Gentoo Weekly Newsletter: 21. Juni 2004
1.
Gentoo News
Wasabi 0.2 angekündigt
Wir sind sehr erfreut, ankündigen zu können, dass Version 0.2 von Wasabi
veröffentlicht wurde. Wir haben Wasabi vor zwei Wochen vorgestellt
: Es ist ein Log-Überwachungsprogramm, das ursprünglich für die
Infrastrukturserver von Gentoo entwickelt und bei Gentoo gehostet wurde. Es
wurde entworfen, um eine oder mehrere Log-Dateien auf Zeilen zu überwachen, die
auf vorgegebene reguläre Ausdrücke passen und kann so eingestellt werden, eine
E-Mail zu senden, wann immer eine passende Zeile auftritt oder solche Zeilen
periodisch aufzuzeichnen. Veränderungen in Version 0.2 beinhalten die
Unterstützung mehrerer Dateien, große Leistungszuwächse und bessere Handhabung
von Signalen. Für weitere Informationen lesen Sie die auf gentoo-announce
erschienene Ankündigung
.
Gentoo Linux sucht neue Kernelentwickler
Gentoo Linux sucht zur Zeit neue Entwickler, die daran interessiert
sind, dem Kernelteam zu helfen. Wir suchen Entwickler mit viel Erfahrung mit
dem Kernel und dem Schreiben vom Ebuilds. Interessierte sollten sich mit
einer E-Mail an recruiters@gentoo.org
wenden.
2.
Gentoo Security
Squirrelmail: Eine weitere XSS-Schwachstelle
Squirrelmail reinigt Benutzereingaben nicht ordentlich, was zu einer
Kompromittierung von Webmail-Accounts führen kann.
Für weitere Infos siehe die GLSA
Meldung.
Horde-Chora: Entfernte Codeausführung
Eine Schwachstelle in Chora erlaubt die entfernte Ausführung von Code und das
Hochladen von Dateien.
Für weitere Infos siehe die GLSA
Meldung.
Gallery: Schwachstelle führt zu Rechteerweiterung
In der Fotoalbensoftware Gallery gibt es eine Schwachstelle, die es einem
Angreifer erlauben kann, innerhalb von Gallery Administratorenrechte zu
erhalten.
Für weitere Infos siehe die GLSA
Meldung.
Horde-IMP: Schwachstelle in der Eingabeüberprüfung
In Horde-IMP wurde eine Schwachstelle bei der Eingabeüberprüfung entdeckt.
Für weitere Infos siehe die GLSA
Meldung.
Webmin: Mehrere Verwundbarkeiten
Webmin enthält zwei Sicherheitslücken, die zu einem "Denial of
Service"-Angriff bzw. zu der Offenlegung von Informationen führen können.
Für weitere Infos siehe die GLSA
Meldung.
Squid: Überlauf des Hilfspuffers bei NTLM-Authentifizierung
Squid enthält einen Bug, sodass es die Grenzen einer 'pass'-Variable nicht
richtig überprüft.
Für weitere Infos siehe die GLSA
Meldung.
aspell: Pufferüberlauf in word-list-compress
Ein Bug in dem Utilily word-list-compress von aspell kann einem Angreifer das
Ausführen von beliebigem Code erlauben.
Für weitere Infos siehe die GLSA
Meldung.
Usermin: Mehrere Verwundbarkeiten
Usermin enthält zwei Sicherheitslücken, die zu einem "Denial of
Service"-Angriff bzw. zu der Offenlegung von Informationen führen können.
Für weitere Infos siehe die GLSA
Meldung.
3.
Gehört in der Community
forums.gentoo.org
USE="-offensive"
Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten in einem US-Unternehmen. Stellen Sie sich
weiter vor, dass Sie Ihren Boss davon überzeugt haben, dass Linux das
Betriebssystem Ihrer Wahl ist und Sie haben es sogar geschafft, eine
Gentoo-Installation in eine vorrangig von Red Hat dominierte Umgebung
einzuschleusen. Und dann emergen Sie Windowmaker, gerade als Ihnen Ihr Chef
über die Schulter sieht... Eindeutig sexuelles Material, dass in einen
Windowmanager integriert wurde, erregte eine Kontroverse in den Foren, die von
Rufen nach "emerge unmerge Janet Jackson" bis zur Einführung eines neuen
USE-Flags zum Erlauben oder Verhindern der Installation von anstößigen
Materialien reichte:
gentoo-user
Entfernen eines alten Baums von Kernelquellen
Wenn man seine Kernelquellen erneuert, dann behält Gentoo den alten
Quellenbaum, auch in Portage.
Diese
Diskussion gibt einige Hinweise, wie man mehrere Kernelquellen effektiv
verwaltet.
Gleichzeitige Emerges?
Ist es sicher, mehrere 'emerge'-Befehle gleichzeitig laufen zu lassen. Finden
Sie es hier heraus.
4.
Bugzilla
Summary
Statistik
Die Gentoo Community verwendet Bugzilla ( bugs.gentoo.org), um Bugs,
Meldungen, Vorschläge und andere Kommunikationen mit dem Entwicklerteam
zu protokollieren. Die Aktivitäten zwischen dem 12. Juni 2004 und 18. Juni
2004 resultieren in:
- 580 neuen Bugs
- 363 geschlossenen oder gelösten Bugs
- 13 wiedergeöffneten Bugs
Von den 6502 zur Zeit offenen Bugs sind 130 als 'blocker', 190 als 'critical',
und 514 als 'major' markiert.
Rangliste geschlossener Bugs
Die Entwickler und Entwicklerteams, welche die meisten Bugs geschlossen haben,
sind:
Rangliste neuer Bugs
Die Entwickler und Entwicklerteams, welche diese Woche die meisten neuen Bugs
zugewiesen bekommen haben, sind:
5.
Tipps und Tricks
Tipps und Tricks fällt diese Woche leider aus.
6.
Veränderungen bei den Gentoo-Entwicklern
Zugänge
Die folgenden Entwickler haben kürzlich das Gentoo Team verlassen:
- Troy Dack (tad) - Tests und Optimierung
Zugänge
Die folgenden Entwickler haben sich kürzlich dem Gentoo Team
angeschlossen:
Veränderungen
Die folgenden Entwickler haben innerhalb des Gentoo Projektes kürzlich
ihre Rolle verändert oder neue Verantwortlichkeiten angenommen:
7.
Mitwirkung am GWN
Sind Sie daran interessiert, am Gentoo Weekly Newsletter mitzuarbeiten? Senden
Sie uns eine E-Mail.
8.
GWN Feedback
Bitte senden Sie uns Ihr Feedback
und helfen Sie, den GWN zu verbessern.
9.
GWN Abonnement-Infos
Um den Gentoo Weekly Newsletter zu abonnieren, senden Sie bitte eine leere
Email an gentoo-gwn-de+subscribe@gentoo.org
.
Um das Abonnement des Gentoo Weekly Newsletter zu kündigen, senden Sie bitte
eine leere Email an gentoo-gwn-de+unsubscribe@gentoo.
org und nehmen als Absender diejenige Email-Adresse, mit der Sie
bestellt hatten.
10.
Andere Sprachen
Der Gentoo Weekly Newsletter ist auch in folgenden Sprachen verfügbar:
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