Gentoo auf der Linux World Expo, Boston Edition
Nur einer Woche, bevor sich die Tore der U.S Ost Küsten Version der LWE öffnen, ist die Gentoo Aufstellung komoplett. Die Entwicklermannschaft am Stand besteht aus Mike Frysinger, Chris Gianelloni, Dylan Carlson, Daniel Ostrow, Luke Macken, Jeffrey Forman, Rajiv Aaron Manglani und Chris Aniszczyk, unterstützt durch den örtlichen Organisator Andrew Fant, der eifrig dabei ist alles fertig zu machen, damit alles ruhig verlaufen wird, am Stand #6 in Bosten's Hynes Conventions Center. Die Besucher am Gentoo Stand werden Sparcs und x86'er sehen. Daneben gibt es noch einen Mac Mini auf dem Gentoo Linux/PPC laufen wird. Die Ausstellung findet vom 15. bis zum 17. Februar statt und hat täglich von 10:00 bis 17:00, Donnerstag bis 16:00 geöffnet.
Noch ein anderer Beitrag für das Gentoo Forum: Der 2.000.000'ste Post seid der eröffnung des Gentoo phpBB wurde am letzten Montag verfasst. Wärend duzende von Moderatoren den Postzähler beobachteten, wie er sich der magischen Zahl nährte, hat Naib aus Birmingham in England, den Submit Button im richtigen Moment gedrückt. Sein Post vereinte beides, eine klare Erklärung und eine rotzfreche Schreibweise, in Antwort auf eine Frage nach Full Screen Nutzung von Terminal Programmen. Naib's Antwort, für die Unsterblichkeit: "Ctrl-Alt-F1"
Figure 1.1: Post counter on forums.gentoo.org, 31 January 2005 at around 20:15 UTC |
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Neuer IRC Channel und Mailing Liste für Gentoo media packages
Jan Brinkmann gab 2 neue Support Plattformen für die stetig wachsende Anzahl von Paketen in Portage, die sich mit Audio und Video Anwendungen beschäftigen, bekannt. #gentoo-media ist eine neuer Channel auf irc.freenode.net, auf dem sich Paket Maintainer versammeln. Die neue Mailing Liste gentoo-media@gentoo.org soll dazu beitragen, die Kommunikation zwischen den Entwicklergruppen zu fördern. "Wir wollen es für die normalen User einfacher machen, mit den Entwicklern in Kontakt zu treten, die mit dieser Art von Software zu tun haben", sagte Jan Brinkmann, in der Hoffnung dass beide, der neue IRC Channel und die Mailing Liste, bekannt und genutzt werden, gerade in Hinsicht darauf, neue Entwickler für die unterbesetzte Gruppe gewinnen zu können. Um auf die Mailing Liste aufgenommen zu werden, schicke eine leere Mail an gentoo-media-subscribe@gentoo.org. Willst Du helfen Sound und Video Anwendunden zu entwickeln, setze Dich direkt mit Jan Brinkamnn in Verbindung.
Das Gentoo/FreeBSD-Projekt startete offiziell im August 2004 als eine Sammlung an System-Ebuilds basierend auf FreeBSD 5.2.1 sowie einem Portage Overlay von Grant Goodyear (g2boojum). Als die Veröffentlichung von FreeBSD 5.3 bevorstand, begann das Projekt damit, Base-System Ebuilds auf diese neue Version zu portieren, welche derzeitig die Basis unseres Projekts ist.
Das Gentoo/FreeBSD Projekt, wie der Name schon sagt, ist ein Versuch, alle Gentoo Komponenten auf einem FreeBSD Basissystem laufen zu lassen. Dies bedeutet beispielsweise anstelle eines Linux Kernel und der GNU LibC einen FreeBSD Kernel und die FreeBSD LibC zu benutzen. Als Ergänzung arbeitet das Projekt daran, Baselayout auf Gentoo/FreeBSD zu portieren, mit dem Ziel, das Management der Startup-Services so simpel wird wie in Gentoo Linux zu machen.
Obwohl das Projekt noch ziemlich frisch ist, wurde bereits beachtlicher Fortschritt erreicht. Die wichtigsten Errungenschaften sind u.a.:
In diesem Moment arbeiten wir daran, den Inhalt von Quellpaketen so zu stabilisieren, dass sie alle logischen Bestandteile für ihre Kategorie enthalten (Systemquellenpakete sind in Gentoo/FreeBSD in Kategorien unterteilt, so wie freebsd-lib, freebsd-usbin, usw).
