Haftungsausschluss:
Dieses Handbuch wurde durch eine neuere Version ersetzt und wird nicht länger gepflegt.
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1. Zu Beginn
1.a. Einführung
Notiz:
Diese Anleitung geht davon aus, das Sie ihren Kernel richtig konfiguriert
haben, die Module für ihre Hardware eingebunden haben und Ihnen die Namen
der Schnittstellen bekannt sind. Des Weiteren nehmen wir an, das sie die
Schnittstelle eth0 konfigurieren, es könnte gleichwohl aber auch
eth1, wlan0 etc. sein.
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Um mit der Konfiguration Ihrer Netzwerkkarte zu beginnen, müssen Sie Gentoos
RC-System über diese informieren. Das machen Sie, indem Sie einen symbolischen
Link von net.lo zu net.eth0 in
/etc/init.d erstellen.
Befehlsauflistung 1.1: Einen symlink von net.eth0 zu net.lo einrichten |
# cd /etc/init.d
# ln -s net.lo net.eth0
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Das RC-System von Gentoo kennt nun die Schnittstelle. Es muss aber auch wissen,
wie die neue Schnittstelle konfiguriert werden soll. Alle Netzwerkschnittstellen
werden in /etc/conf.d/net konfiguriert. Es folgt eine
Beispielkonfiguration für DHCP und statische Adressen.
Befehlsauflistung 1.2: Beispiele für /etc/conf.d/net |
config_eth0="dhcp"
config_eth0="192.168.0.7/24"
routes_eth0="default via 192.168.0.1"
dns_servers_eth0="192.168.0.1 8.8.8.8"
config_eth0="192.168.0.7 netmask 255.255.255.0"
routes_eth0="default via 192.168.0.1"
dns_servers_eth0="192.168.0.1 8.8.8.8"
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Notiz:
Wenn Sie keine Konfiguration für ihr Interface angeben, wird DHCP benutzt.
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Notiz:
CIDR steht für Classless InterDomain Routing. Ursprünglich wurden IPv4-Adressen
in Klassen A, B und C unterteilt. Diese frühe Einteilung wurde der großen
Popularität des Internets nicht gerecht und es bestand Gefahr, das der Vorrat an
einzigartigen Adressen ausgeschöpft würde. CIDR ist ein Adressierungsschema, das
die Zuordnung von mehreren IP-Adressen zu einer erlaubt. Eine CIDR IP-Adresse
sieht aus wie eine normale IP-Adresse, mit dem Unterschied, das sie mit einem
Schrägstrich endet gefolgt von einer Zahl, beispielsweise 192.168.0.0/16.
Weitere Informationen zu CIDR gibt es im RFC 1519.
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Nachdem wir die Schnittstelle konfiguriert haben, können wir sie mit
untenstehenden Befehlen starten und stoppen:
Befehlsauflistung 1.3: Starten and Stoppen von Netzwerkskripten |
# /etc/init.d/net.eth0 start
# /etc/init.d/net.eth0 stop
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Wichtig:
Um Fehlern bei der Konfiguration des Netzwerks auf die Schliche zu kommen,
werfen Sie einen Blick in /var/log/rc.log. Sofern Sie nicht
rc_logger="NO" in /etc/rc.conf gesetzt haben, werden dort
Informationen zur Boot-Aktivität abgelegt.
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Haben Sie ihre Netzwerkschnittstelle erst einmal erfolgreich gestartet und
wieder angehalten, möchten Sie vielleicht einen automatischen Start beim Booten
von Gentoo. Das erreichen Sie durch untenstehende Kommandos. Der letzte "rc"
Befehl weist Gentoo an, all jene Skripte zu starten, die im derzeitigen
Runlevel noch nicht gestartet wurden.
Befehlsauflistung 1.4: Konfiguration der Netzwerkschnittstelle zum automatischen Start während des Bootvorgangs |
# rc-update add net.eth0 default
# rc
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