Gentoo Logo

Gentoo Weekly Newsletter: 14. April 2003

Inhalt:

1.  Gentoo Neuigkeiten

Zusammenfassung

Gentoo Linux 1.4_rc4 veröffentlicht

Zu Beginn dieser Woche wurde die Entscheidung getroffen die nächste Version von Gentoo Linux als 1.4 Release Candidate 4 anstelle der Finalversion zu veröffentlichen. Verbesserungen inkludieren unter anderem eine weitaus bessere Hardwareerkennung der LiveCD Installationsmedien als auch wichtige Updates von verschieden Paketen im Portagetree. Die Entscheidung einen weiteren Release Candidate zu veröffentlichen wurde aus einer Vielzahl von Gründen getroffen, darunter:

  • Binärpakete welche für die Gentoo Referenzplattform benötigt werden müssen erst erstellt oder getestet werden. Bis dieser Vorgang abgeschlossen ist kann 1.4_final nicht veröffentlicht werden.
  • Die momentan als "stable" markierte Version des Pakets baselayout beinhaltet immer noch eine Abhängigkeit zu tmpfs. Es war allerdings von Anfang an ein Ziel von 1.4 diese Abhängigkeit zu entfernen. Zur Zeit findet sich eine maskierte Version von baselayout im Portagetree welche dieses Problem beseitigt, allerdings wurde sie bis jetzt noch nicht ausreichend getestet. (Jeder der diese Version zur Zeit verwendet oder bereit ist sie zu testen wird darum gebeten Gentoo Stable zu benutzen um seine Erfahrungen zu berichten)
  • Zur Zeit wird die automatische Generierung eines Kernels getestet um diese Methode in 1.4_final inkludieren zu können.

Neue Unreal Tournament 2003 Game-CD

Eine neue Unreal Tournament 2003 Game-CD wurde veröffentlicht und kann sowohl hier als auch bei einem unserer Mirrors heruntergeladen werden. Mit dieser CD wird es möglich Unreal Tournament 2003 ohne Installation direkt von CD zu starten. Boote einfach mit dieser CD und beginn zu spielen! Die neueste Version der CD beinhaltet einen für Spiele optimierten Kernel welcher das Gameplay signifikant verbessert. Weitere Verbesserungen inkludieren die neuesten NVIDIA Treiber (1.0.4349) mit Unterstützung für GeForce FX, Bootsplash-Unterstützung sowie vollautomatische Erkennung der im System vorhanden Hardware sowie eine Reihe anderer Verbesserungen. Voraussetzung für die Verwendung der Game-CD ist eine moderne NVIDIA-Grafikkarte.

Solltest Du eine zeitgemässe NVIDIA-Grafikkarte besitzen kannst Du die neueste Demoversion auch auf Deiner vorhanden Gentoo-Installation verwenden. Dazu musst Du nur emerge ut2003-demo eintippen und das Spiel dann mit ut2003-demo starten. Die Verwendung der gaming-sources wird für optimale Leistung empfohlen.

2.  Gentoo Security

Zusammenfassung

GLSA: samba

Der Samba-Server ist durch einen Pufferüberlauf in einer Stringkopierfunktion verwundbar, durch den ein root-Zugriff auf den Server erlangt werden kann.

  • Klassifikation: kritisch - root-Zugriff mögl.
  • Betroffene(s) Paket(e): net-fs/samba vor Version samba-2.2.8a
  • Lösung: Synchronisation und "emerge samba", "emerge clean".
  • GLSA Bekanntmachung
  • weitere Infos

GLSA: kde-3.x

Die Art wie KDE Ghostscript verwendet, um PostScript- und PDF-Dateien zu verarbeiten, könnte dazu ausgenutzt werden, eingebettete Shell-Kommandos in solchen Dateien mit den Rechten des Benutzers auszuführen. Dies kann geschehen, indem speziell formatierte Dateien auf Webservern bereitgestellt, oder als Anhang per email verschickt werden.

