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2008-05-02
Hardware options:
- acpi=on
-
Dies lädt Unterstützung für ACPI und führt auch dazu, dass der acpid Dämon
von der CD beim Boot gestartet wird. Dies wird nur benötigt, wenn Ihr System
ACPI benötigt um korrekt zu funktionieren. Dies wird nicht für
Hyperthreading-Unterstützung benötigt.
- acpi=off
-
Deaktiviert ACPI komplett. Dies ist auf einigen älteren Systemen hilfreich und
außerdem eine Anforderung für die Verwendung von APM. Dies wird jegliche
Hyperthreading-Unterstützung für Ihren Prozessor deaktivieren.
- console=X
-
Dies richtet den seriellen Konsolenzugriff für die CD ein. Die erste Option
ist das Gerät, normalerweise ttyS0 auf x86, gefolgt von jeglichen
Verbindungsoptionen, welche durch Komma getrennt sind. Die Standardoptionen
sind 9600,8,n,1.
- dmraid=X
-
Dies erlaubt die Übergabe von Optionen an das device-mapper
RAID-Subsystem. Optionen sollten von Anführungsstrichen umgeben sein.
- doapm
-
Dies lädt APM-Treiberunterstützung. Dies verlangt auch, dass Sie außerdem
acpi=off verwenden.
- dopcmcia
-
Dies lädt Unterstützung für PCMCIA- und Cardbus-Hardware und sorgt außerdem
dafür, dass der PCMCIA cardmgr von der CD beim Booten gestartet wird. Dies
ist nur nötig, wenn von einem PCMCIA/Cardbus-Gerät gebootet wird.
- doscsi
-
Dies lädt Unterstützung für die meisten SCSI-Controller. Dies wird auch
benötigt um die meisten USB-Geräte zu booten, da Sie das SCSI-Subsystem
des Kernels verwenden.
- sda=stroke
-
Dies erlaubt es Ihnen die gesamte Festplatte zu partitionieren selbst wenn das
BIOS nicht in der Lage ist große Festplatten zu verwalten. Diese Option wird
nur auf Rechnern mit einem älteren BIOS verwendet. Ersetzten Sie sda durch das
Gerät, welches diese Option benötigt.
- ide=nodma
-
Dies erzwingt die Deaktivierung von DMA im Kernel und wird von einigen
IDE-Chipsätzen und auch einigen CDROM-Laufwerken benötigt. Wenn Ihr System
Probleme hat mit den Lesen von Ihrem IDE-CDROM sollten Sie diese Option
ausprobieren. Dies deaktiviert außerdem das Ausführen der
Standardeinstellungen von hdparm.
- noapic
-
Dies deaktiviert den Advanced Programmable Interrupt Controller der sich auf
neueren Motherboards findet. Er ist bekannt dafür einige Probleme mit älterer
Hardware zu verursachen.
- nodetect
-
Dies deaktiviert jegliche Autoerkennung der CD, inklusive der
Geräteautoerkennung und der DHCP-Suche. Dies kann hilfreich beim debuggen
eines CD- oder Treiberfehlers sein.
- nodhcp
-
Dies deaktiviert die DHCP-Suche auf den erkannten Netzwerkkarten. Dies ist
hilfreich in Netzwerken mit nur statischen Adressen.
- nodmraid
-
Deaktiviert Unterstützung für device-mapper RAID, wie das welches für on-board
IDE/SATA RAID-Controller verwendet wird.
- nofirewire
-
Dies deaktiviert das Laden der Firewire-Module. Dies sollte nur notwendig
sein, wenn Ihre Firewire-Hardware Probleme beim booten der CD verursacht.
- nogpm
-
Dies deaktiviert die Konsolenmaus-Unterstützung gpm.
- nohotplug
-
Dies deaktiviert das Laden der Initskripte hotplug und coldplug beim Boot.
Dies kann hilfreich beim debuggen eines CD- oder Treiberfehlers sein.
- nokeymap
-
Dies deaktiviert die Keymap-Auswahl, welche verwendet wird zur
Auswahl von nicht-US Tastaturlayouts.
- nolapic
-
Dies deaktiviert den lokalen APIC auf Uniprocessor-Kerneln.
- nosata
-
Dies deaktiviert das Laden der Serial-ATA-Module. Dies ist hilfreich, wenn
Ihr System Probleme mit dem SATA-Subsystem hat.
- nosmp
-
Dies deaktiviert SMP, oder Symmetric Multiprocessing, auf SMP-aktiven Kerneln.
Dies ist hilfreich beim debuggen von Problemen bezüglich SMP mit bestimmten
Treibern und Motherboards.
- nosound
-
Dies deaktiviert Soundunterstützung und Lautstärkeeinstellungen. Dies ist
hilfreich bei Systemen, auf denen die Soundunterstützung Probleme verursacht.
- nousb
-
Dies deaktiviert das automatische Laden von USB-Modulen. Dies ist hilfreich
beim debuggen von USB-Problemen.
- slowusb
-
Dies fügt einige zusätzliche Pausen zum Bootvorgang hinzu für langsame
USB-CDROMs, wie zum Beispiel im IBM-BladeCenter.
Volumen/Gerätemanagement:
- dolvm
-
Dies aktiviert Unterstützung für das Logical Volume Management von Linux.
Andere Optionen:
- debug
-
Aktivieren des Debugging-Codes. Dies kann etwas unübersichtlich werden, da
eine Menge Daten auf dem Bildschirm ausgegeben wird.
- docache
-
Dies lädt den gesamten Runtime-Bereich der CD in RAM. Das ermöglicht Ihnen
umount /mnt/cdrom zu verwenden und eine andere CDROM zu mounten. Diese
Optionen benötigt, dass Sie mindestens doppelt soviel RAM verfügbar haben,
wie die Größe der CD.
- doload=X
-
Dies zwingt die initiale Ramdisk dazu jegliche aufgelisteten Module zu laden,
wie auch deren Abhängigkeiten. Ersetzen Sie X durch den Modulnamen.
Mehere Module können mit einer durch Kommas separierten Liste spezifiziert
werden.
- dosshd
-
Startet sshd beim Boot, was hilfreich ist bei entfernten Installationen.
- passwd=foo
-
Setzt was immer folgt nach dem Gleichheitszeichen als Passwort für root, was
benötigt wird für dosshd da das Passwort für root verschlüsselt ist.
- noload=X
-
Dies zwingt die initiale Ramdisk dazu den Ladevorgang eines bestimmten Moduls
zu überspringen, welches Probleme verursachen könnte. Die Syntax ist dieselbe
wie für doload.
- nonfs
-
Deaktiviert den Start von portmap/nfsmount beim Boot.
- nox
-
Dies zwingt die X-aktivierte LiveCD dazu X nicht automatisch zu starten
sondern stattdessen auf die Kommandozeile zurückzufallen.
- scandelay
-
Dies zwing die CD dazu für 10 Sekunden während bestimmter Abschnitte des
Bootvorgangs zu warten um bestimmten Geräten, die langsamer sind, Zeit zu
geben sich zu initialisieren um verwendet zu werden.
- scandelay=X
-
Dies erlaubt es Ihnen eine beliebige Verzögerung, in Sekunden, zu bestimmten
Abschnitten des Bootvorgangs hinzuzufügen um langsameren Geräten die
Möglichkeit zu geben sich zu initialisieren, damit sie verwendet werden
können. Ersetzen Sie X durch die Anzahl von Sekunden die pausiert werden soll.