Gentoo Weekly Newsletter: 1. April 2003
1.
Gentoo News
Summary
Portage 2.1 adoptiert RPM-Format zur besseren LSB-Konformität
Wahrscheinlich wird es sich als kontroverse Entscheidung herausstellen -- Portage 2.1 wird das RPM-Format
für alle Pakete verbindlich machen. Von der Benutzung von Ebuilds wird zugunsten des De-Facto-Standards RPM abgeraten.
Der Hauptantrieb für diese Entscheidung war, die Konformität zur Linux Standard Base-Spezifikation
sicherzustellen, die eine RPM-Unterstützung für das Paketmanagement fordert.
Die Entwickler haben hart daran gearbeitet, diese Migration so leicht wie möglich zu gestalten. Ein Ebuild2rpm-Skript befindet sich bereits im Test
durch eine Pilotgruppe von Entwicklern. Bedauerlicherweise werden einige Features nach der Migration zum RPM-Format nicht mehr unterstützt werden,
da sich die Formate vom grundsätzlichen Aufbau her zu stark unterscheiden. Die Benutzung der Variable "USE" ist ein solches Feature,
die Sicherheit durch die Installation über eine "Sandbox" ein weiteres. Dennoch wird der Vorteil der vollen LSB-Konformität die kleineren
Nachteile bei weitem aufwiegen.
Im weiteren wird das XFree86-Paket wegen der erforderlichen Library-Unterstützung (siehe
required library support) ein Bestandteil der
Basisinstallation von Gentoo Linux, anstatt wie bisher eine Option zu bleiben. Benutzer, die an weiterführenden Informationen über die
"Linux Standard Base" interessiert sind, sollten die LSB FAQ
oder die LSB 1.3-Spezifikationen lesen.
Gentoo/PPC-Team restrukturiert
Wie in der letzten Ausgabe bekanntgegeben, hat Mark Guertin (gerk) kürzlich das
Gentoo Linux-Projekt verlassen.
Mark als den Gentoo/PPC-Kopf ersetzen wird Pieter Van den Abeele (pvdabeel). Assistiert wird Pieter bei den PPC-Entwicklungen dabei von
Luca, Graham und Seth, die als Vertreter benannt wurden. Die neue Struktur wird eine verteiltere Leitung des PPC-Entwicklerteams ermöglichen
und größere Flexibilität und Redundanz bieten.
Release-Zeitplan für Gentoo 1.4_rc4 bekanntgegeben
Brad Cowan (bcowan) hat kürzlich den Release-Zeitplan für Gentoo Linux 1.4_rc4 bekanntgegeben:
- So. 23. März -- Paket-Upgradephase beginnt -- Das Entwicklerteam ist aufgefordert, innerhalb der nächsten 14 Tage
alles von "unstable" ("~"-maskiert) nach "stable" zu bekommen.
- So. 30. März -- Build- und Testphase -- 7 Tage lang werden Tarballs vom aktuellen CVS-Stand gemacht und getestet (ohne CPU-Festlegung);
jhhudso und Qualitätssicherungs-Tester berichten jeden gefundenen Bug.
- So. 6. April -- Paket-Upgradephase endet -- Beginn der Build- und Testphase von einem offiziellen CVS-Schnappschuss.
- Mi. 9. April -- Offizielle Release-Entscheidung -- Es wird entschieden, ob die folgende Veröffentlichung einen weiteren
Release-Kandidaten oder aber die offizielle, endgültige Version darstellt. Der Kopf der Entwickler jeder einzelnen Architektur und
der Release-Koordinator, der Entwicklungsmanager und der Chefarchitekt kommen darüber zu einer einhelligen Entscheidung.
2.
Gentoo Security
Zusammenfassung
GLSA: stunnel
Der über SSL laufende stunnel ist gegen die sog. "timing attack" von OpenSSL verwundbar. Es ist damit
möglich, die zur Verschlüsselung verwendeten RSA Schlüssel herauszufinden.
- Klassifikation: hoch - Entschlüsselung möglich.
- Betroffene(s) Paket(e): net-misc/stunnel vor Version stunnel-3.22-r2
- Lösung: Synchronisation und "emerge stunnel", "emerge clean".
