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2. Booten der Installer LiveCD

Inhalt:

2.a. Hardwareanforderungen

Einleitung

Bevor wir loslegen, listen wir zuerst auf welche Hardwareanforderungen Sie erfüllen müssen, um Gentoo erfolgreich auf Ihrem System mit der Installer LiveCD installieren zu können.

Hardwareanforderungen

CPU Jegliche AMD64- oder EM64T-CPU
Arbeitsspeicher 256 MB
Festplattenspeicher 1.5 GB (Swap Speicher exklusive)
Swap Speicher Mindestens 256 MB

2.b. Die Gentoo Installer LiveCD

Einleitung

Eine LiveCD ist ein bootfähiges Medium, dass eine eigenständige Gentoo-Umgebung enthält. Es erlaubt Ihnen, Linux von der CD zu booten. Während des Bootvorgangs wird Ihre Hardware erkannt und die entsprechenden Treiber werden geladen. Die Gentoo Installations-CDs werden von Gentoo Entwicklern betreut.

Zurzeit sind zwei Installations-CDs verfügbar:

  • Die Installer LiveCD beinhaltet alles was Sie brauchen um Gentoo zu installieren. Sie liefert eine graphische Umgebung, einen graphischen wie auch einen konsolen-basierenden Installer, der die Installation automatisch für Sie durchführt und natürlich die Installationsanweisungen für Ihre Architektur.
  • Die Minimal Installations-CD beinhaltet nur eine minimale Umgebung die es Ihnen erlaubt Ihr System zu starten und das Netzwerk einzurichten damit Sie ins Internet kommen können. Es sind keine weiteren Dateien enthalten und Sie kann auch nicht für diesen Installationsansatz benutzt werden.

2.c. Downloaden, Brennen und Booten der Installer LiveCD

Downloaden und Brennen der Installer LiveCD

Sie können die Installer LiveCDs von einem unserer Spiegel herunterladen. Sie befinden sich im releases/amd64/2007.0/livecd/ Verzeichnis.

In diesen Verzeichnissen finden Sie ISO-Dateien. Dies sind komplette CD-Images, die Sie auf CD-R schreiben können.

Nach dem Download der Datei, können Sie ihre Integrität überprüfen um festzustellen, ob sie beschädigt ist oder nicht:

  • Sie können die MD5 Prüfsumme mit der von uns bereitgestellten MD5 Prüfsumme vergleichen (z.B. unter Linux/Unix mit dem md5sum Tool oder md5sum für Windows.
  • Sie können die von uns bereitgestellte kryptografische Signatur verifizieren. Dafür müssen Sie sich allerdings unseren Public Key (17072058) besorgen:

Um den Public Key mittels GnuPG abzurufen, benutzen Sie folgenden Befehl:

Befehlsauflistung 3.1: Beziehen des Public Key

$ gpg --keyserver subkeys.pgp.net --recv-keys 17072058

Verifizieren Sie nun die Signatur:

Befehlsauflistung 3.2: Verifizieren der kryptografischen Signatur

$ gpg --verify <Signatur Datei> <heruntergeladenes ISO>

Um die heruntergeladenen ISO(s) zu brennen müssen Sie den RAW-Modus wählen. Wie das im einzelnen funktioniert hängt sehr stark vom verwendeten Programm ab. Wir werden hier cdrecord und K3B behandeln; weitere Informationen finden Sie in unserer Gentoo FAQ.

  • Mit cdrecord schreiben sie einfach cdrecord dev=/dev/hdc <heruntergeladenes ISO Image> (ersetzen Sie /dev/hdc mit dem Device Pfad Ihres CD-RW Laufwerk).
  • Mit K3B wählen Sie Tools > Burn CD Image. Danach können Sie das ISO-Image mit dem 'Image to Burn' Feld auswählen. Schließlich klicken Sie Start.

Booten der Install LiveCD

Wichtig: Lesen Sie diesen gesamten Abschnitt bevor Sie fortfahren, da Sie vermutlich nicht mehr die Möglichkeit zum Lesen bekommen, wenn später eine Aktion von Ihnen erwartet wird.