Mit unseren Bemühungen am Baselayout haben wir uns hauptsächlich in der Richtung orientiert, Gentoo's auf Abhängigkeiten basierendem Init-System mit dem FreeBSD Userland arbeiten zu lassen. Dabei war es keine Überraschung, dass bestimmte Pakete (besonders gawk umfassende) problematisch waren, jedoch haben wir nun ein Paket, das ein funktionierendes FreeBSD-System schafft, mit welchem die Init-Scripts des zentralen Portage-Baumes unverändert funktionieren sollten. Mehr Arbeit ist dafür notwendig, Init-Scripts für die weniger gewöhnlichen Teile des FreeBSD-Systems zu schreiben und außerdem das System auf Baselayout 1.11 zu aktualisieren, sobald es stabil ist.
Ziele für die nahe Zukunft beinhalten einen Satz an Stages für die Installation von Gentoo/FreeBSD, die Fertigstellung des Baselayout-Ports und schließlich die Veröffentlichung des Ganzen.
Daneben gibt es auch Anstrengungen, die glibc und GNU Userland für den FreeBSD Kernel zu portieren. Wenn Dich das interessiert und Du daran gern mitarbeiten würdest, kontaktiere Dylan Carlson (siehe dazu auch das Posting von Robert Millian auf der gentoo-dev Verteilerliste, Verweis weiter unten).
Gallery: "Cross - Site Skripting" Verwundbarkeit
Gallery ist verwundbar für "Cross - Site Skripting" Attacken.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
ClamAV enthält zwei Verwundbarkeiten, die zum "Denial of Service" und zum Auslassen des Virusscannens führen könnten.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
ncpfs: Mehrere Verwundbarkeiten
Die ncpfs - Utilities enthalten mehrere Fehler, die möglicherweise die entfernte Ausführung von beliebigem Code oder lokalen Zugriff auf Dateien mit erweiterten Rechten ermöglichen könnten.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
FireHOL: Unsichere Erstellung von temporären Dateien
FireHOL ist für Symlink - Attacken anfällig, was einem lokalem User die Möglichkeit zum Überschreiben von beliebigen Dateien bieten könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
UW IMAP: Umgehung der CRAM-MD5 Authentifizierung
UW IMAP enthält eine Verwundbarkeit im Code, der zur Abwicklung der CRAM-MD5 Authentifizierung zuständig ist, was zur Umgehung der Authentifikation führt.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
enscript: Mehrere Verwundbarkeiten
enscript hat Probleme mit Verwundbarkeiten und Design - Fehlern, welche möglicherweise beliebige Befehlsausführung erlauben könnten.
Für weitere Infos siehe GLSA Meldung
Squid: Mehrere Verwundbarkeiten
Squid enthält Verwundbarkeiten, der für die Abwicklung von WCCP, HTTP und LDAP zuständig ist, was zum Denial Of Service, der Umgehung von Zugriffslisten, sowie "Web Cache" - und "Log Poisoning" führen könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Newspost: Pufferüberlaufverwundbarkeit
Ein Pufferüberlauf kann dazu genutzt werden, Newspost von wo auch immer abstürzen zu lassen und möglicherweise beliebigen Code auszuführen.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
LessTif: Mehrere Verwundbarkeiten in libXpm
Mehrere Verwundbarkeiten wurden in libXpm, was in LessTif enthalten ist, entdeckt, die die entfernte Ausführung von beliebigem Code zulassen könnten.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Gentoo/kFreeBSD
Debian Entwickler Robert Millan kam zu Besuch und kündigte seine Arbeit an der portierung der glibc und das GNU Userland auf den FreeBSD-Kernel: "Ich begann mit dem existierenden Gentoo FreeBSD und migriere es stückweise auf die glibc".
GWN unabhängig?
Grant Goodyear versucht etwas über den Status des Gentoo Weekly Newsletter zu erfahren: "Ist der GWN ein offizieller Newsletter der Gentoo fördert, oder ist es ein quasi-unabhängiger Newsletter dem es frei steht sowohl zu kritisieren als auch zu loben?". Wieviel Einfluss sollten die Entwickler auf seinen Inhalt haben?