- GLSA Bekanntmachung
- weitere Infos
GLSA: mod_SSL
Wie das Paket stunnel ist auch das Apache Modul mod_SSL gegen die selbe Attacke verwundbar.
- Klassifikation: hoch - Entschlüsselung möglich.
- Betroffene(s) Paket(e): net-www/mod_ssl vor Version mod_ssl-2.8.14
- Lösung: Synchronisation und "emerge mod_ssl", "emerge clean".
- GLSA Bekanntmachung
- weitere Infos
GLSA: glibc
Ein Integer-Überlauf in der xdrmem_getbytes() Funktion, die als Teil von glibc geliefert wird, könnte
für einen Angriff ausgenutzt werden.
- Klassifikation: hoch - entfernter Angriff möglich.
- Betroffene(s) Paket(e): sys-libs/glibc vor Version glibc-2.3.1-r4 (glibc-2.2.5-r8 auf ARM Systemen).
- Lösung: Synchronisation und "emerge glibc", "emerge clean".
- GLSA Bekanntmachung
- weitere Infos
GLSA: openssl
Wie herausgefunden wurde, ist das Paket OpenSSL gegen einen komplizierte Attacke verwundbar, bei der
Millionen von SSL/TLS-Verbindungen hergestellt werden, um mit Hilfe vom RSA Schlüssel des Servers
Daten zu entschlüsseln. Der Schlüssel selbst wird dabei aber nicht aufgedeckt.
- Klassifikation: hoch - Entschlüsselung möglich.
- Betroffene(s) Paket(e): dev-libs/openssl vor Version openssl-0.9.6i-r2
- Lösung: Synchronisation und "emerge openssl", "emerge clean".
- GLSA Bekanntmachung
- weitere Infos
GLSA: mutt
Der email-Client mutt beeinhaltet eine Verwundbarkeit in seiner IMAP-Implementierung, die dazu benutzt
werden kann, das Programm abstürzen zu lassen oder möglicherweise sogar Kommandos auf dem betroffenen
System auszuführen.
- Klassifikation: hoch - Ausführen von nicht authentifiziertem Code möglich.
- Betroffene(s) Paket(e): net-mail/mutt vor Version mutt-1.4.1
- Lösung: Synchronisation und "emerge mutt", "emerge clean".
- GLSA Bekanntmachung
- weitere Infos
GLSA: bitchx
Durch eine Pufferüberlauf-Verwundbarkeit im IRC-Client bitchx könnte ein Angreifer eine DoS-Attacke
auf das System durchführen.
- Klassifikation: moderat - entfernter DoS-Angriff möglich.
- Betroffene(s) Paket(e): net-irc/bitchx vor Version bitchx-1.0.19-r5
- Lösung: Synchronisation und "emerge bitchx", "emerge clean".
- GLSA Bekanntmachung
- weitere Infos
GLSA: zlib
Die zlib Systembibliothek beinhaltet eine Schwäche durch einen Pufferüberlauf in ihrer gzprintf()
Funktion. Diese könnte dazu genutzt werden, den "call stack" zu modifizieren.
- Klassifikation: moderat - lokaler DoS.
- Betroffene(s) Paket(e): sys-libs/zlib vor Version zlib-1.1.4-r1
- Lösung: Synchronisation und "emerge zlib", "emerge clean".
- GLSA Bekanntmachung
- weitere Infos
Neue Sicherheitslöcher
Folgende neue Sicherheitslöcher wurden diese Woche registriert:
3.
Entwickler der Woche
Karl Trygve Kalleberg
Abbildung 3.1: Karl Trygve Kalleberg, aka karltk |
 |
Karl Trygve Kalleberg managt dev-lisp und dev-java zusammen mit ein paar anderen Entwicklern, und außerdem
einige andere Programmiersprachen und Compiler, nicht zu vergessen das eminent nützliche gentoolkit. Diese Funtionen verlangen von ihm, Ebuild-Bugs zu
reparieren und neue Ebuilds zu überprüfen; Karl verwendet einen großen Teil seiner Zeit damit, mit anderen Entwicklern darüber zu diskutieren,
wie man den Weiterentwicklungsprozess von Gentoo Linux verantreiben könnte, ein Ziel, für das er Werkzeuge wie lintool und munchie geschaffen hat.
