Gentoo Weekly Newsletter: 14. März 2005
1.
Gentoo News
Planet Gentoo gestartet
Planet Gentoo ist in der letzten Woche gestartet. Es ist eine unterPlanet laufende Webseite, die alle Gentoo Einträge, von über 50 Weblogs von Gentoo Entwicklern, sammelt. Mit diese neue Resource ist es beabsichtigt, die Kommunikation zwischen den Usern und der Entwicklergemeinde zu verbessern, sowie die interne Kommunikation unter den Entwicklern zu fördern.
Die Beteiligten Entwickler schreiben Artikel in ihre Weblogs, und diese werden automatisch auf Planet Gentoo angezeigt. Dies ist eine perfekte Übersicht über das, was entwickelt wird und was vor sich geht. Zu Begin startete Planet Gentoo mit über 50 Entwicklern, dies wird in Zukunft um mehr und mehr Entwickler erweitert.
Planet Gentoo startete sein Leben als ein enhancement proposal. Nach einer intensiven Testphase, brummt nun das Leben. Alle offiziellen Gentoo Entwickler bereiten ihre Feeds so vor, dass sie aufgenommen werden können. Dazu gehört, dass die Einträge in Englisch gemacht werden und nur über Gentoo schreiben, oder sie so geschrieben werden, dass sie katogarisiert werden können. Entwickler, die noch nicht gelistet sind, können sich listen lassen. Dazu schreibt Ihr bitte eine Email an Daniel Drake. Habe sie kein eigenes Blog, wird demnächst eines gestartet, für die, die es brauchen.
Gentoo UK Conference
Viel Besuch bei der Gentoo UK Conference, letzten Samstag: knapp 40 Gentoo Entwickler und Anwender haben sich an der University of Salford, in der Nähe von Manchester, eingefunden, um an diesem Event, das zweite Mal in Folge von Reuben Finch and Stuart Herbert organisiert, teilzunehmen. Gesprochen haben: Rob Holland über Code Prüfung, Daniel Drake über den Kernel und Anwenderbezogene Projekte, Tom Martin zeigte wie man das meiste aus einer Commandline rausbekommt und machte die zsh ein wenig populärer. Dabei waren auch Gastredner, Harry Moyes von der Manchester Wireless network initiative und Gareth Bult und sein Flash Linux project
rundeten den dicht gepackten, hoch technischen und trotzdem genießbaren Präsentationgang ab. Aber, Entwickler in einer Real Life Umgebung zusammen zu bringen hat auch andere Vorteile: Tim Yamin und Daniel Drake saßen zusammen und haben sich durch ein paar genkernel Verschönerungen gearbeitet, und Stephen Bennett hatte die Möglichkeit Gentoo/FreeBSD mit Gentoo Init Skripten seinen Artgenossen vorzuführen. Zur Zeit des Schreibens sind Fotos noch nicht verfügbar, der Organisator versprach aber, ein Video des Events zur Verfügung zu stellen. Vielen Dank an die Sponsoren dieser Konferenz, der London Internet Exchange (LINX) und der University of Salford, die es ermöglichten, diesen Event für jeden umsonst zugänglich zu machen! Und, nach der Show ist vor der Show, Pläne für die 2006'er Edition der Gentoo
UK Conference werden schon geschmiedet.
Notiz: Zusammengesucht von Blog Einträgen von Daniel Drake, Tom Martin und Marcus D. Hanwell. |
Gentoo preloaded: Pegasos Open Desktop Workstation sale begins
Ein paar Tage nach dem Datum das in diesem GWN genannt wurde, ist Genisi's ODW mit Gentoo Installation jetzt verfügbar und kann online bestellt werden. Nachdem eine menge Anfragen über die temporäre Email Adresse empfangen wurden, ist Gentoo nun in der Lage Bestellungen für die Maschinen entgegen zu nehmen. Für jede Maschine, die über die neue vendors.gentoo.org Seite bestellt wird, bekommt die Gentoo Gruppe eine Spende in Höhe von 100US Dollar von Genesi. Eine genaue Beschreibung der Hardware, die Du kaufst ist auf der ODW Seite zu finden, auf der Du Dich auch registrieren und über den Onlineshop bestellen kannst
2.
Gehört in der Community
gentoo-dev
GLEP Gespräche
Die letzte Woche erlebte eine Menge Diskussionen bezüglich der Gentoo Linux Erweiterungsvorschläge und wie das System wie es jetzt ist verbessert werden könnte:
Metastruktur/organisatorische Idee
Brian Jackson präsentiert einen neuen Ansatz inaktive Entwickler zu behandeln: "Ich denke wir sollten eine monatliche Überlebenden-Abstimmung einführen um die Entwickler loszuwerden die nutzlos sind. Ich denke das würde mehr helfen als das unnütze Reorganisationsmanagement nochmal durzuführen. Nachdem wir alle nutzlosen Leute rausgewählt haben die sich scheinbar nur über das Managemnent berschweren können wir alle danach glücklich leben".