Korrekte if/else Blocks in bash
Wieder einal gibt Ciaran McCreesh einige wichtige Informationen zur bash Syntax. Das sollte vor allem für die unter euch interessant sein, die Ebuilds erstellen. Ebenfalls zeigte er nicht auf das nicht existierende Draft von der Anleitung, die, wenn sie existieren würde, eine gute Quelle für alle Ebuild fragen wäre.
gcc-4 Unterstützung für Gentoo
Für alle Gentooisten, die neue, glänzende Spielzeuge mögen, hat Jeremy Huddleston gcc-4 Ebuilds zu Portage hinzugefügt. Im Augenblick sind sie maskiert und ohne Unterstützung, also wenn du sie benutzen willst, tust du es auf eigenes Risiko! Die erste Reports sind durchwachsen, von zufälligen SegFaults bis zu tadelloser Arbeit scheint alles möglich zu sein. Habt Spass daran!
autotools Verwirrung
Vor einiger Zeit wurden die autoconf / automake / libtool Ebuilds modifiziert. Viele Nutzer klagen, das Portage alle vorhandenen Versionen installieren will, aber wie Mike Frysinger erklärt:" Die alten Ebuilds (autoconf-2.59-r5 / automake-1.8.5-r1 / libtool-1.5.2-r7) downloadeten und installierten mehrere Versionen von jedem Paket. Du dachtest du hast nur ein autoconf, aber, mann-oh-mann, du lagst falsch!".
Deutschland: Oberhausen GUM am Freitag, dem 11. Februar
Oberhausen, Heimat des "Friends of Gentoo e.V." und einigen aktiven Entwicklern, wird wiedereinmal Veranstaltungsort für ein Gentoo Benutzertreffen. Dieses soll im Gasthof Harlos stattfinden, welches selbst schon eine Institution im Gentoo Mikrokosmos geworden ist. Dieses Mal stehen neben Vorbereitungen für die FOSDEM Konferzenz in Belgien, welche später in diesem Monat stattfinden soll, auch wieder die berühmte Schnitzelplatte auf der Tageskarte. Ausserdem versuchen die Organisatoren einen gebrauchten Sun Blade 100 mitzubringen, welcher vor Kurzem von einigen Entwicklern einer schweizer Uni abgekauft wurde. Übrigens: Das Treffen findet am 11. Februar ab etwa 19:00 Uhr statt.
Linux Magazin (Ausgabe 3/2005)
Das deutsche Linux Magazin veröffentlichte einen Artikel des Gentoo Entwicklers Michael Kohl in der letzen Ausgabe. Michael erklärt darin das Build- und Releasetool catalyst und den Release-Prozess von Gentoo auf drei Seiten, gefüllt mit interessanten Details, zum Beispiel das Erzeugen von verschiedenen Live-CDs wie die deutsche "Fizzle Wizzle" welche eine komplette KDE live von der CD bootet. Das Magazin ist seit letzten Donnerstag an Zeitungsständen in Deutschland erhältlich und enthält auch eine zusätzliche Gentoo-Installationsanweisung vom Autor Oliver Frommel.
David Berlind's blog (31 Jänner 2005)
CNET Kolumnist David Berlind schreibt eine Klarstellung zu seinem früheren Artikel über Gentoo und OpenSolaris über den wir letzte Woche berichteten. In seinem neuen Bericht "Gentoo: Wir sind nicht das Napster des Open Source" zitiert er aus mails zwischen Gentoo Entwickler Pieter Van den Abeele und sich selbst und schreibt "die Jungs von Gentoo widersprechen meiner Beschreibung ihrer Portaris und Portage Technologie als ein Tool wie Napster, das die Räder der Open Source Lizenzverletzung schmiert."
Die Gentoo Community verwendet Bugzilla (bugs.gentoo.org) um Bugs, Meldungen, Vorschläge und andere Kommunikationen mit dem Entwicklerteam zu protokollieren. Die Aktivitäten zwischen dem 31. Janaur 2005 und dem 07. Februar 2005 resultierten in:
Von den zur Zeit 8006 offenen Bugs sind: 105 als 'blocker', 245 als 'critical' und 601 als 'major' markiert.
Die Entwickler und Entwicklerteams welche die meisten Bugs geschlossen haben sind:
Die Entwickler und Entwicklerteams welche diese Woche die meisten neuen Bugs zugewiesen bekommen haben sind:
8. Abgänge, Zugänge und Veränderungen
Die folgenden Entwickler haben kürzlich das Gentoo Team verlassen:
Die folgenden Entwickler sich kürzlich dem Gentoo Team angeschlossen:
Die folgenden Entwickler haben innerhalb des Gentoo Projektes kürzlich ihre Rolle verändert oder neue Verantwortlichkeiten angenommen:
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