Wenn Sie Ihre LiveCD gebrannt haben, ist es Zeit diese zu booten. Entfernen Sie alle CDs aus den CD-Laufwerken, starten Sie Ihr System neu und gehen Sie ins BIOS. Im Normalfall gelangen Sie durch Drücken der ENTF, F1 oder ESC Taste dorthin. Im BIOS ändern Sie die Bootreihenfolge, so dass zuerst von der CD-ROM gebootet wird. Die Einstellung finden Sie normalerweise unter "CMOS Setup". Tun Sie dies nicht, bootet das System nach dem Reboot wieder von der Festplatte und ignoriert das CD-ROM.

Jetzt legen Sie die LiveCD in das CD-ROM Laufwerk und starten neu. Sie sollten einen Bootscreen zu sehen bekommen. In diesem Screen können Sie Enter drücken, um Gentoo mit den standardmäßigen Bootoptionen zu starten. Sie können auch einen anderen Kernel und angepasste Bootoptionen auswählen und erst dann Enter drücken.

Einen Kernel angeben? Ja, wir bieten verschiedene Kernel auf unserer LiveCD an. Der Standardkernel ist gentoo. Andere Kernel sind für spezifische Hardwareanforderungen und die -nofb Variante, die den Framebuffer deaktiviert.

Nachfolgend finden Sie einen kurzen Überblick über die verfügbaren Kernel:

Kernel Beschreibung
gentoo Standardkernel mit Unterstützung für K8-CPUs (inklusive NUMA-Unterstützung) und EM64T-CPUs.
memtest86 Testet Ihren lokalen RAM auf Fehler

Sie können auch Kernel Optionen mitgeben. Diese repräsentieren zusätzliche optionale Einstellungen, die Sie nach Belieben (de)aktivieren können. Die folgende Liste ist die gleiche, die Sie erhalten wenn sie im Bootscreen F2 bis F7 drücken.

Befehlsauflistung 3.3: Verfügbare Kerneloptionen, die Sie auswählen können

Hardware Optionen:

acpi=on         Dies lädt Unterstützung für ACPI und führt auch dazu, dass der
                acpid Dämon von der CD beim Boot gestartet wird. Dies wird nur
                benötigt, wenn Ihr System ACPI benötigt um korrekt zu
                funktionieren. Dies wird nicht für Hyperthreading-Unterstützung
                benötigt.

acpi=off        Deaktiviert ACPI komplett. Dies ist auf einigen älteren
                Systemen hilfreich und außerdem eine Anforderung für die
                Verwendung von APM. Dies wird jegliche
                Hyperthreading-Unterstützung für Ihren Prozessor deaktivieren.

console=X       Dies richtet den seriellen Konsolenzugriff für die CD ein. Die
                erste Option ist das Gerät, normalerweise ttyS0 auf x86,
                gefolgt von jeglichen Verbindungsoptionen, welche durch Komma
                getrennt sind. Die Standardoptionen sind 9600,8,n,1.

dmraid=X        Dies erlaubt die Übergabe von Optionen an das device-mapper
                RAID-Subsystem.  Optionen sollten von Anführungsstrichen
                umgeben sein.

doapm           Dies lädt APM-Treiberunterstützung. Dies verlangt auch, dass
                Sie außerdem acpi=off verwenden.

doslowusb       Dies fügt einige zusätzliche Pausen zum Bootvorgang hinzu für
                das langsame USB-CDROM des IBM-BladeCenter.

dopcmcia        Dies lädt Unterstützung für PCMCIA und Cardbus-Hardware und
                sorgt außerdem dafür, dass der PCMCIA cardmgr von der CD beim
                Booten gestartet wird. Dies ist nur nötig, wenn von einem
                PCMCIA/Cardbus Gerät gebootet wird.

doscsi          Dies lädt Unterstützung für die meisten SCSI-Controller. Dies
                wird auch benötigt um die meisten USB-Geräte zu booten, da Sie
                das SCSI-Subsystem des Kernels verwenden.