  • Klassifikation: kritisch - Ausführen von nicht-authentifiziertem Code mögl.
  • Betroffene(s) Paket(e): kde-base/kde Version 3 vor kde-3.0.5b oder kde-3.1.1a
  • Lösung: Synchronisation und "emerge kde" ODER "\=kde-base/kde-3.0.5b", "emerge clean", KDE neustarten.
  • GLSA Bekanntmachung
  • weitere Infos

Notiz: Zur Zeit sind nur die Patchversionen für die x86-Architektur als stabil gekennzeichnet. Falls jemand die KDE-Version 3.1.1a oder 3.0.5a auf einer anderen Architektur erfolgreich kompiliert hat, dann möge er sich bitte unter kde@gentoo.org melden.

GLSA: kde-2.x

Die Art wie KDE Ghostscript verwendet, um PostScript- und PDF-Dateien zu verarbeiten, könnte dazu ausgenutzt werden, eingebettete Shell-Kommandos in solchen Dateien mit den Rechten des Benutzers auszuführen. Dies kann geschehen, indem speziell formatierte Dateien auf Webservern bereitgestellt, oder als Anhang per email verschickt werden.

  • Klassifikation: kritisch - Ausführen von nicht-authentifiziertem Code mögl.
  • Betroffene(s) Paket(e):
    1. kde-base/kdebase Version 2 vor kdebase-2.2.2-r5
    2. kde-base/kdelibs Version 2 vor kdelibs-2.2.2a-r1
    3. kde-base/kdegraphics Version 2 vor kdegraphics-2.2.2-r2
  • Lösung:
    1. "emerge sync"
    2. "emerge \=kde-base/kdebase-2.2.2-r5"
    3. "emerge \=kde-base/kdelibs-2.2.2a-r1"
    4. "emerge \=kde-base/kdegraphics-2.2.2-r2"
    5. "emerge clean"
    6. KDE neustarten
  • GLSA Bekanntmachung
  • weitere Infos

GLSA: setiathome

Der Client für das bekannte Seti-At-Home könnte Opfer einer Attacke werden, indem durch einen Pufferüberlauf nicht-authorisierter Code ausgeführt wird - das würde allerdings die Manipulation der Verbindung des Clients zum Server erfordern. Weiters übermittelt der Client diverse Systeminformationen im Klartext, darunter auch die Art des Prozessors und das verwendetet Betriebssystem.

  • Klassifikation: hoch - Ausführen von nicht-authentifiziertem Code mögl.
  • Betroffene(s) Paket(e): app-sci/setiathome vor Version setiathome-3.08
  • Lösung: Synchronisation und "emerge setiathome", "emerge clean".
  • GLSA Bekanntmachung
  • weitere Infos

GLSA: Apache

Die Version 2 des Apache HTTP-Server ist durch ein Speicherleck in der Art in der er eine grosse Anzahl von aufeinander folgenden Zeilenvorschub-Charakter verarbeitet verwundbar. Das könnte von einem Angreifer dazu genutzt werden, um die Systemressourcen auf dem Server zu erschöpfen.

  • Klassifikation: moderat - DoS-Angriff mögl.
  • Betroffene(s) Paket(e): net-www/apache Version 2 vor apache-2.0.45
  • Lösung: Synchronisation und "emerge \=net-www/apache-2.0.45", "emerge clean".
  • GLSA Bekanntmachung
  • weitere Infos

Neue Sicherheitslöcher

Von dieser Woche stehen keine neuen Sicherheitslöcher mehr aus.

