Gentoo Weekly Newsletter: 22. November 2004
1.
Gentoo News
Gentoo 2004.3 x86 release auf DVD
Der Gentoo Store bietet nun das vollständige
2004.3 Release für die x86 Architektur an, inkl. aller binary Pakete für die
jeweils unterstützten Subarchitekturen (x86, i686, Pentium 3, Pentium 4 und
Athlon XP) auf einer boot-fähigen DVD.
Ebenfalls angeboten wird ein Set
aus 2 DVDs, welche ein komplettes Archiv der 2004.3 disfiles, inkl. alles
notwendigen Sourcen, bis auf die Kategorie "Games", die aus Platzgründen
ausgelassen wurde, beinhalten. Der Erlös aus dem Shop geht zum Teil an die
Gentoo Foundation, um beim Aufbau der not-for-profit Einheit zu helfen, zum Teil
in die Server Infrastruktur und an andere Gentoo Entwicklerhilfen.
Gentoo Dokumentation Updates und Erweiterungen
Hastige Aktivität kommt vom Gentoo Kernel Entwickler Daniel Drake welcher letzte Woche die Gentoo
Dokumentation erweitert hat. Neben den Updates zu zu zahlreichen Kernel Guides
und Fibeln, managed er noch eine Vorlage für die Sammlung der Gentoo
Dokumentation, einen brandneuen "Complete Gentoo Linux
2.6 Migration Guide", welcher Antworten auf Fragen hat, die Gentoo User
beim Umstieg von 2.4 haben könnten.
Die Arbeitsabläufe des Dokumentationsteam wurden durch Fehler in AxKit für eine
Weile unterbrochen, z.B. der XML Preprozessor, zuständig für die Konvertierung
von der internen XML Struktur aller Webbasierten Inhalte auf
www.gentoo.org zu HTML. AxKit läuft ausschließlich mit Apache v1
und wirkt wenig betreut. Wichtige Updates lassen auf sich warten. Xavier Neys und Sven Vermeulen haben angefangen AxKit mit gorgzu ersetzen. Gorg
ist ein vielversprechender Nachfolger, der vemisste Eigenschaften zur Verfügung
stellen kann. Die Update
Seite des Dokumentatiosnprojektes beinhaltet, wie immer, all dies und noch
viel mehr, inkl. grausamer Arbeit an den bestehenden Dateien um die
Übersetzertätigkeit einfacher zu machen.
2.
Future zone
Portage CVS
Manchmal ist es nützlich wenn man die Benutzer über neue Funktionen in der bevorstehnden Portage Version informiert, obwohl Portage 2.0.51 seit knapp einem Monat draussen ist, vefügt die CVS Version über folgende neue, mehr oder weniger stabile Funktione:
- confcache
-
prelink (Automatisches prelinken von Binärdateien sobald diese hinzugefügt werden)
-
verify-rdepend (Überprüfen der Links eines Packetes um die die Rdepends auszugeben)
-
userpriv_fakeroot (Ausführen der Installations Phase in einer imitierten Root Umgebung. Damit umgeht man die nötigen Rootrechter während dem Kompiliervorgang)
Neben den neuen Funktionen sowie Verbesserungen,
--regen (Überprüfen des Update und Abhängigkeits Pfad) ist nun 33% schneller, und metadata updates (nach rsync'en) ist nun schneller als die hälfte der Baseline tests.
Dann gibt es noch etwas über die Umgebungseinstellungen zu sagen : Ebuilds sollten nun entfernt werden können, ohne dass etwas im Baum existiert. Nur
das entsprechende Profile wird nun benötigte für dies, was Grundsätzlich bedeutet dass ein Portage Entwickler wieder eclasses verändern kann ohne sich um die Rückwerstkomatibilität zu Sorgen.
Zudem - ein kleiner netter Trick - das alte Problem"Ich habe ssl upgedatet, libssl.so wurde verschoben,
und nun funktioniert wget nicht mehr und ich kann keine Sourcen mehr runterladen" ist
nun gelöst durch ein paar Python-basierten fetch Implementationen - falls
der Rückgabewert des fetch aufrufes eine fehlende Bibliothek/Binärdatei meldet, versucht es die Bundle Bibliothek zu benutzten.
In verschiedenen Tests hat Brian Herring sein zerschossenes System damit reparieren können welches somit hoffentlich auch anderen Benutzern diese Problem lösen könnte.
Verschiedene Arbeiten werden auch im sync femacht: Das CVS Format wurde flexibler gestaltet und der Snapshot support wurde eingeführt, welches
bedeutet das man emerge-webrsync in Zukunft nicht mehr braucht.
