Gentoo Weekly Newsletter: 12. Juli 2004
1.
Gentoo News
Portage Update.
Portage 2.0.51 ist wird weiterhin intern getestet. Nun in Version
2.0.51_pre13 und maskiert, und nähert es sich der Reife für ~arch. Wir wollen
über einige Veränderungen von Portage berichten, die Benutzer bemerken werden,
wenn sie die momentane maskierte Version 2.0.51_pre13 oder eine spätere ~arch
maskierte oder stabile Version installieren. Zunächst, bedingt durch
Änderungen am Portage-Cache, werden Benutzer Meldungen von Verfälschungen
erhalten, wenn sie ein Update über rsync durchführen, die verschwinden werden,
sobald der Cache in einigen Wochen angepasst wurde. Zu diesem Zeitpunkt werden
allerdings Versionen von Portage vor 2.0.50-r7 Probleme bekommen, da sie den
neuen Cache nicht handhaben können. Wie immer wird Benutzern empfohlen, die
Meldungen bei emerge rsync zu lesen und Portage auf den neuesten Stand zu
bringen, sobald eine stabile Version verfügbar ist.
Außerdem wird /var/cache/edb/virtuals in der neuen Version überholt: Portage
wird die virtuals ausgehend von den installierten Paketen in der
Datenbank ermitteln. Sobald ein Benuzter auf 2.0.51 upgradet wird die Datei
unnötig und es ist nicht nötig, sie zu sichern. Desweiteren wird
/var/cache/edb/world in das FHS-konforme Verzeichnis /var/lib/portage
verschoben.
Für weitere Informationen lesen SieNicholas
Joness Ankündigung
in gentoo-dev.
2.
Gentoo Security
XFree86, X.org: XDM ignoriert die Einstellung requestPort
XDM wird TCP-Sockets öffnen, auch wenn die Einstellung
DisplayManager.requestPort auf 0 festgelegt ist. Dies kann angemeldeten
Benutzern erlauben, auf eine Maschine remote über X zuzugreifen, obwohl der
Administrator XDM so konfiguriert hat, dass solche Verbindungen abgewiesen
werden.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
libpng: Pufferüberlauf in Reihenpuffern
libpng hat eine Schwachstelle für Pufferüberläufe, die es einem Angreifer
erlauben könnten, einen Denial-of-Service-Angriff durchzuführen oder sogar
beliebigen Code auszuführen.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Shorewall : Unsichere Behandlung von Temp-Dateien
Shorewall hat einen Bug in dem Code, der für die Erzeugung von temporären
Dateien und Verzeichnissen verantwortlich ist. Dies kann eis
Nicht-Root-Benutzern erlaubten, beliebige Systemdateien zu überschreiben.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Ethereal: Mehrere Sicherheitsprobleme
Mehrere Schwachstellen inklusive eines Pufferüberlaufs existieren in Ethereal,
was einem Angreifer erlauben kann, beliebigen Code auszuführen oder das
Programm abstürzen zu lassen.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
MoinMoin: Umgehung der Gruppen-ACLs
MoinMoin hat einen Bug, der es einem Benutzer erlauben kann, Gruppen-ACLs
(Access Control Lists) zu umgehen.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
3.
Entwickler der Woche
Der Entwickler der Woche entfällt diesmal.
4.
Gehört in der Community
forums.gentoo.org
Neue nvidia-Treiber mit Unterstützung für 2.6er Kernel
Sowohl die Foren für Kernel & und Hardware als auch jene für Gamers &
Player haben Beiträge über die neuen nvidia-Treiber, die vor etwas mehr als
einer Woche herausgegeben wurden. Das 4k-Stackgröße-Problem mit 2.6er Kernels
scheint gelöst worden zu sein, und die neuen Treiber bringen ein
Konfigurationsprogramm mit, das den Leuten gefallen wird:
gentoo-user
Nützliche Installationstipps
Einige Leute haben in dieser Woche in gentoo-user ihren eigene Thread mit nützlichen
Installationstipps eröffnet, und stehen den Foren damit nicht nach.
Zu 2.6 migrieren
Haben sie immer noch nicht gewechselt? Die Diskussion
Zu 2.6 Wechseln ist sicherlich ein guter Anfangspunkt!
5.
Gentoo International
Gentoo International entfällt in dieser Woche.
6.