3.  Entwickler der Woche

Bob Johnson


Abbildung 3.1: Bob Johnson, bekannt als LiveWire

Fig. 1: Bob Johnson, bekannt als LiveWire

Die Gentoo-LiveCD ist dasjenige Tool, das Gentoo Linux auf die meisten Systeme gebracht hat, und es ist meist das erste bei Gentoo, von dem Benutzer einen Eindruck bekommen. Der Entwickler dieser Woche, Bob Johnson, ist verantwortlich für die livecd-ng-Skripte, die benutzt werden, um die x86-LiveCDs zu erzeugen (neugierige Leser können weiter gehen und sie installieren, denn sie befinden sich im Portage-Baum). Bobs Arbeit an den LiveCDs umfasst hauptsächlich das Zuhören bei Problemen der Benutzer, wenn diese die LiveCD nicht zum Booten bekommen oder wenn deren Netzwerkkarten nicht laufen; und schließlich ist es Bobs Aufgabe, diese Probleme zu beheben. Bobs Kontakt mit dem Gentoo-Team begann, als er irgendwann plötzlich gefragt wurde, ob er den XFS-Kernel fertig für die 1.4-rc2-LiveCD machen könne, innerhalb von 24 Stunden, und das nachdem er Gentoo erst etwa zwei Wochen lang laufen hatte. Außer der Arbeit an livecd-ng und den x86-CDs kümmert sich Bob auch noch um xfs-sources und gs-sources (um mehr über diese und andere Kernel-Varianten herauszufinden, lese am besten KC6:Which Sources? in den Foren).

Bobs Hauptkiste ist ein 2100+ mit 512MB RAM, sieben Festplatten (vier SCSI und drei IDE), zwei NVidia-Karten mit einem 19-Zoll-Monitor an jeder, mit KDE darauf, von welchem Bob einmal dachte, es sei häßlich, bis er es seit der Version 3.1 zu lieben lernte. Er benutzt VMWare für eine Reihe von Testaufgaben, und er hat keine Ahnung, was er sonst tun würde.

Bob ist Eigentümer einer Beton- und Ausschachtungsfirma und ist damit seit 17 Jahren im Geschäft. Er ist seit 15 Jahren verheiratet, hat eine 13 Jahre alte Tochter, und er hat zwei Beagle in seinem Zuhause in Indianapolis, Indiana. Während des Sommers vebringt er eine Menge Zeit am See mit Slalom-Wasserski und damit, seine 20-Fuß-Caravelle zu wachsen, die er letztes Jahr gekauft hat, wenn er nicht gerade auf dem Wasser ist.

4.  Gehört in der Community

Webforen

Happy Birthday, Gentoo Foren!

Das erste Posting in den neu installierten Gentooforen war eine Ankündigung von Forengründer Nitro am 9. April 2002: "Dieses Forum ist mein Versuch Benutzern von Gentoo (auch mir selbst) zu helfen." Was als bescheidene Bemühung mit einer Kabelinternetverbindung begann, hat sich schnell zu einer der erfolgreichsten und aufregendsten technischen Supportseiten im Web entwickelt. Durchschnittlich gibt es pro Tag 700 neue Postings, die Zahl der registrierten User ist mittlerweile fünfstellig und die besondere Atmosphäre unterscheidet es von den meisten anderen Linuxforen. Die Leute hier sind höflich, eloquent, außerordentlich hilfsbereit anderen gegenüber, kurz gesagt einfach die Allerbesten. Gratulation an uns alle:

Automatische Hardwarekonfiguration durch Verwendung von Profiles

Durch die clevere Verwendung der Runlevels in Gentoo war es Optilude letze Woche möglich der Community Skripts und Dokumentation zur Hardwarekonfiguration anhand verschiedener Profile zur Verfügung zu stellen. Vielen herzlichen Dank:

Business-Software unter Gentoo einsetzen: wie man Oracle 9.2 installiert

Probleme mit Oracle unter Gentoo Linux gibt es bereits seit Dezember und sie hängen zweifelsohne mit gcc und dazugehörenden Bibliotheken zusammen. Schlußendlich sind wir doch zu einem glücklichen Ende gekommen. Vergewissere Dich daß mit Deiner glibc alles in Ordung ist, starte den Oracle Installer und freu Dich:

gentoo-user

Getting the most USE out of it...