Karl, Gentoo-Entwickler seit dem Sommer 2001, arbeitet an vielen anderen OSS-Projekten, wie dem Savage3D-Treiber für das Utah-GLX-Projekt, den Linux-Port auf die Sega-Dreamcast-Konsole,
ein mehrsprachiges Dokumentationssystem, norwegische Übersetzungen von
AbiWord und The Gimp (ersteres in Bokmål, letzteres in
Nynork, zwei unterschiedliche norwegische Dialekte), und einigen anderen, welche Du aufgelistet sehen kannst auf seiner
persönlichen SourceForge-Seite.
Leider wurden die meisten seiner Projekte vorzeitig unterbruchen durch seine Diplomarbeit: Transformationen für das
CodeBoost Transformationssystem, welche er am 21. März an der Universität
von Bergen vorgestellt hat. Nun ist er zurück in der Gesamtheit seiner Leitungskapazitäten, einschließlich derjenigen, das Entwicklerteam
mit komischen Einlagen zu unterhalten.
Karl hat eine nette Dual-Athlon 2000+-Kiste mit einer Kyro II-Videokarte und einem IDE RAID, aber in letzter Zeit besucht er sie nur per SSH.
Zur Zeit hat einen Athlon 1800+ geborgt, auf dem RedHat läuft (seine Entschuldigung: Es ist schön von Zeit zu Zeit zu erfahren, wie die anderen
Distributionen aussehen). Er wartet außerdem auf einen Ersatz für seinen iBook, den er im Januar gekauft hatte und der schon zweimal zusammengebrochen
ist (Karl sagt, dass Apples Kundendienst der schlimmste ist, dem er jemals begegnete, einschließlich dem Service von Finanzämtern -- dennoch wird er
glücklich sein iBook weiter benutzen, sollte Apple entscheiden, ihm einen funktionierenden zuzusenden). Er benutzt Fluxbox und KDE, abhängig von der
Gelegenheit, zusammen mit Galeon und Sylpheed fürs Surfen und für Mail. Karls weitere Lieblingsprogramme umfassen zsh, most, irssi und ssh; und, er
leidet an Entziehungserscheinungen sobald er versucht, den aufgeblähten widerwärtigen Emacs zu entsorgen, den er deswegen auch zuhause hat.
Karl hat früher an Programmiersprachen entwickelt, bis die Firma, für die arbeitete das Zeitliche segnete. Danach arbeitete er bei einem
sehr coolen ISP. Nachdem er sich ahnungslos um eine Doktorstelle in der Informatik beworben hatte,
fährt er fort, Medizin an der norwegischen Universität für Technologie und Wissenschaft zu studieren,
as Abwechslung zu all der Informatik. Daneben genießt er zahlreiche Formen von Rollenspielen, hauptsächlich Ars Magica mit einigen Einstreuungen
unbekümmerter Science-Fiction. Man mag es glauben oder nicht, der Name seiner Freundin lautet Tilde, und die Tatsache, dass sie für eine
böse Mobilfunkfirma arbeitet ist die Grundlage für ihr Verständnis
obskurer Unix-Witze. Sie lebt mit ihm in Trondheim. Karl wurde geboren in der Küstenstadt
Haugesund, entkam jedaoch nach Bergen als er herausgefunden hatte, dass nicht alle Rathäuser
rosa sind. Das
Rathaus in Bergen war da weniger auffällig. In Bergen konzentrierte sich Karl
auf Solaris und IRIX, bis er versehentlich einmal Linux installierte und es nicht mehr loswurde.
Karl lässt die Verbindung zwischen Bergen und Trondheim in Nebeln der Unkenntlichkeit, wohl in der Hoffnung, damit rätselhaft zu erscheinen.
4.
Gehört in der Community
Webforen
Revival der CFLAGS-Diskussion
Fließkommakonversionen in GCC, dem Standard-C-Compiler, führen vermutlich zu Bugs bzw. Rechenfehlern im Zusammenhang mit der Compilereinstellung
"-march=pentium4". Einige Leute umgehen das durch das "Heruntertunen" auf "-march=pentium3", einige
behaupten gar, es gäbe gar keine Fehler. Sag Hallo zur neuerlichen Diskussion von Compileroptimierungen:
Endlich: Gentoo auf der Xbox
Ein neues Posting des Forum-Neulings ShALLaX
sendet vielen Gentooisten Schauer von Begeisterung den Rücken herunter:
Ein Stage1-Installation gelingt, und man kann Gentoo Linux auf der Xbox laufen lassen!
gentoo-user
Gentoo Migratiansstrategien
Matt Garman fragte nach Migrationsstrategien beim
Umzug von Debian zu Gentoo. Der entstandene Thread gab Matt einige nützliche Hinweise
und berührte auch die angebliche Notwendigkeit, eine separate 100MB große Boot-Partition zu haben.
