Gentoo Weekly Newsletter: June 2nd, 2003
1.
Gentoo News
Zusammenfassung
Nordamerika bekommt zweie neue Source-Mirror
Wie die meisten Gentoo-Nutzer Nordamerikas wissen, sind Source-Mirror für Gentoo-Linux sehr oft
überladen, da die Distribution immer beliebter wird. Glücklicherweise wird sich die Situation bessern,
da zwei neue Source-Mirror, die von derUniversität von California, Santa Barbara
und von pair Networks bereitgestellt werden, hinzukommen.
USCB, gelegen im sonnigen Santa Barbara, Kalifornien, erreichte neulich den 14. Rang unter den öffentlichen
Universitäten der Vereinigten Staaten. Bekannt für ihre wissentschaftliche Forschungen, gewannen USCB Professoren
neulich drei Nobel-Preise in den Kategorien Chemie und Physik.
pair Networks bietet weltweites Web-Hosting für ihre Kunden. Mit über 140.000 einzigartigen Webseiten und Kunden
aus 150 verschiedenen Ländern, hat sich pair Network einen sehr guten Ruf in der Industrie für Service zu
angemessenen Preisen erarbeitet.
Gentoo-Linux dankt der Universität von Kalifornien, Santa Barbara und pair Networks für ihre großzügige Unterstützung.
Ohne ihre Unterstützung und die Ünterstützungen der anderen Sponsoren würde Gentoo-Linux heute nicht die erfolgreiche
Distribution sein, die sie ist. User, die Nutzen aus den neuen Mirror ziehen wollen, sollten einen Blick auf unsere
Mirror-Seite werfen.
CFLAGS/cpuinfo Sammlungs-Projekt
Eines der Projekte an denen im Rahmen des Gentoo-Linux Projektes gearbeitet wird, ist eine Anwendung, die für ein System
passende CHOST/CFLAGS/CXXFLAGS generiert. Um damit erfolgreich zu sein, brauchen wir viele Beispiel-Daten aus
/proc/cpuinfo. Um dies zu vereinfachen wurde eine Web-Seite
mit Formular und einem einfachen Übermittlngs-Tool bereitgestellt. Bitte übermittelt eure Daten. Die Web-Seite enthält
auch zusätzliche Informationen über bestimmte Systeme, von denen wir im speziellen mehr Daten brauchen.
Kommende Änderungen an der Infrastruktur
In den nächsten Wochen wird die Infrastruktur von Gentoo-Linux einige Änderungen erfahren. Diese enthalten:
- unser DNS zieht auf einen anderen (outsourced) Provider
- Load Balancing und Failover-Dienste für die verschiedenen Server, die www.gentoo.org bereitstellen.
- Umzug von bugs.gentoo.org auf einen neuen, dedizierten Server.
- Umzug von cvs.gentoo.org auf einen neuen, dedizierten Server.
- Verteilung und Dezentralisierung unserer Mail-Infrastruktur, indem Mail für Listen auf einen und die anderer Mail
auf einen anderen Server geleitet wird.
- Bedeutende Änderungen an der Sicherheits-Infrastruktur, durch Kernel-Patches, chrooted Umgebungungen für viele
unserer öffentlichen Dienste, Iptables-Skripte und andere Bereiche.
- Viele andere kleinere Änderungen.
Entsprechende Anstrengungen werden unternommen, um diese Änderungen so glatt wie möglich durchzuführen, ohne oder ohne größere
Auswirkungen für die User-Community zu hinterlassen. Wie das mit technologie-basierdenden Angelegenheiten nun mal so ist, können
unvorhersehbare Umstände und Murphy's Gesetz zu den unpassendsten Zeiten auftreten. Bitte haben Sie Geduld mit uns.
2.
Gentoo Security
Zusammenfassung
GLSA: heimdal
Eine Schwaeche im Kerberos 4 Protokoll erlaubt es einem Angreifer, eine "Chosen Plaintext" Attacke gegen das Protokoll auszufuehren und
beliebige Principals in einer Kerberos-Realm zu verkoerpern. Diese Verwundbarkeit besteht bis hin zur Implementierung von mit-krb5
(siehe das GLSA im GWN am 7. April und
der Heimdal Implementierung.
- Klassifikation: Kritisch - Authentifizierung unsicher.
- Betroffene Pakete: app-crypt/heimdal vor Version heimdal-0.6
- Lösung: Synchronisierung und emerge heimdal, emerge clean.