Das in Portage implementierte System der Useflags kann für Gentooneulinge schon mal Grund zur Unsicherheit sein. Carlos Gonzalez begann einen Thread in dem er den etwas komplizierten Prozess der Modifikation von Useflags auf einer Per-Paket-Basis veranschaulicht (er wollte ein reduziertes Java für PHP). Glücklicherweise erwähnte der Thread ein Programm welches den Umgang mit Useflags vereinfacht: ufed- der Use Flag Editor, wo die einzelnen Flags erklärt werden und man sie aktivieren bzw. deaktivieren kann. Carl Hudkins äußerte den *Wunsch* daß ufed bei den Gentoo LiveCDs inkludiert wird.

p2p für die Massen

Nun ist es also passiert. p2p ist zum Mainstream geworden und die riesige Anzahl an Kazaa-Benutzern kann durchaus mit dem ehemals dominanten Napster konkurrieren. Einige Gentoobenutzer sind auf den Zug aufgesprungen indem sie Kazaa lite unter Verwendung von WINE (einem MS Windows Emulator) installiert haben, Chris Graves allerdings schlägt sich lieber mit nativen p2p-Clients für Linux herum. Die gute Nachricht ist das es unter Linux wirklich keinen Mangel an verfügbaren Clients gibt, und daß das Netz eigentlich mit Open Source Clients die für Linux entwickelt wurden begründet wurde. Keepy weist auf Gentoos Unterstützung für diese Programme in der Form des Portageverzeichnisses /usr/portage/net-p2p/ hin. Obwohl nicht im Portagetree vorhanden wurde auch Limewire, ein populärer Open Source p2p-Client welcher in Java geschrieben ist, empfohlen .

gentoo-dev

Performanz in Gentoo

Das Linuxkernelprojekt war in den letzten Jahren Grundlage für einige Derivate. Und während das Kernelprojekt versucht einen stabilen Kernel der für eine große Zahl an Benutzern nütlich ist bereit zu stellen, beihnalten die verschiedenen Derivate oft eine Vielzahl an Änderungen die von verschiedensten Leuten beigetragen wurden. Diese Unmenge an Ideen und Meinungen die in den Kernel einfliessen sind eine seiner Stärken. Doch natürlich wird dadurch auch die Auswahl erschwert.

Eine Möglichkeit sich die Auswahl etwas zu erleichtern ist einfach die verschiedenen bekannten Distributionen zu probieren. So kann man einfach vergleichen wie gut sie jeweils die angestrebte Aufgabe erfüllen.

Während er einige kleine Geschwindigkeitstests durchführte bemerkte dieser Benutzer daß der Gentookernel offensichtlich ein ziemlich niedrige Performanz im Vergleich zum von Red Hat installierten Kernel aufweist.

Die Diskussion dreht sich dabei um einen spezifischen Systemaufruf der von einem speziellen lmbench überwacht wird. Aber für diejenigen unter Euch die ebenfalls das Verlangen verspüren ihre Linuxbox zu testen zeigen wir hier einige Ressourcen auf die interessant sein könnten.

Zuerst einmal wollen wir nochmal daran erinnern daß der Kernel nicht die Distribution ist. Man sollte niemals versuchen unterschiedliche Dinge zu vergleichen. Also immer ähnliche Konfigurationen, ähnliche Plattformen, ähnliche Patches usw. verwenden. Nachdem wir eine gute Grundlage für unsere Test geschaffen haben brauchen wir noch ein Tool - welches Gentoo hier anbietet. Auch gibt es ein Benchmarking-HOWTO beim TLDP

Nun, so lästig das auch sein kann, geht es darum zu wissen welches Flag mit welchem Paket zusammenarbeitet und nicht zu vergessen daß standardmässig bestimmte Flags gesetzt wurden.

Ein Weg dieses Dilemma zu umgehen ist es folgenden Befehl auszuführen "emerge -pv [package_name]". Dadurch werden alle von einem Paket "verstandenen" Flags aufgelistet.