Bugzilla
Zusammenfassung
Statistik
Die Gentoo Community verwendet Bugzilla (
bugs.gentoo.org) um Bugs,
Meldungen, Vorschläge und andere Kommunikationen mit dem Entwicklerteam
zu protokollieren. Die Aktivitäten in zwischen dem 03. Juli 2004 und dem 09.
Juli 2004 resultieren in:
- 576 neuen Bugs
- 356 geschlossenen oder gelösten Bugs
- 26 erneur geöffnete Bugs
Von den zurzeit 6736 offenen Bugs sind 138 als 'blocker', 179 als 'critical',
und 528 als 'major' markiert.
Rangliste geschlossener Bugs
Die Entwickler und Entwicklerteams welche die meisten Bugs geschlossen haben
sind:
Rangliste neue Bugs
Die Entwickler und Entwicklerteams welche diese Woche die meisten neuen Bugs
zugewiesen bekommen haben sind:
7.
Tipps und Tricks
'make' für Backups verwenden
Danke an Lars Weiler für das
Zusammenstellen das Tipps dieser Woche.
üblicherweise ist make von sys-devel/make als Tool bekannt, um
Anwendungen zu kompilieren. Aber es kann auch dazu verwenden werden, oft
verwendete Befehle bereitzustellen, sodass auf diese einfach zugegriffen
werden kann.
So ziemlich jeder möchte Sicherungen anlegen. Dies kann man tun, indem man sie
man tar packt. So wollen wir zum Beispiel das
~/Mail-Verzeichnis packen und die Datei mit dem Datum versehen:
Befehlsauflistung 7.1: tar ~/Mail inklusive Datum |
$ tar cvjf ~/Backups/Mail-`date +%F`.tar.bz2 ~/Mail
|
Danach kopieren wir die Datei (und eventuell weitere) mittels rsync auf
einen anderen Computer und löschen danach alle Dateien in
~/Backups:
Befehlsauflistung 7.2: Kopiere die Backup-Dateien mit rsync auf einen anderen Computer: |
$ rsync -avute ssh ~/Backups/ user@othermachine:~/Backups/
% rm ~/Backups/*
|
Und nun kommt der Trick mit make. Nach einer Woche haben Sie die
Befehle alle wieder vergessen. Warum speichern wir sie nicht in einem
Makefile, dass sich im Home-Verzeichnis befinden, sodass wir nur
noch make backup ausführen müssen?
Innerhalb des Makefile (beachten sie das große 'M') erstellen wir
die beiden Ziele der Befehle, sodass wir sie einzeln aufrufen können, wenn wir
z.B. die Dateien nur kopieren wollen. Das erste Ziel backup wird die
anderen Ziele nur in der gegebenen Reihenfolge aufrufen:
Befehlsauflistung 7.3: Beispiel eines Makefile für Backups |
backup: compress \
copy
compress:
tar cvjf ~/Backups/Mail-`date +%F`.tar.bz2 ~/Mail
copy:
rsync -avute ssh ~/Backups/ user@othermachine:~/Backups/
rm ~/Backups/*
|
Nun rufen wir make backup im Home-Verzeichnis auf und das
~/Mail-Verzeichnis wird komprimiert und auf den andere Computer
kopiert. Den restore-Befehlssatz gibt es als Hausaufgabe ;-).
Natürlich gibt es ein breites Anwendungsfeld für Batch-Prozess mit Makefiles.
Denken Sie nur an all die Dinge, die sie schon immer gescriptet haben wollten,
und das bei einfacher Verwendbarkeit. Sie finden weitere Instruktionen auf den
Seiten von info make.
8.
Veränderungen bei den Gentoo-Entwicklern
Abgänge
Die folgenden Entwickler haben kürzlich das Gentoo Team verlassen:
Zugänge
Die folgenden Entwickler haben sich kürzlich dem Gentoo Team
angeschlossen:
Veränderungen
Die folgenden Entwickler haben innerhalb des Gentoo Projektes kürzlich ihre
Rolle verändert oder neue Verantwortlichkeiten angenommen:
9.
Mitwirkung am GWN
Sind Sie daran interessiert, am Gentoo Weekly Newsletter
mitzuarbeiten? Senden Sie uns eine Email.
10.
GWN feedback
Bitte senden Sie uns Ihr Feedback
und helfen Sie, den GWN zu verbessern.
11.
GWN Abonnement-Infos
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12.
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