10
timeout=50
image=/boot/vmlinux-2.6.12-gentoo-r10
label=Linux
append="console=ttyS0,9600"
read-only
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Für POWER4, POWER5 und bladebasierte Hardware auf denen die PReP Partition und
die Partition die den Kernel beinhaltet physikalisch auf dem selben Laufwerk
sind, können Sie eine vereinfachte yaboot.conf benutzen. Das Folgende sollte
ausreichen:
Befehlsauflistung 3.2: yaboot.conf für PReP Hardware |
default = linux
timeout = 100
image=/boot/kernel-2.6.12-gentoo-r10
label=linux
read-only
root = /dev/sda2
append="root=/dev/sda2"
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Um zu überprüfen ob yaboot auf die PReP Partition kopiert wurde:
Befehlsauflistung 3.3: Überprüfung der yaboot Installation auf PReP |
# dd if=/dev/sda1 count=10 | grep ELF
Binary file (standard input) matches
10+0 records in
10+0 records out
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Eine Übereinstimmung bedeutet, dass yaboot korrekt installiert wurde.
10.d. Rebooten des Systems
Verlassen Sie die chroot Umgebung und unmounten Sie alle gemounteten
Partitionen. Danach geben Sie den magischen Befehl ein, auf den Sie schon
gewartet haben: reboot.
Befehlsauflistung 4.1: Verlassen des chroot, Unmounten aller Partitionen und Rebooten |
# exit
~# cd
~# umount /mnt/gentoo/boot /mnt/gentoo/dev /mnt/gentoo/proc /mnt/gentoo
~# reboot
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Natürlich dürfen Sie nicht vergessen die bootbare CD zu entfernen, anderenfalls
wird die CD wieder gebootet anstatt Ihres neuen Gentoo Systems.
Nachdem Ihre neue Gentoo Installation gebootet hat, schließen Sie mit
Abschließen der Gentoo Installation ab.
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