- GLSA Bekanntmachung
- Anweisungen
GLSA: nessus
Die Skripting-Engine im Nessus Sicherheitsscanner hat mehrere Schwachstellen. Um diese jedoch ausnutzen zu können,
ist es für den böswilligen User nötig, dass er einen gültiges Benutzerkonto hat und das er einen anderen User dazu
bringt, ein bestimmtes Skript auszuführen.
- Klassifikation: moderat - willkürliche Ausführung von Code, gemildert dadurch, daß man zur Durchführung Privilegien braucht.
- Betroffene Pakete: net-analyzer/nessus vor Verion nessus-2.0.6a
- Lösung: Synchronisierung und emerge nessus, emerge clean.
- GLSA Bekanntmachung
- Anweisungen
Neue Sicherheitslöcher
Diese Woche wurden folgende Sicherheitslöcher registriert:
-
net-print/cups
-
sys-devel/gcc
-
net-www/apache
3.
User stories
Eine kleine Erinnerung
Leider bekamen wir letzte Woche keine Einsendungen für dieses Kapitel bekommen. :(So scheint an der Zeit zu sein,
Sie daran zu erinnern, ihre Erfahrungen mit Gentoo-Linux, die andere User vielleicht interessieren könnten, an
user-stories@gentoo.org zu senden. Wie es zum Beispiel
Kai,
Kenneth oder auch
Mathy taten!
Glücklicherweise haben wir auch schon eine Kandidaten (der bestimmt interssant sein wird, versprochen!) für die nächste
Ausgabe, wir hatten nur für diese Woche keine Zeit mehr...
4.
Entwickler der Woche
Jon Portnoy, aka avenj
Abbildung 4.1: Jon Portnoy, aka avenj |
 |
Diese Woche präsentieren wir Jon Portnoy, dessen Aufgaben im Gentoo Entwicklungsteam die
Rekrutierung von neuen Mitarbeitern, das Verwalten von Entwicklern (zusammen mit Entwicklungsmanager
Seemant Kulleen), die Koordination von Releases, die Beaufsichtigung des Bestandes
an distributionsspezifischen Dateien und die Unterhaltung von rund dreißig Ebuilds, darunter
ICC, Intel's C++ Compiler, umfassen. Zuständig für
die Einstellung und Verwaltung für Entwickler, ist er der Ansprechspartner, wenn man jemandem bestimmten im Team haben will.
Er beaufsichtigt auch das Trainig von neuen Mitarbeiter (das auf Sponsor/Mentor-Basis beruht). Er und Seemant handhaben
auch die Erstellung der Richtlinie für Entwickler. Zuständig für die Verwaltung von neuen Releases, beaufsichtig Jon den gesamten
Prozeß bis zum Release, indem er Aufgaben wie das Erstellen der stages, QA, das Erstellen von GRP und unterstützende Arbeiten
deligiert. Dazwischen kümmert sich darum, das alle distributionspezifischen Datein im Repository auf dem neuesten Stand sind und
das die Integrierung des ICC in Gentoo's zur Zeit GCC-lastiger Umgebung Fortschritte macht. Jon begann damit in Freenode's #gentoo
Hilfe wegen eines initrd-Problems zu suchen, blieb dann dort, um Anderen bei deren Problemen zu unterstützen und trat schließlich
dem Team als ICC-Implemtierer bei, nachdem er von Seemant entdeckt wurde. Er ist stolz auf alles, was er für Gentoo getan hat,
besonders auf die Verwaltung der Entwickler und die Koordinatin der Releases.
Jon nutzt Enlightenment 0.16.5 mit dem Maw-Theme, genauso wie X-Chat 2, Mutt, Mozilla, XMMS, screen und slrn (er ist sehr aktiv
auf omp.os.linux.advocacy und alt.os.linux.gentoo) auf seiner Workstation, eines P3 866MHz mit 384Mb RAM. Auch findet er das
Spiel Icebreaker süchtig machend. Jon nutzt auch noch drei andere Kisten: Tempest, einen P3 Entwicklungs-/Test-Computer, Eris,
einen K6-2 Name-/Proxy-Server und Lucifer, einem Celeron 1,8GHz zur Kompilierung. Er ist Student und lebt in der Mitte von
Nirgendwo, in New Hampshire. Er liebt Zeit im Grünen, fernab seiner Monitore zu verbringen, sei es mit Spazierengehen, Fahradfahren
oder Kayaking. Viel Zeit verbringt er auch mit der Lektüre und dem Studium der Geschichte, besonders der russischen Geschichte.