Money Dance ist nicht tot
Alex Combas fragte nach einem laufenden Money Dance unter Gentoo. Es gab einige Verwirrung darüber, ob an Money Dance immer noch aktiv entwickelt wird,
aber es hat sich gezeigt, dass Money Dance in der Tat
noch aktiv weiterentwickelt wird.
gentoo-dev
Plattenkapazität verwalten
Andy Arbon hat ein Skript gepostet,
das einem beim Aufräumen von Binärpaketen hilft, die Portage erzeugt hat.
Zerbrochene Abhängigkeiten
Per Wigren hatte einige Probleme mit Abhängigkeiten
als er MySQL von 3.23 auf 4.0 updatete. Er schlug eine Lösung vor, das fortschreitende Problem zu beseitigen, woraufhin Alain Penders darauf hinwies,
dass inverse Abhängigkeitsprüfungen in Portage Pers Problem lösen
könnten.
5.
Gentoo International
Gentoo Hanami
Zeit der Kirschblüte in Japan. Während der japanische Wetterbericht täglich von der Blütenfront berichtet,
die sich langsam in Richtung Norden des Landes bewegt, waren die üblichen GentooJP-Verdächtigen letzten
Freitag damit beschäftigt, ihren traditionellen "hanami" Verpflichtungen nachzugehen. Für alle Diejenigen,
die mit diesem Begriff nichts anzufangen wissen: Hanami ist ein Ereignis, bei dem die Menschen die Kirschenblüten
bestaunen können. Oder anders ausgedrückt: Eine jährliche Massenhysterie mit dem Ziel, sich ernsthaft in einem
Park mit vorzugsweise vielen Kirschbäumen zu betrinken, dabei den Blättern zusehen, wie sie langsam zu
Boden gleiten, während man selbst lautstark im Park herumtanzt. Einige Duzend GentooJP Aktivisten haben
beschlossen, sich am Shinjuku Gyoen zu treffen - ein netter, zentral gelegener Platz in Tokyo. Leider - auch
wenn es kaum zu glauben ist - hat keiner eine Kamera mitgebracht... Na dann vielleicht nächstes Jahr.
Die deutsche Polizei und Gentoo-ARM
Die Behörden in Europa sind dafür bekannt, mehr Interesse als andere Länder an Linux und freier Software zu
zeigen. Unlängst ist nun auch die BKA
(das deutsche Equivalent zu seinen bekannteren Verwandten, dem FBI oder Scotland Yard) dazu übergegangen,
ihre Beamten mit Gentoo-ARM-basierenden PDAs auszustatten. "Sie werden hauptsächlich dazu benutzt werden,
MP3s von Telefonmitschnitten bei Entführungen abzuspielen", meint Hein Bloed, Leiter der IT-Abteilung des
BKA Hauptquartiers in Wiesbaden. PDAs gehören seit Jahren zum Standard-Equipment bei der BKA, aber die
plötzliche Entscheidung, von PocketPC auf ARM-basierendes Gentoo Linux umzusteigen war dennoch eine Überraschung.
Die Gentoo-ARM-Entwickler meinen, es kursieren Gerüchte über einen PocketPC Virus, der sich unglücklicherweise
in der Oragnisation verbreitet hat, nachdem das Amt für Computerverbrechen eine Razzia auf illegale
Software-Importeure im Hafen von Hamburg durchgeführt hat.
Erratum: Gentoo Präsentation in Dänemark am 1. April, nicht dem 2. April!
Wir bitten Klavs Klavsen um Entschuldigung für eine falsche Information im GWN von letzter Woche: Seine
Präsentation für die dänischen und schwedischen SSLUG wird am Dienstag, dem 1. April im DEUUG/Symbion,
Fruebjergvej 3 im östlichen Kopenhagen, beginnend um 19:30 Uhr im Raum M4 stattfinden.