hda=stroke      Dies erlaubt es Ihnen die gesamte Festplatte zu partitionieren
                selbst wenn das BIOS nicht in der Lage ist große Festplatten zu
                verwalten. Diese Option wird nur auf Rechnern mit einem älteren
                BIOS verwendet. Ersetzten Sie hda durch das Gerät, welches
                Option benötigt.

ide=nodma       Dies erzwingt die Deaktivierung von DMA im Kernel und wird von
                einigen IDE-Chipsätzen und auch einigen CDROM-Laufwerken
                benötigt. Wenn Ihr System Probleme hat mit den Lesen von Ihrem
                IDE-CDROM sollten Sie diese Option ausprobieren. Dies
                deaktiviert außerdem das Ausführen der Standardeinstellungen
                von hdparm.

noapic          Dies deaktiviert den Advanced Programmable Interrupt Controller
                der sich auf neueren Motherboards findet. Er ist bekannt dafür
                einige Probleme mit älterer Hardware zu verursachen.

nodetect        Dies deaktiviert jegliche Autoerkennung der CD, inklusive der
                Geräteautoerkennung und der DHCP-Suche. Dies kann hilfreich
                beim debuggen eines CD- oder Treiberfehlers sein.

nodhcp          Dies deaktiviert die DHCP-Suche auf den erkannten
                Netzwerkkarten. Dies ist hilfreich in Netzwerken mit nur
                statischen Adressen.

nodmraid        Deaktiviert Unterstützung für device-mapper RAID, wie das
                welches für on-board IDE/SATA RAID-Controller verwendet wird.

nofirewire      Dies deaktiviert das Laden der Firewire-Module. Dies sollte nur
                notwendig sein, wenn Ihre Firewire-Hardware Probleme beim
                booten der CD verursacht.

nogpm           Dies deaktiviert die gmp Konsolenmaus-Unterstützung.

nohotplug       Dies deaktiviert das Laden der hotplug und coldplug Initskripte
                beim Boot.  Dies kann hilfreich beim debuggen eines CD- oder
                Treiberfehlers sein.

nokeymap        Dies deaktiviert die Keymap-Auswahl, welche verwendet wird zur
                Auswahl von nicht-US Keyboardlayouts.

nolapic         Dies deaktiviert den lokalen APIC auf Uniprocessor-Kerneln.

nosata          Dies deaktiviert das Laden der Serial-ATA-Module. Dies ist
                hilfreich, wenn Ihr System Probleme mit dem SATA-Subsystem hat.

nosmp           Dies deaktiviert SMP, oder Symmetric Multiprocessing, auf
                SMP-aktiven Kerneln. Dies ist hilfreich beim debuggen von
                SMP-bezogenen Problemen mit bestimmten Treibern und
                Motherboards.

nosound         Dies deaktiviert Soundunterstützung und
                Lautstärkeeinstellungen. Dies ist hilfreich bei Systemen, auf
                denen die Soundunterstützung Probleme verursacht.

nousb           Dies deaktiviert das automatische Laden von USB-Modulen. Dies
                ist hilfreich beim debuggen von USB-Problemen.

Volume/Device Management:

dodevfs         Dies aktiviert das veraltete device filesystem auf 2.6
                Systemen. Sie werden außerdem noudev verwenden müssen, damit
                dies Wirkung zeigt. Seit devfs die einzige Wahl bei einem 2.4
                Kernel ist hat diese Option keine Wirkung, wenn ein 2.4 Kernel
                gebootet wird.

doevms2         Dies aktiviert Unterstützung für IBMs pluggable-EVMS, oder
                Enterprise Volume Management System. Die Verwendung mit lvm2
                zusammen ist gefährlich.

dolvm2          Dies aktiviert Unterstützung für das Logical Volume Management
                von Linux. Die Verwendung mit evms2 zusammen ist gefährlich.

noudev          Dies deaktiviert udev-Unterstützung bei 2.6 Kerneln. Diese
                Option benötigt die Verwendung von dodevfs. Da udev unter 2.4
                Kerneln keine Wahlmöglichkeit ist, hat diese Option keine
                Auswirkung beim Booten eines 2.4 Kernels.