Jon hört alles möglichen an Musik, von Bob Dylan über Lucinda Williams über Juno Reactor bis KMFDM. Dazu interssiert ihn besonders
Industrial Music.
5.
Gehört in der Community
Web Foren
Spam, Spam, Spam, gebackene Bohnen und Spam
Wussten Sie, daß Episode 25 von Monty Phyton's "Flying Circus" der Grund dafür ist, das wir es so nennen? "SPiced hAM" (pikanter
Schinken) wurde zum Synonym für aufdringliche Werbe-Emails, die die Internet Community aufregen. Gentoo User sind darin nicht anders,
obwohl ein wenig flexibler im Kampf dagegen und die Foren sind Zeuge für einige der innovativeren Ideen im Umgang mit Spam:
Break My Gentoo
Vorgestellt als "Sammelstelle für alle CVS-Ebuilds die Heimatlos nach der Großen Portage-Säuberung von '03 wurden", werden Links zu einer
Webseite von den Foren Gurus karl11 und
Lin_Matt unterhalten, die von Zeit zu Zeit kleinere
Wellen schlägt, wenn etwas Neues nicht sofort von den Gentoo Entwicklungs-Aktivitäten berücksichtigt werden.
Breakmygentoo.net hat einen eigenen Bugzilla, aber irgendwie ziehen es viele vor, ihre Erfahrungen im Gentoo Forum auszutauschen...
OSnews Umfrage: Und der Gewinner ist...
Was auch immer das zu bedueten hat: Gentoo schlug alle gößeren Distributionen in einer Umfrage von OSnews.com, in der es um die Popularität
von Linux ging. Von 11 Prozent stieg man auf das Doppelte. Interessant auch, das der Thread der Gentoo-User dazu brachte wählen zu gehen
(und der hinsichtlich des hohen Traffics zur Zeit im Gentoo Forum auch für die klare Führung in der Umfrage ausreichen würde) auch zu einem
der seltenen, aber trotzdem willkommenem Besuchen von
Eugenia Loli-Queru, führte, einem Gentoo User
mit einem der ersten Mitgliedsnummer im Forum...
Gentoo User
Leistung von nVidia-Karten
In einem ungewöhnlich aktivem Thread forderte Spider die Communitx dazu auf, ihre glxgear Benchmarkergebnisse für ihre nVidia
Grafikkarten zu übermitteln. Die Daten waren eine gute Möglichkeit ihre Hardware mit der, von anderen zu vergleichen. Das erlaubt
ihnen Konfigurationsfehler abzuschätzen, die sie womöglich kostbare FPS(Frames Per Second) kostet. Ich bin sicher, wir alle
schätzen Ernie Schroder Aufschrei in der 3D-Welt.
** fixpackages **
Auf dem Weg, der beste Paketmanager --aller Zeiten -- für Linux zu werden, bekommt Portage neue Möglichkeiten verpasst. Nachdem Tom
Veldhouse Portage geupdated hat, wurde er schnell mit der nicht gewohnten Aufforderung 'fixpackages' konfrontiert. Andere Community
Mitglieder könnte ähnliches widerfahren sein. Brett Holcomb schreit,
daß dies ein "neues Feature ist, welches Dinge repariert, wenn ein Paket von einer Kategorie in eine Andere wandert" und daß
es sich in /usr/lib/portage/bin/fixpackages befindet. Es existiert dazu ein Thread
in den Gentoo Foren, der dieses neue Feature diskutiert.
gentoo-dev
XFree
Seemant Kulleen schrieb eine Nachricht, nach der die r3 (masked) Release
von v4.3.0 bekanntgegeben wurde.
Der Plan für die dritte Release von XFree ist, alles, was mit Erstellen von Fonts zu tun hat in separate Pakete zu verlagern. Wie dem auch sei,
obwohl es schon veröffentlicht wurde, braucht es noch seine Zeit.
Menü-System für alle Gentoo WM's
Eine aufregender Vorschlag wurde gemacht,
ein Windowmanager-unabhängiges Menü-Layout-System zu erstellen. Ein System, welches Einträge für installierte/ deinstallierte Programme enthält -
aber nicht WM spezifischem. Ähnlich dem desktop System von freedesktop.org.
Einem neuen Ebuild eine einzigartige System uid/gid geben
Eine beachtliche Diskussion im Hinblick darauf, mit welchen uid/gid ein
neues Paket laufen sollte. Der Plan ist zur Zeit, den Installationsprozess flexibler z machen, indem dynamisch eine Liste zum Modifizieren von
uids/gids eingefügt wird. Wie dem auch sei ist zur Zeit alles auf /etc/passwd fixiert, das Teil des Basislayouts ist.