Die CVS Entwicklung ist noch in einem frühen Stadium, mit vielen offenen Arbeiten, aber diese werden bald abgeschlossen sein. Die Differenz zwischen portage-2.0.51 und der CVS Version ist schon jetzt grösser als 400KB.
3.
Gentoo security
Ruby: Denial of Service Probleme
Das CGI Modul in Ruby kann in eine unendliche Schlaufe fallen, welches in einem
Denial of Service endet.
Für weitere Informationen siehe folgende GLSA Ankündigung
BNC: Buffer Überlauf Anfääligkeit
BNC enthält einen möglichen Überlauffehler welcher zu einem Denial of
Service führen kann und dadurch die Möglichkeit eröffnet bestimmten Code auszuführen.
Für weitere Informationen siehe folgende GLSA Ankündigung
SquirrelMail: XSS kodierter Text Anfälligkeit
Squirrelmail kann nicht fehlerhafte Eingaben eines Benutzers korriegern, welches dazu führen könnte Webmailkonten zu verändern.
Für weitere Informationen siehe folgende GLSA Ankündigung
GIMPS, SETI@home, ChessBrain: Unsicher Installation
Falsche Dateienberechtigungn erlauben es Dateien eines Benutzers mit Root Rechten
durch Initskripts auszuführen.
Für weitere Informationen siehe folgende GLSA Ankündigung
Fcron: Mehrere Anfälligkeiten
Mehrere Fehler in Fcron kann zu einem potenziellen Denial of Service führen.
Für weitere Informationen siehe folgende GLSA Ankündigung
4.
Gehört in der Community
Web Foren
CD's brennen mit dem Gentoo Kernel 2.6.9
Der Gentoo Entwickler Daniel Drake sucht
Tester für ein Bugfix, welchen er im Gentoo Development Kernel untergebracht hat
(er erscheint im offiziellen Tree für 2.6.10). Das Brennen von CDs und DVDs ist
seid dem Kernel 2.6.7 problematisch, weil es Sicherheitsbedenken gibt,
gleichzeitig mehrere Befehle an ein SCSI Gerät zu senden. Bugfixes, die die
Sache eigentlich nicht besser gemacht haben, mussten durch eine durchdachtere
Vorgehensweise ersetzt werden. Schaue in den Thread, und schreibe ihm, was Du
denkst:
gentoo-dev
RAM-gierige Ebuilds?
Was kann getan werden, wenn ein Ebuild während der Installation sehr viel
Arbeitsspeicher (gtk2hs) oder sehr viel Platz auf der Festplatte beansprucht
(OpenOffice.org)? Da während dem Build Prozess auf manchen Systemen Fehler
auftreten können, wäre es sinnvoll Portage die vorhanden Ressourcen vor dem
starten des Build checken zu lassen. Gibt es einen vernünftigen und
plattformunabhängigen Weg, um dies zu machen? /proc/ existiert
nicht auf allen Plattformen.
Der Umgang mit wichtigen Upgrade Mitteilungen
Viele Ebuilds geben wichtige Hinweise über Änderungen im Verhalten oder
Konfigurationsdateien aus. Diese Mitteilungen werden einfach so während der
Installation ausgegeben, und scrollen natürlich einfach durch, wenn man mehrer
Ebuilds installiert. Dieses Verhalten hindert die User daran, wichtige
Information auf einfachem Weg zu sehen (und nicht acht Stunden vor dem Monitor
zu sitzen und die scrollenden Informationen zu beobachten). Dieser Thread
beschreibt die Möglichkeiten, die Informationen zu sammeln und auf einmal
ausgeben zu lassen.
5.
Gentoo International
UK: Oxford Gentoo User Meeting
Wenn man darüber nachdenkt ist es kaum überraschend, das Gentooer in Oxford laut
darüber nachdenken ob sie es durchgehen lassen sollen, daß in dieser anderen
Stadt" vor zwei Wochen ein Treffen von Gentoo Usern stattfand. Die
Oxforder werden sich zum ersten Mal am Sonntag Nachmittag, dem 28. November 2004
ab 15:00 im "Far
From The Madding Croud" in 10-12 Friar's Entry treffen. Ein halbes Dutzend
Oxforder Gentooer haben bereits zugesagt zu kommen. Unter anderen werden der
Portage Bash-Scripter Edward
Catmur und der Gentoo Entwickler robmoss, der eigens für diese Veranstaltung
einen Weg von 800 Kilometern zurücklegt, bei dem Treffen erwartet. Du kannst
deine Teilnahme in diesem Forum Thread
verlautbaren.