Schlüsselwordpolitik
Jason Wever hat einige Ratschläge für andere Entwickler:
"Ich möchte euch bitten, euch die Zeit zu nehmen, sich die Schlüsselwortpolitik im Entwicklerhandbuch anzusehen. Im speziellen möchte ich eure Aufmerksamkeit auf die Sektion "Upgrading Ebuilds" lenken, Leute sind inzwischen gut darin geworden, entweder die Schlüsselworte grundlos fallenzulassen und/oder vergessen einen Bug anzumelden, welche Architekturen ausgelassen wurden und warum".
3.
Gentoo International
Deutschland: IT/Linux Tage Lörrach
Die REGIO Messe ist ein jährlicher Anlass in der Region bekannt als "Trirhenia",
mit Vertretern aus Frankreich, der Schweiz und Deutschland. Dieser Anlass ist Teil
eines grösseren Reginal-Anlasses und Gentoo hat zum zweitenmal in Folge daran teilgenommen.
Der Stand war besetzt von einem Team aus Gentoo Entwicklern und Supportern,
Sebastian Müller (dakjo), Timo Antweiler (aZZe), Stefan Knoblich
(stkn), und Tobias Scherbaum
(dertobi123). Die selbe LiveDVD und CD welche schon an der FOSDEM in Brüssel und
an den Linuxtagen in Chemnitz verkauft wurden, waren erhältlich. Diese Version ist immer
immer noch via Bittorrent erhältlich.
Am Stand dominierten Fragen über Gentoo Linux auf "alternativen" Architekturen
, vorallem über den Sparc32 Port.Nächstes Jahr werden die ITLD in
"Minibit" umbenannt und die Chancen stehen gut dass Gentoo wieder dabei sein wird.
Abbildung 3.1: Impressions from the IT/Linux Days |
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Notiz: Links: maddog am Keynote Vortrag, Mitte: Tobias Scherbaum
beim installieren von Gentoo auf einem Mac Mini, Rechts: Sebastian Müller am herumspielen mit einem 3GHz P4 ( |
Einige der Besucher hatten Schwierigkeiten die kleine Stadt Lörrach auf der Karte
zu finden, nicht aber Jon "maddog" Hall, Open-Source Evangelist und legendärer Direktor
von Linux International: Er wusste wo Lörrach liegt und blieb zudem während dem
ganzen Anlass vorort und innert kürzester Zeit hat er auch all die Sehenswürdigkeiten
von Lörrach entdeckt.
Abbildung 3.2: Ein Blick in die Zukunft: Maddog besucht den Gentoostand |
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Notiz: Links nach rechts: Gentoo Entwickler Stefan Knoblich,
Jon "maddog" Hall, Timo Antweiler und Sebastian Müller |
Japan: Die Zukunft der Software Entwicklung
Yoshiaki Hagihara, ehemaliger Verantwortlicher des
japanischen GentooJP Übersetzungsteams,hat ein Buch über die Zukunft der Software Entwicklung
in Japan geschrieben. 日本のSEはこれからどうなるのか
(Was wird aus Japan's Softwareentwicklung?) ist eine Sammlung von Interviews mit
verschiedenen Personen , über Manga Artist bis hin zu Japanischen Entwicklungsfirmenen sowie
professionellen Ausländischen und Japanischen Hackern, einschliesslich 3 Gentoo Entwicklern: Ion Mudreac,
die Person hinter der Romanian Gentoo website,
Gentoo Entwickler Masatomo Nakano und GentooJP Mitbegründer Hiroshi Senri. Das Buch, publiziert vonShoeisha, wird Online für 1575 JPY (15 USD) verkauft.
Abbildung 3.3: Cover of Yoshiaki Hagihara's book |
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Deutschland: Eine Gentoo Einführung für die LUUSA
Trotz des Erscheinungsbildes, die Mitglieder der LUUSA
sind Personen mit Fachwissen: Die Abkürzung steht für "Linux and Unix Users Sankt
Augustin", dem lokalen LUG einer Community in der Nähe von Bonn der ehemalige Hauptstadt von Deutschland. Sebastian Bergmann hatte die Ehre einen
Vortrag über Gentoo an der Hauptversammlung letzten Donnerstag, den 10 March 2005, im
Treffpunkt "Netzladen" vor ca. 30 LUUSAs Mitgliedern abzuhalten. Die beiden
Gentoo Entwickler, Lars Weiler und Marc Hildebrand unterstützen Sebastian dabei.
Die Präsentationfolien (inklusiv Screenshots des Gentoo Installer project)
sind erhältlich unter PDF,
Flash
and Openoffice
Impress Format.