6.
Gentoo International
Dokumentationsübersetzung
Druckfrisch: Makoto Yamakura hat eine aktuelle japanische Übersetzung des Gentoo Installation Guide (x86) angekündigt, die über die Gentoo
Webseite verfügbar ist. Während die niederländischen, französischen und deutschen Übersetzer dabei sind ihre Dokumente auf den neuesten
Stand zu bringen, hinken die spanische, italienische und schwedische Übersetzung noch ein wenig hinterher. Wenn sie zu den Übersetzungsanstrengungen
ein wenig beitragen wollen, sei es mit dem überarbeiten von existierenden Überstzungen oder mit dem Hinzufügen von Neuen, kontaktieren sie
bitte John P. Davis.
7.
Portage Watch
Die folgenden Pakete wurden upgedated oder neu zum Portage-Tree hinzugefügt.
The following stable packages were updated or added to portage this week
- app-crypt/heimdal: Kerberos 5 Implementierung von KTH
- app-editors/gvim: Graphical Vim
- app-office/gnucash: Ein persönlicher Finanzmanager
- app-office/openoffice: OpenOffice.org, eine komplette Office-Suite
- app-sci/qcad: Ein 2D CAD Paket, basierend auf Qt.
- app-shells/pdksh: Die Public Domain Korn Shell
- dev-db/hk_classes: GUI-unabhängige C++ Bibliotheken für Datenbankanwendungen
- dev-db/knoda: KDE Datenbank-Frontend basierend auf der hk_classes Bibliothek
- dev-java/ant: Java-basierendes "Bauwerkzeug" änlich zu 'make' das XML-Konfigurationsdateien nutzt
- dev-java/blackdown-jre: Blackdown Java Runtime Environment 1.4.1
- dev-lang/R: R ist GNU S - Eine Sprache und Umgebung für statistisches Arbeiten und Grafik
- dev-python/PyOpenGL: Python OpenGL Bindungen
- dev-python/docutils: Python Werkzeuge um Dokus aus normalen Text nach HTML, XML, etc. zu wandeln
- gnome-base/ORBit2: ORBit2 ist ein high-performance CORBA ORB
- gnome-base/bonobo-activation: Gnome2 Ersatz für OAF
- gnome-base/gnome-applets: Applets für den Gnome2 Desktop und das Panel
- gnome-base/libbonoboui: User Interface Teil der bonobo Bibliothek
- gnome-base/libgnome: Notwendige Gnome Bibliotheken
- gnome-base/libgnomeprint: Druckerhandhabung für Gnome
- gnome-extra/gnome-media: Multimedia Programme für den Gnome2 Desktop
- gnome-extra/gnome-system-monitor: Procman - Der Gnome System Monitor
- gnome-extra/gnome-utils: Utilities für den Gnome2 Desktop
- media-gfx/blender: 3D Creation/Animation/Publishing System
- media-sound/alsa-driver: Advanced Linux Sound Architecture Kernel Module
- net-firewall/fwbuilder: Eine Firewall-GUI
- net-firewall/kmyfirewall: Grafisches KDE Iptables Konfigurationswerkzeug
- net-firewall/shorewall: Iptables Firewall
- net-fs/autofs: Kernel basierender automounter
- net-fs/samba: SAMBA ist eine Sammlung von SMB und CIFS Client/Server Programme für UNIX
- net-irc/xchat: X-Chat ist ein grafischer IR-Client für UNIX Betriebssysteme
- net-libs/libesmtp: libESMTP ist eine Bibliothek, die das SMTP-Protokoll clientseitig implementiert
- net-libs/libfwbuilder: Eine Firewall GUI (Bibliothek-Funktionen)
- net-libs/nss_ldap: NSS LDAP Modul
- net-libs/pam_ldap: PAM LDAP Modul
- net-mail/bogofilter: Bayesian Spamfilter, erstellt mit schnellen Algorithmen und getuned für Geschwindigkeit
- net-mail/courier-imap: Ein IMAP Daemon erstellt speziell für maildirs
- net-mail/disspam: Ein Perl Skript das Spam basierend auf RBL'S aus POP3 Konten löscht
- net-nds/openldap: LDAP Sammlung von Anwendungs- und Entwicklungs-Werkzeugen
- net-nds/yp-tools: NIS Werkzeuge
- net-nds/ypbind: Multithreaded NIS Bind Diest
- net-nds/ypserv: NIS SERVER
- net-print/cups: The Common Unix Printing System
- net-wireless/wireless-tools: Eine Sammlung von werkzeugen um WLAN-Karten zu konfigurieren
- net-www/apache: Apache Web Server, Version 2.0.x
- sys-apps/di: Disk Information Utility
- sys-cluster/ipvsadm: ipvsadm ist eine Utility, um IP virtual server Dienste zu verwalten, die vom Linux Kernel mit IP virtual server support bereitgestellt werden
- sys-devel/binutils: Notwendige Werkzeuge um Programme zu erstellen
- sys-devel/distcc: Ein Programm, um die Kompilierung von C code auf mehrere Maschinen im Netzwerk zu verteilen
- sys-devel/gcc: The GNU Compiler Collection. Enthält C/C++ und Java-Kompiler
- sys-libs/db: Berkeley DB
- x11-base/xfree: Xfree86: berühmter und freier X-Server
- x11-libs/gtk+: Gimp ToolKit +
- x11-libs/gtkglarea: GL Erweiterungen für gtk+
Total categories: 82
Total packages: 4478 (82 packages added since last week)
8.