Auch die Standardflags sich nicht offensichtlich. Doch der Befehl "grep -A 3 USE /etc/make.profile/make.defaults" enthüllt ihr Geheimniss. Aber Achtung, mach bitte keine Änderungen an Deinen make.defaults. Stattdessen solltest Du Deine make.conf editieren in der Du sogar Deinen eigenen Usestring von Grund auf definieren kannst. Um Deine eigene Liste von Useflags zusammenzustellen setzt Du einfach USE="-* [Deine Flagliste]". Dabei löscht "-*" die Standardflags und "[Deine Flagliste" ist einfach die Summe an Flags die Du aktivieren willst.

Gentoo als Binärversion?

Es wurde die Frage aufgeworfen warum Gentoo kein Binärpaketsystem zur Verfügung stellt. Binär- vs. Sourcepakete war immer schon ein Zankapfel unter den Gentoobenutzern. Viele wollen die Bequemlichkeit und schnelle Installation die Binärpakete bieten, während andere solche Bemühungen anprangern und meinen daß sie Gentoo Linux davon abhalten die beste verfügbare sourcebasierte Distribution zu sein.

Wie einige Benutzer ja bereits wissen arbeitet Gentoo Linux daran eine beschränkte Auswahl an Binärpaketen in Form der Gentoo Referenzplattform zur Verfügung zu stellen. Programme wie KDE, XFree86 und andere große Applikationen werden zukünftig sowohl in source- als auch in binärform angeboten um unseren Benutzern selbst die Wahl zu lassen. Die erste "offizielle" Veröffentlichung der Gentoo Referenzplattform wird mit der Finalrelease von Gentoo Linux 1.4 erfolgen.

5.  Gentoo International

Taiwanesische Gentoo-Initiative wächst

In einem grossen Schub für die noch relativ junge chinesische Gentoo Gemeinde wurde letzte Woche Gentoo Taiwan GOT, (gentoo.org.tw) gegründet. Der Koordinator Patrick Hsieh und ein paar eifrige Gentooisten haben ihre Kräfte vereint, um eine lokale Gentoo-Vereinigung in Taiwan zu schaffen. Sie versuchen nicht nur, Gentoo in der taiwanesischen Linux-Gemeinde zu verbreiten, sondern sie machen sich auch für die Lokalisierung von Gentoo Linux mit der chinesischen Big5 Encodierung stark. "Wir haben bereits einen eigenen rsync-Server (rsync.gentoo.org.tw), ein eigenes Forum (http://openbazaar.net) und einen nahezu fertigen Gentoo-FTP-Server (ftp.gentoo.org.tw). Auf jeden Fall werden immer mehr und mehr Benutzer sehen können, wie wir dieser Sache ein ganz eigenes Gesicht geben" meint Patrick Hsieh. Das GOT Webportal ist ebenfalls im Aufbau und sollte in den nächsten Tagen entüllt werden.

Inzwischen in der Realität: Italienische Beratung setzt Gentoo Linux ein

Verona, eine nette Gegend in Nord-Italien, ist eigentlich besser bekannt für seine Geschichte aus der Zeit dse römischen Reiches. Nur wenige Leute wissen allerdings, dass es gerade einführend in den Gebrauch von Gentoo im professionellen Bereich ist: Euronia, eine Technologie- Beratungsfirma in Verona, ist bereits in der Version 1.0 von SuSE auf Gentoo für ihre eigenen Computer umgestiegen, und seit 6 Monaten bieten sie nun auch Service auf der Basis von Gentoo an. Zu ihren Kunden zählen unter anderem Banca Populare di Verona e Ravenna, die grösste Bankengruppe aus der Region, für die Euronia einen Proxy für 7.500 Benutzer, einen SSL-Proxy, Secure-FTP-Server und andere Server aufgesetzt hat - alle davon sind "powered by Gentoo Linux". Für Antex (eine grosse Steuerberatung in Italien) werden die Steuern von 150.000 Zahlschecks pro Monat auf einem Gentoo-basierenden SQL-Server berechnet. Weiters hat Euronia für eine handvoll anderer Banken deren Webserver auf Gentoo umgestellt. Der Grund für Euronia, Gentoo Linux im professionellen Einsatz zu verwenden ist schnell erklärt: "Wir finden, dass Gentoo die am meisten fortgeschrittene Linux-Distribuiton ist", meint Andrea Gagliardi, technischer Leiter bei Euronia. "Wir schaffen Lösungen für unsere Kunden, wie zB. die Server, die mit EVMS-aktiviertem Vanilla-Kernel und ein paar Dutzend weiteren stabilen Patches arbeiten, oder unser eingebettetes XFree auf Aquapads (Tablet PCs ohne Festplatten). Nichts was wir versucht haben ist so leicht aufzusetzen und lässt sich so einfach anpassen wie Gentoo,"