6.
Portage Watch
Die folgenden 'stabilen' Pakete wurden diese Woche zu Portage hinzugefügt
Updates von wichtigen Paketen
- sys-apps/portage - portage-2.0.47-r12.ebuild;
- sys-devel/gcc - gcc-3.2.2-r2.ebuild;
- sys-libs/glibc - glibc-2.2.5-r8.ebuild; glibc-2.3.1-r4.ebuild;
- sys-kernel/* - development-sources-2.5.66.ebuild; mips-headers-2.4.21.ebuild; mm-sources-2.5.65-r3.ebuild; mm-sources-2.5.65-r4.ebuild; mm-sources-2.5.66-r1.ebuild; ppc-sources-benh-2.4.20-r9.ebuild; selinux-sources-2.4.20-r2.ebuild; wolk-sources-4.0_rc4.ebuild;
- dev-db/mysql - mysql-4.0.12.ebuild;
Neue USE Variablen
- mpi - Aktiviert MPI (Message Passing Interface) Layer in Anwendungen die es unterstützen
- selinux - Aktiviert support für 'Security Enhanced Linux' (um ein sichereres System und Kernel zu erstellen)
7.
Bugzilla
Zusammenfassung
Statistik
Die Gentoo Community verwendet Bugzilla (bugs.gentoo.org) um Bugs, meldungen, Vorschläge und andere Kommunikationen mit them Entwicklerteam zu protokollieren. Die Aktivitäten der letzten 7 Tage:
- 311 neue Bugs diese Woche
- 311 geschlossene oder 'resolved' diese Woche
- 12 Bugs wurden diese Woche wieder geöffnet.
- 2349 als 'neu' markierte Bugs (insgesamt)
- 466 Bugs welche Entwicklern zugewiesen sind (insgesamt)
Es gibt derzeit 2880 offene Bugs in Bugzilla. Davon sind 72 als 'blocker', 104 als 'critical' und 23 als 'major' markiert.
Rangliste geschlossene Bugss
Die Entwickler und Entwicklerteams welche die meisten Bugs geschlossen haben sind:
Rangliste neue Bugs
Die Entwickler und Entwicklerteams welche diese Woche die meisten neuen Bugs zugewiesen bekommen haben sind:
8.
Tipps und Tricks
Systemdatum und -zeit synchronisieren mit rdate
Der Tip der Woche zeigt Dir, wie Du Deine Systemzeit ohne irgendwelchen Ärger mit NTP synchronisieren kannst. Der Befehl rdate ermöglicht Dir,
die aktuelle Zeit von einem NTP-Server zu erhalten, ohne dass Du dazu selber einen NTP-Server aufsetzen musst.
Zuerst stelle sicher, dass Du rdate installiert hast.
Befehlsauflistung 8.1: rdate installieren |
# emerge rdate
|
Um die Systemuhr zu synchroniseren, rufe rdate -s auf. Du solltest wahrscheinlich den Server ändern, mit dem Du synchronisierst, damit sich nicht
die ganze Last aller Gentoo-Synchronisationen auf einem einzigen Server konzentriert. Hier findest Du eine Liste
öffentlicher Stratum 2-Server, die Du benutzen kannst.
Befehlsauflistung 8.2: rdate benutzen |
# rdate -s ntp0.cornell.edu
|
Damit Deine Maschine automatisch synchronisiert wird, kannst Du crontab benutzen.
Befehlsauflistung 8.3: rdate zur crontab hinzufügen |
* * * * 0 rdate -s ntp0.cornell.edu
|
9.
Abgänge, Zugänge und Veränderungen
Veränderungen
Die folgenden Entwickler haben kürzlich das Gentoo Team verlassen:
- Nicholas Henke (roughneck)
- Maik Schreiber (blizzy)
Zugänge
Die folgenden Entwickler sich kürzlich dem Gentoo Team angeschlossen:
- Arun Thomas (sindian) -- Gentoo/ARM, gentoo-hardened
Veränderungen
Die folgenden Entwickler haben innerhalb des Gentoo Projektes kürzlich ihre Rolle verändert oder neue Verantwortlichkeiten angenommen:
10.
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11.
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12.
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