Abbildung 3.4: The LUUSA audience at the Netzladen in Bonn |
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4.
Gentoo in den Medien
Linux Format (Ausgabe 65)
Das Leser des englische Magazin's "Linux Format" haben das beste Open-Source Projekt 2004 bestimmt.
Gentoo erhielt gleich in 2 der 3 Kategorien in denen es nominiert war eine Auszeichnung: "Bester Support" für die Gentoo Foren "zweifelsohne verstärkt durch den enormen Zuwachs an Benutzern" und den Preis für die "beste Distribution" vor den Favoriten Mandrake, Fedora und SuSE.
Linux Format merkt an "mit einem merklichen Abstand gewinnt eine relativ neue Distribution die eine Vielzahl von neuen Anhängern in den letzten zwölf Monaten fand -- Gentoo. Gut gemacht!"
FAZ (7 März 2005)
Im Vorfeld der Cebit in Hannover veröffentlichte eine der grössten Deutschen Tageszeitungen in der letzten Montagsausgabe einen Artikel mit dem Titel "Programmieren zum Wohl der Menschheit", geschrieben von Detlef Borchers.
"Wenn sich eine Messe als größte Computermesse der Welt etabliert hat, braucht sie unmittelbaren Bedeutungsverlust nicht mehr zu fürchten. Und doch hat die Cebit, die am Donnerstag ihre Tore öffnet, ein Problem. Der größte Softwarekonzern der Welt, Microsoft, hat dasselbe Problem. Und nicht nur er," schreibt Borchers über den Aufstieg von Open-Source. Gentoo wird in einem Absatz über die Höhepunkte der FOSDEM in Brüssel - die Borcher als "traditionelles Hacker-Großtreffen" bezeichnet - erwähnt und beschreibt die Wege der Open-Source Bewegung, die mitunter für Menschen aus einer reinen Microsoft Umgebung merkwürdig erscheinen.
Für ihn klingen Gentoo und die anderen "Clans" auf der FOSDEM "wie spanische Dörfer, doch dahinter verbergen sich lebenswichtige Softwarekonstrukte."
5.
Abgänge, Zugänge und Veränderungen
Abgänge
Die folgenden Entwickler haben kürzlich das Gentoo Team verlassen:
Zugänge
Die folgenden Entwickler sich kürzlich dem Gentoo Team angeschlossen:
- Carlos Silva (r3pek) - Kernel
Veränderungen
Die folgenden Entwickler haben innerhalb des Gentoo Projektes kürzlich ihre Rolle verändert oder neue Verantwortlichkeiten angenommen:
6.
Gentoo Security
mlterm: Integerüberlaufverwundbarkeit
mlterm ist verwundbar für einen Integerüberlauf, der möglicherweise
die Ausführung von beliebigem Code erlaubt.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
KDE dcopidlng: Unsichere Erstellung von temporären Dateien
Das dcopidlng-Skript ist verwundbar für Symlink-Attacken, was einem lokalem
User die Möglichkeit bieten könnte, beliebige Dateien zu überschreiben.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
X.org: libXpm Verwundbarkeit
Eine neue Verwundbarkeit wurde in libXpm, das in X.org integriert ist,
entdeckt, welche zur entfernten Codeausführung genutzt werden könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Ethereal: Mehrere Verwundbarkeiten
Mehrere Verwundbarkeiten existieren in Ethereal, welche einem Angreifer
die Möglichkeit bieten könnten, beliebigen Code auszuführen oder die
Anwendung selbst zum Absturz zu bringen.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
libexif: Pufferüberlaufverwundbarkeit
libexif macht einen Fehler beim validieren von bestimmten Eingaben, was
es anfällig für Pufferüberläufe macht.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
7.
Bugzilla
Zusammenfassung
Statistik
Die Gentoo Community verwendet Bugzilla (bugs.gentoo.org) um Bugs, Meldungen, Vorschläge und andere Kommunikationen mit dem Entwicklerteam zu protokollieren.
Die Aktivitäten zwischen dem 06. März 2005 und dem 13. März 2005 resultierten in
- 765 neuen Bugs
- 405 geschlossenen oder gelösten Bugs
- 26 wiedergeöffneten Bugs
Von den 8238 zur Zeit offenen Bugs sind: 97 als 'blocker', 229 als 'critical' und 598 als 'major' markiert.
Rangliste geschlossene Bugs
Die Entwickler und Entwicklerteams welche die meisten Bugs geschlossen haben sind:
Rangliste neue Bugs
Die Entwickler und Entwicklerteams welche diese Woche die meisten neuen Bugs zugewiesen bekommen haben sind:
8.
Zum GWN beitragen
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9.
GWN Feedback
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10.
Andere Sprachen
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