Bugzilla
Zusammenfassung
Wegen technischer Probleme mit dem bugs.gentoo.org Server am Freitag, fehlt diese Woche eine Statistik. Der GWN von nächster Woche wird
dann eine zweiwöchige Zusammenfassung enthalten.
9.
Tips and Tricks
Export einer X-Session
Der Tip von dieser Woche zeigt ihnen, wie sie GUI-Programme ferngesteuert nutzen, indem
sie eine X-Session exportieren und diese über SSH tunneln. Beachten sie, daß dies sehr
von der Geschwindigkeit ihrer Netzwerkverbindung abhängt. Falls sie versuchen, Mozilla
von einem PC weg auf einem Anderen über ein 56k Modem aus auszuführen, wird dies
wahrscheinlich nur schlecht funktionieren. Die beste Anwendung für dies, ist es Programme
über das gleiche LAN oder womöglich High-Speed WAN auszuführen. Ein einfaches Beispiel
sei die ferngestuerte Ausführung von gvim, so daß sie über einen GUI-Editor verfügen.
Für dieses Beispiel nehmen wir an, daß der lokale PC eine IP von 192.168.1.2 und der
remote PC eine IP von 192.168.1.3 besitzt. Auf der lokalen Maschine müssen sie der
"entfernten" Maschine Zugriff auf ihren X-Server gewähren. Nutzen sie den Befehl
xhost für dies.
Befehlsauflistung 9.1: Lokale Maschine |
# xhost +192.168.1.3
|
Auf der "entfernten" Maschine müssen sie die $DISPLAY Variable zu ihrer lokalen
Maschine exportieren. Danach sollten sie so weit sein, GUI-Programme ferngesteurt ablaufen zu
lassen.
Befehlsauflistung 9.2: Entfernte Maschine |
# export DISPLAY="192.168.1.2:0.0"
# gvim /etc/passwd
|
Notiz: Dies ist sehr unsicher und nicht ratsam, da alles was sie schreiben unverschlüsselt über das
Netzwerk übertragen wird. |
Um die Verbindung über SSH zu tunneln und damit den Verkehr zu verschlüsseln, editieren sie ihre
/etc/sshd2_config Datei.
Befehlsauflistung 9.3: /etc/sshd2_config |
ForwardX11 yes
|
Nun nehmen sie Verbindung vom lokalen Rechner auf den "entfernten" Rechner via ssh auf und starten ihr
X-Programm.
Befehlsauflistung 9.4: Entfernte Maschine |
# gvim /etc/passwd
|
Beachten sie, daß sie die DISPLAY-Variable nun nicht mehr setzen müssen, ssh macht dies automatisch.
Jedoch müssen sie immer noch den Zugriff auf ihren lokalen X-Server gewähren (siehe oben).
10.
Abgänge, Zugänge und Veränderungen
Abgänge
Die folgenden Entwickler haben kürzlich das Gentoo Team verlassen:
Zugänge
Die folgenden Entwickler sich kürzlich dem Gentoo Team angeschlossen:
- Rob Holland (robh) -- media-sound
- Ned Ludd (solar) -- Hardened Gentoo, grsecurity
Veränderungen
Die folgenden Entwickler haben innerhalb des Gentoo Projektes kürzlich ihre Rolle verändert oder neue Verantwortlichkeiten angenommen:
11.
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12.
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13.
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14.
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