unionfs         Aktiviert Unterstützung für Unionfs auf unterstützten
                CD-Images. Dies wird ein schreibbares Unionfs-Overlay in einem
                tmpfs erzeugen, was es Ihnen erlaubt jegliche Dateien auf der
                CD zu verändern.

unionfs=X       Aktiviert Unterstützung für Unionfs auf unterstützten
                CD-Images. Dies wird ein schreibbares Unionfs-Overlay auf dem
                Gerät erstellen, das Sie angeben. Dieses Gerät muss mit einem
                Dateisystem formatiert sein, dass vom Kernel erkannt wird und
                schreibbar ist.

Andere Optionen:

debug           Aktivieren des Debugging-Codes. Dies kann etwas unübersichtlich
                werden, da eine Menge Daten auf dem Bildschirm ausgegeben wird.

docache         Dies lädt den gesamten Runtime-Bereich der CD in RAM. Das
                ermöglicht Ihnen umount /mnt/cdrom zu verwenden und eine andere
                CDROM zu mounten. Diese Optionen benötigt, dass Sie mindestens
                doppelt soviel RAM verfügbar haben, wie die Größe der CD.

doload=X        Dies zwingt die initiale Ramdisk dazu jegliche aufgelisteten
                Module zu laden, wie auch deren Abhängigkeiten. Ersetzen Sie X
                durch den Modulnamen. Mehere Module können mit einer durch
                Kommas separierten Liste spezifiziert werden.

noload=X        Dies zwingt die initiale Ramdisk dazu den Ladevorgang eines
                bestimmten Moduls zu überspringen, welches Probleme verursachen
                könnte. Der Syntax ist derselbe wie für doload.

nox             Dies zwingt die X-aktivierte LiveCD dazu X nicht automatisch zu
                starten sondern stattdessen auf die Kommandozeile
                zurückzufallen.

scandelay       Dies zwing die CD dazu für 10 Sekunden während bestimmter
                Abschnitte des Bootvorgangs zu warten um bestimmten Geräten,
                die langsamer sind, Zeit zu geben sich zu initiliasieren um
                verwendet zu werden.

scandelay=X     Dies erlaubt es Ihnen eine beliebige Verzögerung, in Sekunden,
                zu bestimmten Abschnitten des Bootvorgangs hinzuzufügen um
                langsameren Geräten die Möglichkeit zu geben sich zu
                initilasieren, damit sie verwendet werden können. Ersetzen Sie
                X durch die Anzahl von Sekunden die pausiert werden soll.

Nun booten Sie Ihre CD, wählen einen Kernel (wenn Sie mit dem gentoo Standardkernel nicht zufrieden sind) und die Bootoptionen. Wir zeigen Ihnen als Beispiel, wie Sie den gentoo Kernel mit dopcmcia als Kernelparameter booten:

Befehlsauflistung 3.4: Booten einer Installations-CD

boot: gentoo dopcmcia

Sie werden dann von einem Boot Screen und einem Fortschrittsbalken begrüßt. Wenn Sie Gentoo nicht an einem System mit einer US Tastatur installieren drücken Sie sofort ALT-F1 um in den Verbose Mode zu wechseln und folgen Sie den Anweisungen. Wenn binnen 10 Sekunden keine Auswahl getroffen wurde, wird das Standard Tastaturlayout (US) geladen und der Bootvorgang fortgesetzt. Nachdem der Bootprozess abgeschlossen ist, werden Sie automatisch als Superuser "root" in das "Live" Gentoo Linux eingeloggt. Sie sollten einen root-Prompt ("#") auf der aktuellen Konsole sehen und durch das Drücken von Alt-F2, Alt-F3 und Alt-F4 auf andere Konsolen wechseln können. Um wieder zu Ausgangskonsole zu wechseln drücken Sie Alt-F1.