6.  Portage Watch

Die folgenden 'stabilen' Pakete wurden diese Woche zu Portage hinzugefügt

Updates von wichtigen Paketen

  • sys-apps/portage - portage-2.0.48_pre2.ebuild;
  • x11-base/xfree - xfree-4.3.0-r2.ebuild;
  • kde-base/kde - kde-3.0.5b.ebuild; kde-3.1.1a.ebuild;
  • sys-kernel/* - hardened-sources-2.4.20-r1.ebuild; hppa-sources-2.4.20_p32.ebuild; mm-sources-2.5.67-r1.ebuild; ppc-sources-benh-2.4.20-r10.ebuild;

7.  Bugzilla

Summary

Statistik

Die Gentoo Community verwendet Bugzilla (bugs.gentoo.org) um Bugs, meldungen, Vorschläge und andere Kommunikationen mit them Entwicklerteam zu protokollieren. Die Aktivitäten der letzten 7 Tage:

  • 261 neuen Bugs diese Woche
  • 302 geschlossene oder 'resolved' Bugs diese Woche
  • 7 Bugs wurden diese Woche wieder geöffnet.
  • 2493 als 'neu' markierte Bugs (insgesamt)
  • 452 Bugs welche Entwicklern zugewiesen sind (insgesamt)

There are currently 3010 bugs open in bugzilla. Of these: 55 are labeled 'blocker', 119 are labeled 'critical', and 245 are labeled 'major'. Es gibt derzeit 3010 offene Bugs in Bugzilla. Davon sind 55 als 'blocker', 119 als 'critical' und 245 als 'major' markiert.

Rangliste geschlossene Bugs

Die Entwickler und Entwicklerteams welche die meisten Bugs geschlossen haben sind:

Rangliste neue Bugs

Die Entwickler und Entwicklerteams welche diese Woche die meisten neuen Bugs zugewiesen bekommen haben sind:

8.  Tipps und Tricks

Mit /dev/loop ein CD-Image anschauen

Der Tip dieser Woche erklärt, wie man das Loop-Device benutzt, um sich Dateien auf einem CD-Image oder einer ISO-Datei anzuschauen oder zu sharen.

Zuerst stelle bitte sicher, dass Du loop-Device-Unterstützung im Kernel aktiviert hast. Sie kann auch als Modul konfiguriert werden, also ist es nicht unbedingt notwendig, neu zu booten, falls die Unterstützung noch nicht vorhanden ist.

Befehlsauflistung 8.1: Installation des Kernel-Moduls

(Setze folgende Option in der Kernel-Konfiguration)
Block Devices
-> <M> Loopback device support

#  make dep && make modules modules_install
#  insmod loop

Um Dir den Inhalt einer ISO-Datei anzusehen, mounte diese einfach über ein loop-Device. Als Beispiel mounten wir hier gentoo-basic-x86-1.4_rc4.iso auf gentoo-1.4_rc4/.

Befehlsauflistung 8.2: ISO-Datei über loop-Device mounten

# mount gentoo-basic-x86-1.4_rc4.iso gentoo-1.4_rc4 -o loop=/dev/loop1,blocksize=1024

Nun kannst Du Dir im Verzeichnis gentoo-1.4_rc4 den Inhalt ansehen, genau so, als wäre er Teil Deines regulären Dateisystems.