6.
Gentoo in den Median
2004.3 Release Ank¸ndigungen
Die Gentoo Release 2004.3 von letzer Woche wurde in vielen Medien erw‰hnt. Hier eine Liste einiger Meldungen:
Business Wire (20 November 2004)
Business Wire
gibt bekannt das die Referntenliste for das grosse "Security Enhanced Linux" (SELinux) Symposium im nächsten Jahr
feststeht und erwähnt Gentoo als eine der Teilnehmer und Aussteller am SELinux Symposium das vom 2-4 März 2005 in Silver Spring, Maryland stattfindet.
Was der Artikel nicht erwähnt: Joshua Brindle ist der Gentoo Entwickler der an dieser Konferenz
teilnimmt.
7.
Bugzilla
Zusammenfassung
Statistik
Die Gentoo Community verwendet Bugzilla (bugs.gentoo.org) um Bugs, Meldungen, Vorschläge und andere Kommunikationen mit dem Entwicklerteam zu protokollieren.
Die Aktivitäten zwischen dem 07. November 2004 und 14. November 2004 resultierten in:
- 795 neuen Bugs
- 548 geschlossenen oder 'gelösten' Bugs
- 29 wiedergeöffneten Bugs
Von den 7397 zur Zeit offenen Bugs sind : 129 als 'blocker', 240 als 'critical' und 556 als 'major' markiert.
Rangliste geschlossene Bugs
Die Entwickler und Entwicklerteams welche die meisten Bugs geschlossen haben sind:
Rangliste neue Bugs
Die Entwickler und Entwicklerteams welche diese Woche die meisten neuen Bugs zugewiesen bekommen haben sind:
8.
Tipps und Tricks
Portage Magie
/var/log/emerge.log ist als zentrales Archiv von Informationen rund
um alle emerge Aktivitäten bekannt. Weniger bekannt sind ein paar Tricks, die
Sie mit dem Logfile anstellen können. Zum Beispiel wissen Sie, wenn Sie ein
Upgrade starten, meist nicht, wie lange dies dauern wird.
Sie erinnern sich vermutlich nicht mehr, wie lange mplayer bei der
letzen Installation benötigt hat und wenn Sie die Unix Timestamps in
/var/log/emerge.log sehen, kommen Sie wohl auf den gleichen
Gedanken wie ich. Alternativ können Sie auch app-portage/genlop benutzen.
Installieren Sie die aktuelle Version aus dem Testzweig (~arch):
Befehlsauflistung 8.1: genlop installieren |
#emerge -av genlop
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Führen Sie nun ein World Upgrade aus und pipen Sie die Ausgabe an genlop:
Befehlsauflistung 8.2: Voraussichtliche Upgradedauer |
#emerge -pu world | genlop --pretend
These are the pretended packages: (this may take a while; wait...)
* media-libs/tiff
* x11-base/xorg-x11
* app-sci/stellarium
* app-arch/gzip
* dev-libs/libIDL
* net-www/mozilla-firefox
* sys-boot/lilo
* app-doc/abs-guide
* app-arch/unarj
* app-emulation/wine
* app-admin/sudo
Estimated update time: 4 hours, 38 minutes.
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Ein Blick in den Mechanismus erklärt wie Portage als Orakel funktionieren kann.
Es benutzt die Statistiken aus dem emerge.log File, nimmt die durchschnittliche
Zeit für ein Paket und summiert die Ergebnisse. Es gibt natürlich ein paar
Einflüsse wie das CCACHE Feature, die einen Einfluss auf die Zeitangabe
haben, so das klar sein sollte, dass diese Zeit nur ein grober Anhaltspunkt sein kann.
Ein weiteres briliantes Feature von genlop ist die --current Option, die
die Zeit seit Beginn der Installation des letzten Pakets anzeigt.
Befehlsauflistung 8.3: Wieviel Zeit ist seit dem letzten Aufruf von emerge vergangen? |
# genlop --current
* app-portage/splat-0.07
current merge time: 12 seconds.
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9.
Abgänge, Zugänge und Veränderungen
Abgänge
Die folgenden Entwickler haben kürzlich das Gentoo Team verlassen:
Zugänge
Die folgenden Entwickler sich kürzlich dem Gentoo Team angeschlossen:
Veränderungen
Die folgenden Entwickler haben innerhalb des Gentoo Projektes kürzlich ihre Rolle verändert oder neue Verantwortlichkeiten angenommen:
10.
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11.
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12.
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