Befehlsauflistung 3.5: Using sudo to run applications

(Example only)
(Editing the group file)
# sudo vi /etc/group
(Becoming root for a session)
# sudo su -

Konfiguration zusätzlicher Hardware

Wenn die LiveCD startet, versucht diese alle Ihre Hardware Geräte zu erkennen und die entsprechenden Kernelmodule zu laden um die Ihre Hardware unterstützen. In den allermeisten Fällen funktioniert dies wunderbar. Dennoch kann es in einzelnen Fällen passieren, dass nicht alle benötigten Module automatisch geladen werden. Wenn die PCI-Autoerkennung einen Teil Ihres Systems nicht erkennt, müssen Sie die entsprechenden Kernelmodule manuell laden. Diese Vorgänge benötigen root-Zugriff.

Im nächsten Beispiel versuchen wir das 8139too Modul (Unterstützung für verschiedene Netzwerkkarten) zu laden:

Befehlsauflistung 3.6: Laden von Kernelmodulen

# modprobe 8139too

Optional: Optimieren der Festplattenleistung

Wenn Sie ein fortgeschrittener Benutzer sind, möchten Sie die IDE Festplattenleistung möglicherweise mit hdparm optimieren. Sie benötigen root-Zugriff um hdparm zu verwenden. Mit den -tT Optionen können Sie die Leistung Ihrer Festplatte testen (führen Sie dieses Kommando mehrfach aus, um präzisere Werte zu erhalten).

Befehlsauflistung 3.7: Testen der Festplattenleistung

# hdparm -tT /dev/hda

Für die Optimierung können Sie eines der folgenden Beispiele verwenden (oder selber experimentieren) welches /dev/hda als Festplatte nutzt (ersetzen Sie dies mit Ihrer Festplatte).

Befehlsauflistung 3.8: Optimieren der Festplattenleistung

(Aktiviert DMA:)
# hdparm -d 1 /dev/hda
(Oder mit sicheren Performance-Optionen:)
# hdparm -d 1 -A 1 -m 16 -u 1 -a 64 /dev/hda

Optional: Benutzeraccounts

Wenn Sie planen, anderen Leuten Zugriff auf Ihre Installationsunmgebung zu geben oder mit irssi ohne root-Rechte chatten möchten (aus Sicherheitsgründen), müssen Sie die notwendigen Benutzeraccounts anlegen und das root-Passwort ändern. Sie benötigen root-Zugriff um das root-Passwort zu ändern und neue Benutzer hinzuzufügen.

Um das root-Passwort zu ändern benutzen Sie das passwd Programm:

Befehlsauflistung 3.9: Ändern des root-Passwort

$ sudo su -
# passwd
New password: (Geben Sie Ihr neues Passwort ein)
Re-enter password: (Wiederholen Sie Ihr Passwort)

Um einen Benutzeraccount zu erstellen geben wir zunächst den Namen des Accounts ein, gefolgt von einem Passwort. Wir benutzen useradd und passwd für diese Aufgaben. Im nächsten Beispiel erstellen wir den Benutzer "john".

Befehlsauflistung 3.10: Erstellen eines Benutzer Accounts

# useradd -m -G users john
# passwd john
New password: (Geben Sie Johns Passwort ein)
Re-enter password: (Wiederholen Sie Johns Passwort)

Sie können die Benutzerkennung von root zum neu erstellen Benutzer mit su wechseln:

Befehlsauflistung 3.11: Wechseln der Benutzerkennung

# su - john

Sie können außerdem das Passwort für den "gentoo" Benutzer in der grafischen Umgebung ändern. Dieser Account ist bereits geeignet für die Benutzung des Internets.

Befehlsauflistung 3.12: Ändern des gentoo-Passworts

$ passwd
New password: (Geben Sie Ihr neues Passwort ein)
Re-enter password: (Wiederholen Sie Ihr Passwort)

Optional: Lesen der Dokumentation während der Installation

Wenn Sie das Gentoo Handbuch (entweder von der CD oder Online) während der Installation lesen möchten, können Sie es mit Mozilla Firefox (in der grafischen Umgebung) oder mit links (von einer Terminal-Umgebung).