9.  Abgänge, Zugänge und Veränderungen

Abgänge

Die folgenden Entwickler haben kürzlich das Gentoo Team verlassen:

  • Keine in dieser Woche

Zugänge

Die folgenden Entwickler sich kürzlich dem Gentoo Team angeschlossen:

  • Ivan Zenkov (zenkov) -- Russischsprachige Dokumentation
  • Andres Loeh (kosmikus) -- Haskell-Kram
  • Michele Balistreri (brain) -- KDE
  • Todd Sunderlin (todd) -- Gentoo/Sparc

Veränderungen

Die folgenden Entwickler haben innerhalb des Gentoo Projektes kürzlich ihre Rolle verändert oder neue Verantwortlichkeiten angenommen:

  • Keine in dieser Woche

10.  Zu GWN beitragen

Bist Du daran interessiert, etwas zum Wöchentlichen Gentoo Newsletter beizutragen? Schicke uns eine EMail.

11.  GWN Feedback

Bitte schicke uns Dein Feedback und hilf damit, die GWN besser zu machen.

12.  Andere Sprachen

Der Wöchentliche Gentoo-Newsletter ist auch in folgenden Sprachen verfügbar:



Drucken

Seite aktualisiert 14. April 2003

Zusammenfassung: Dies ist der Gentoo Weekly Newsletter für die Woche vom 1. April 2003 2003.

Kurt Lieber
Editor

AJ Armstrong
Mitwirkender

Brice Burgess
Mitwirkender

Yuji Carlos Kosugi
Mitwirkender

Rafael Cordones Marcos
Mitwirkender

David Narayan
Mitwirkender

Ulrich Plate
Mitwirkender

Peter Sharp
Mitwirkender

Mathy Vanvoorden
Niederländische Übersetzung

Tom Van Laerhoven
Niederländische Übersetzung

Peter Dijkstra
Niederländische Übersetzung

Bernard Bernieke
Niederländische Übersetzung

Vincent Verleye
Niederländische Übersetzung

Jochen Maes
Niederländische Übersetzung

Ben De Groot
Niederländische Übersetzung

Jelmer Jaarsma
Niederländische Übersetzung

Nicolas Ledez
Französische Übersetzung

Guillaume Plessis
Französische Übersetzung

John Berry
Französische Übersetzung

Martin Prieto
Französische Übersetzung

Michael Kohl
Deutsche Übersetzung

Steffen Lassahn
Deutsche Übersetzung

Matthias F. Brandstetter
Deutsche Übersetzung

Thomas Raschbacher
Deutsche Übersetzung

Klaus-J. Wolf
Deutsche Übersetzung

Marco Mascherpa
Italienische Übersetzung

Claudio Merloni
Italienische Übersetzung

Daniel Ketel
Japanische Übersetzung

Yoshiaki Hagihara
Japanische Übersetzung

Andy Hunne
Japanische Übersetzung

Yuji Carlos Kosugi
Japanische Übersetzung

Yasunori Fukudome
Japanische Übersetzung

Ventura Barbeiro
Portugisische (Brasilien) Übersetzung

Bruno Ferreira
Portugisische (Portugal) Übersetzung

Gustavo Felisberto
Portugisische (Portugal) Übersetzung

Ricardo Jorge Louro
Portugisische (Portugal) Übersetzung

Lanark
Spanische Übersetzung

Rafael Cordones Marcos
Spanische Übersetzung

Julio Castillo
Spanische Übersetzung

Sergio Gómez
Spanische Übersetzung

Pablo Pita Leira
Spanische Übersetzung

Carlos Castillo
Spanische Übersetzung

Tirant
Spanische Übersetzung

Jaime Freire
Spanische Übersetzung

Lucas Sallovitz
Spanische Übersetzung

Donate to support our development efforts.

Copyright 2001-2014 Gentoo Foundation, Inc. Questions, Comments? Contact us.