Gentoo/MIPS Linux Hardwareanforderungen

Joshua Kinard  Autor
Stuart Longland  Bearbeiter
Tobias Heinlein  Übersetzer

Aktualisiert 12. Februar 2006

1.  Allgemeine Anforderungen

Systemvoraussetzungen

Die genauen Voraussetzungen sind stark abhängig davon, wie Sie vorhaben, den Rechner zu benutzen und wie Sie Gentoo installieren werden. Die folgende Tabelle sollte Ihnen einen kleinen Überblick geben.

Minimum Empfohlen Ideal
RAM: 48~64MB >128MB ~256MB
HDD: 4GB >8GB 18GB

Eine Bemerkung zu seriellen Konsolen

Falls Ihnen ein entsprechender Framebuffer fehlt, müssen Sie eine serielle Konsole benutzen. Serielle-Konsolen-Programme für Linux schließen minicom und xc ein, für Windows, HyperTerminal und Tera Term Pro. Falls Sie Windows benutzen und vorhaben HyperTerminal zu benutzen, wird empfohlen, dass Sie einen aktualisierten Client auf der Webseite des Programms suchen anstatt den vorinstallierten zu verwenden. Ein aktualisierter Client bietet viel bessere serielle Unterstützung an als der standardmäßige, der von Windows installiert wird.

Nutzeraussagen & Kernelkonfigurationen

Zur Hilfe des Projekts wurde eine Hardwareunterstützungsdatenbank angelegt. Diese Unterstützungsdatenbank ist dazu gedacht, einen schnellen und einfachen Weg bereitzustellen, um herauszufinden wie gut bestimmte Konfigurationen unterstützt werden. Das System erlaubt es den Leuten ebenfalls mit ihren Kommentaren und Kernelkonfigurationen mitzuwirken.

2.  Silicon Graphics Systems -- Stabil

Die folgenden Systeme sind bekannt dafür, insgesamt sehr stabil zu sein. Fast die gesamte Kernhardware wird in diesen Systemen unterstützt und es gibt zur Zeit nur sehr wenige verbleibende Stabilitätsprobleme.

IP22: Indy, Indigo 2 und Challenge S

IP32: O2

3.  Silicon Graphics Systeme -- Experimentell/Instabil

Die Systeme, die hier aufgelistet werden, sind bekannt mit Linux zu funktionieren... JEDOCH gibt es in vielen Fällen Stabilitätsprobleme und Störungen der Hardwareunterstützung. Kurz gesagt: Es wird eine stürmische und holprige Angelegenheit.

IP27: Origin 200 und 2000

IP28: Indigo 2 Impact (a.k.a Indigo 2 R10k)

IP30: Octane

4.  Silicon Graphics Systems -- Nicht unterstützt

Eigentlich alle dieser Systeme sind auf Kernel-Ebene völlig ohne Unterstützung -- weshalb ein vollständiges Linux-System völlig unmöglich ist. Nur wenig ist über die meisten der hier aufgelisteten Systeme bekannt -- daher ist jegliche Unterstützung in naher Zukunft sehr unwarhscheinlich. Eventuell halten Sie ein Auge auf die Linux/MIPS Website für Neugigkeiten über Portierungen -- entweder so, oder Sie starten Ihre eigene. :-)

5.  Silicon Graphics Accessories

Wie bei den meisten Systemen gibt es auch für Silicon Graphics Systeme eine große Auswahl an Periphäriegeräten. Während viele davon mit IRIX funktionieren, ist Linux-Unterstützung eine holprige Angelegenheit mit einigen dieser Geräte. Die folgende Tabelle listet die Unterstützung für jedes Gerät auf.

Stabile Unterstützung Experimentelle Unterstützung Nicht unterstützt/getestet
Indy/Indigo2: XL Graphics Card (Newport)
Indy/Indigo2: SGI Seeq Ethernet 10Mbps
Indy/Indigo2: WD33C93 SCSI
Indy/Indigo2: HAL2 Sound/Audio
Indy/Indigo2: Parallel Port
Indy/Indigo2: Serial Port
O2: SGI MACE Ethernet 10/100Mbps
O2: Adaptec AIC7880 SCSI
O2: Serial Port
Indigo2 ISA: Parallel Port Card (PC-Style)
Indigo2 ISA: NE2000 Compatible 10Mbps NIC (RTL8019)
Indy: I2C/VINO subsystem & IndyCam
Indigo2 EISA: 3COM 3c597 10/100Mbps
O2: GBE Framebuffer
O2: PCI Slot
Octane: Keyboard
Octane: Mardi Gras (MGRAS) Graphics
Octane: QLogic ISP1040B SCSI
Octane: RAD1 Audio
Octane: SMP Support
Octane: V6/V8/V10/V12 Graphics (Odyssey)
Origin: IOC3 Ethernet 10/100Mbps
Origin: QLogic ISP1020 SCSI
O2 PCI: ALi 5273 USB 2.0 (Req. Kernel >=2.6.8.1)
(1)Indy/Indigo2: Impact & Extreme/XZ graphics chipsets
Indy: Phobos G130 10/100Mbps NIC
Indigo2: GIO64 Slots
Indigo2: Phobos G160 10/100Mbps NIC
Challenge S: WD33C95A SCSI Adapter/RJ-45 Daughter Card
O2: VICE Subsystem

Notiz: (1) Man hat damit begonnen, den ImpactSR auf die Indigo2 Impact (IP28) Workstation zu portieren. Im Moment ist es noch sehr neu und der Treiber funktioniert noch nicht, aber dies kann sich in den folgenden Monaten ändern.
Genauso sieht es für die Extreme graphics aus... einige Leute haben angefangen damit, Treiber für diesen Chipsatz zu schreiben. Bisher wurde noch nichts veröffentlicht, aber vielleicht werden wir in nicht allzu ferner Zukunft etwas sehen.
Wir werden diese Seite aktualisieren, falls ein solcher Treiber veröffentlicht wird.

6.  Cobalt Servers -- Stabil

Die Cobalt-Server sind eine Ansammlung von Rechnern, die alle auf der QED RM523[01] CPU basieren. Sie sind in zwei Varianten erschienen: Der RaQ -- ein "rackmounted" Modell, und der Qube, ein kleines Desktopmodell (1ft. cube). Der große Unterschied zwischen diesen Systemen und den SGI-Systemen oben ist, dass diese Systeme little endian (mipsel) sind, die anderen big endian (mips).

Diese wurden ebenfalls unter einer OEM-Vereinbarung an andere Firmen verkauft, Beispiele hierfür sind der Gateway Microserver (Qube 2) und der Seagate NasRaQ (RaQ 2).

Qube/Raq 2800 (a.k.a Qube/Raq 2)

7.  Cobalt Servers -- Experimentell

Raq 2700 (a.k.a Raq 1)

8.  Cobalt Servers -- Nicht unterstützt

Qube 2700 (a.k.a Qube 1)

Der Qube 2700 war der erste dieser gesamten Subarchitektur. Leider fehlt ihm eine serielle Schnittstelle, weshalb die Installation gegenwärtig so gut wie unmöglich ist. Wir suchen nach Wegen dieses System zu unterstützen, aber da keiner der Entwickler Zugriff auf einen dieser Rechner hat, haben wir keine Möglichkeit diese zu testen. Eventuell sollten Sie einen Blick auf Jan Metzners Seite werfen, um weitere Informationen zu erhalten.