Befehlsauflistung 3.13: Betrachten der Dokumentation auf der CD mit Firefox

# firefox /mnt/cdrom/docs/handbook/html/index.html

Wenn Sie es vorziehen würden links zu verwenden um eine nur-Text-Version des Handbuchs zu sehen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie ein Benutzerkonto erstellt haben (siehe Optional: Benutzerkonten). Drücken Sie dann Alt-F2 um zu einem neuen Terminal zu wechseln und sich anzumelden.

Befehlsauflistung 3.14: Betrachten der Dokumentation auf der CD mit links

# links /mnt/cdrom/docs/html/index.html

Sie können zurück zu Ihrem ersten Fenster wechseln, indem Sie Alt-F7 drücken.

Die Online-Version des Gentoo Handbuch ist jedoch vorzuziehen, da diese aktueller sein wird als die auf der CD enthaltene. Sie können diese auch mit Firefox oder links durchblättern, allerdings erst, nachdem Sie das Kapitel Konfiguration des Netzwerk durchgearbeitet haben (andernfalls haben Sie keine Verbindung ins Internet um das Dokument anzuschauen):

Befehlsauflistung 3.15: Betrachten der Online-Dokumentation mit Firefox

# firefox http://www.gentoo.org/doc/en/handbook/2007.0/handbook-amd64.xml

Befehlsauflistung 3.16: Betrachten der Online-Dokumentation mit links

# links http://www.gentoo.org/doc/en/handbook/2007.0/handbook-amd64.xml

Sie können nun entscheiden ob sie mit dem GTK+ basierenden Installer (welcher X benötigt) oder dem Dialog-basierenden Installer, der auf einer Konsole ausgeführt werden kann, fortfahren.


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Seite aktualisiert 29. Juni 2007

Diese Übersetzung wird nicht länger gepflegt

Zusammenfassung: Mit unserer Installer LiveCD können Sie Ihren Rechner in eine laufende Umgebung booten, die es Ihnen erlaubt Gentoo zu installieren.

Sven Vermeulen
Autor

Grant Goodyear
Autor

Roy Marples
Autor

Daniel Robbins
Autor

Chris Houser
Autor

Jerry Alexandratos
Autor

Joshua Saddler
Autor

Seemant Kulleen
Gentoo x86 Entwickler

Tavis Ormandy
Gentoo Alpha Entwickler

Jason Huebel
Gentoo AMD64 Entwickler

Guy Martin
Gentoo HPPA Entwickler

Pieter Van den Abeele
Gentoo PPC Entwickler

Joe Kallar
Gentoo SPARC Entwickler

John P. Davis
Bearbeiter

Pierre-Henri Jondot
Bearbeiter

Eric Stockbridge
Bearbeiter

Rajiv Manglani
Bearbeiter

Jungmin Seo
Bearbeiter

Stoyan Zhekov
Bearbeiter

Jared Hudson
Bearbeiter

Colin Morey
Bearbeiter

Jorge Paulo
Bearbeiter

Carl Anderson
Bearbeiter

Jon Portnoy
Bearbeiter

Zack Gilburd
Bearbeiter

Jack Morgan
Bearbeiter

Benny Chuang
Bearbeiter

Erwin
Bearbeiter

Joshua Kinard
Bearbeiter

Tobias Scherbaum
Bearbeiter

Xavier Neys
Bearbeiter

Shyam Mani
Bearbeiter

Gerald J. Normandin Jr.
Korrektor

Donnie Berkholz
Korrektor

Ken Nowack
Korrektor

Lars Weiler
Mitarbeiter

Tobias Scherbaum
Übersetzer

Jens Schittenhelm
Übersetzer

Patrick Sudowe
Übersetzer

Torsten Veller
Übersetzer

Michael Frey
Übersetzer

Markus Nigbur
Übersetzer

Boris Ruppert
Übersetzer

Jan Hendrik Grahl
Übersetzer

Christian Hartmann
Korrektor

Martin Bürger
Übersetzer

Sophie Lee
Übersetzer

Thomas Gabelmann
Übersetzer

Timo Rothweiler
Übersetzer

Sebastian Westermayer
Übersetzer

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