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4. Einbinden von Partitionen mit mount
4.a. Partitionen mounten
Mountet man eine ext2, ext3 oder eine reiserfs Partition,
so gibt es mehrere Optionen die man in /etc/fstab einfügen kann.
Diese Optionen sind:
-
nosuid - Ignoriert das SUID bit und behandelt es einfach wie eine
normale Datei.
-
noexec - Verhindert das Ausführen von Dateien von dieser Partition.
-
nodev - Ignoriert Geräte.
Leider können diese Einstellungen leicht umgangen werden, indem man einen
nicht-direkten Pfad ausführt. Jedoch kann das Setzen von /tmp auf
noexec die Mehrzahl von Exploits aufhalten, welche derart gestaltet sind, dass
sie direkt von /tmp ausgeführt werden.
Befehlsauflistung 1.1: /etc/fstab |
/dev/sda1 /boot ext2 noauto,noatime 1 1
/dev/sda2 none swap sw 0 0
/dev/sda3 / reiserfs notail,noatime 0 0
/dev/sda4 /tmp reiserfs notail,noatime,nodev,nosuid,noexec 0 0
/dev/sda5 /var reiserfs notail,noatime,nodev 0 0
/dev/sda6 /home reiserfs notail,noatime,nodev,nosuid 0 0
/dev/cdroms/cdrom0 /mnt/cdrom iso9660 noauto,ro 0 0
proc /proc proc defaults 0 0
|
Warnung:
Setzt man /tmp in noexec Modus, kann dies dazu führen, dass
einige Skripte nicht richtig ausgeführt werden.
|
Notiz:
Für Plattenquotas schauen Sie bitte im
Plattenquotas Abschnitt nach.
|
Notiz:
Beachten Sie dass ich /var weder in noexec noch in
nosuid Modus setze, obwohl Dateien von diesem Mountpoint normalerweise
niemals ausgeführt werden. Der Grund dafür ist, dass netqmail in
/var/qmail installiert ist und berechtigt sein muss eine suid-Datei
auszuführen und auf sie zuzugreifen. Ich setze /usr in read-only
Modus, da ich hier nichts verändere solange ich Gentoo nicht aktualisiere. Dann
mounte ich das Dateisystem erneut in read-write Modus, aktualisiere und mounte
dann erneut in read-only.
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Notiz:
Selbst wenn Sie netqmail nicht benutzen, braucht Gentoo trotzdem noch die
Ausführberechtigung in /var/tmp, da dort Ebuilds hergestellt
werden. Jedoch kann hierfür ein alternativer Pfad eingerichtet werden, wenn Sie
darauf bestehen /var im noexec Modus zu betreiben.
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