6 2011-09-04
Dateisysteme

Der Linux-Kernel unterstützt zahlreiche Dateisysteme. Wir erklären ext2, ext3, ext4, ReiserFS, XFS und JFS, da diese die unter Linux gebräuchlichsten Dateisysteme sind.

Der Linux-Kernel unterstützt zahlreiche Dateisysteme. Wir erklären vfat, ext2, ext3, ext4, ReiserFS, XFS und JFS, da diese die unter Linux gebräuchlichsten Dateisysteme sind.

Verschiedene Dateisysteme sind verfügbar. Einige von ihnen sind als stabil auf amd64 bekannt, andere nicht. Die folgenden Dateisystem sind als stabil bekannt: ext2, ext3, ext4 und XFS. JFS und ReiserFS können funktionieren, sind aber noch nicht ausreichend erprobt. Wenn Sie ein Abenteuer suchen, können Sie die anderen Dateisysteme ausprobieren.

Verschiedene Dateisysteme sind verfügbar. Einige von ihnen sind als stabil auf der Arm-Architektur bekannt, andere nicht. ext2, ext3 und ext4 sind als stabil bekannt. JFS, XFS und ReiserFS können funktionieren, sind aber noch nicht ausreichend erprobt. Wenn Sie ein Abenteuer suchen können Sie die anderen Dateisysteme ausprobieren.

Verschiedene Dateisysteme sind verfügbar. Ext2, ext3, XFS und reiserfs sind als stabil bekannt. Die anderen sind sehr experimentell.

Verschiedene Dateisysteme sind verfügbar. Für die MIPS-Architektur sind ReiserFS, EXT2, EXT3 und EXT4 als stabil bekannt, andere sind experimentell.

Verschiedene Dateisysteme sind verfügbar für die PowerPC-Architektur, inklusive ext2, ext3, ReiserFS und XFS, jedes mit seinen Stärken und Schwächen.

Verschiedene Dateisysteme sind verfügbar. ext2-, ext3- und ReiserFS-Unterstützung ist in den Kerneln der Installations-CD eingebaut. JFS- und XFS-Unterstützung ist durch Kernelmodule verfügbar.

Verschiedene Dateisysteme sind verfügbar, einige sind als stabil auf der SPARC-Architektur bekannt. Zum Beispiel sind ext2, ext3 und ext4 als gut funktionierend bekannt. Andere Dateisysteme funktionieren eventuell nicht korrekt.

Von aboot wird nur der Boot von ext2 und ext3 Partitionan unterstützt.

vfat ist das MS-DOS Dateisystem, aktualisiert um lange Dateinamen zu erlauben. Es ist außerdem das einzige Dateisystem, welches die EFI-Firmware auf ia64-Systemen versteht. Die Boot-Partition auf ia64-Systemen sollte immer vfat sein aber für Ihre Datenpartitionen sollten Sie eines der folgenden Dateisysteme wählen.

ext2 ist das erprobte und wahre Linux Dateisystem, unterstützt aber keine Metadaten-Journalisierung, was bedeutet, dass routinemäßige Überprüfungen des Dateisystem beim Booten ziemlich zeitaufwändig sein können. Es gibt mittlerweile eine Auswahl an journalisierenden Dateisystemen neuerer Generation, die die Konsistenzchecks sehr schnell erledigen und dadurch im Vergleich mit den nicht-journalisierenden Gegenstücken vorzuziehen sind. Jounalisierende Dateisysteme verhindern lange Verzögerungen beim Booten, wenn sich das Dateisystem in einem inkonsistenten Zustand befindet. Wenn Sie vorhaben, Gentoo auf einer sehr kleinen Platte (weniger als 4GB) zu installieren, dann müssen Sie ext2 anweisen, genügend Inodes zu reservieren, wenn Sie das Dateisystem erstellen. Dies geschieht mit mke2fs -T small /dev/<device>.

ext3 ist die journalisierte Version des ext2-Dateisystem. Es liefert Metadaten-Journalisierung für schnelle Wiederherstellung, sowie andere verbesserte Journalisierungs-Modi wie "Full Data"- und "Ordered Data"-Journalisierung. Es verwendet einen HTree-Index der in fast allen Situation zu einer hohen Performance führt. Kurz, ext3 ist ein sehr gutes und verlässliches Dateisystem. Wenn Sie vorhaben, Gentoo auf einer sehr kleinen Platte (weniger als 4GB) zu installieren, dann müssen Sie ext2 anweisen, genügend Inodes zu reservieren, wenn Sie das Dateisystem erstellen. Dies geschieht mit mke2fs -j -T small /dev/<device>.

ext4 ist ein Dateisystem, das basierend auf ext3 erstellt wurde und neue Features sowie Performance-Verbesserungen mit sich bringt. Zusätzlich wurden Größenbeschränkungen entfernt und nur mäßige Änderungen am Format auf der Platte vorgenommen. ext4 unterstützt Laufwerke mit einer Größe von bis zu 1 EB und eine maximale Dateigröße von 16 TB. Anstelle der klassischen Bitmap-Block-Allokation von ext2/3, verwendet ext4 Extents, die die Performance bei großen Dateien verbessert und Fragmentierung reduziert. Ext4 bietet zudem ausgeklügeltere Blockallokationsalgorithmen (verzögerte Allokation und Multiblock-Allokation), was es dem Dateisystemtreiber erlaubt, das Layout der Daten auf der Platte zu optimieren. Das ext4-Dateisystem ist ein Kompromiss zwischen produktionssnaher Code-Stabilität und dem Wunsch, Erweiterungen zu einem fast ein Jahrzehnt altem Dateisystem einzuführen.

JFS ist IBMs journalisiertes Hochgeschwindigkeits-Dateisystem. JFS ist schlankes, schnelles und verläßliches B+Tree basierendes Dateisystem mit guter Performance in zahlreichen Situationen.

ReiserFS ist ein auf B+-Trees basierendes Dateisystem mit einer insgesamt guten Performance, besonders wenn mit vielen sehr kleinen Dateien, zur Last von mehr CPU-Zyklen, gearbeitet wird. ReiserFS hat den Anschein weniger gepflegt zu werden als andere Dateisysteme.

XFS ist ein Dateisystem mit Metadaten-Journalisierung, es liefert einen robusten Satz von Features und ist auf Skalierbarkeit optimiert. XFS scheint weniger robust zu sein bei verschiedenen Hardware-Problemen.