Gentoo Weekly Newsletter: 27. Juni 2005
1.
Gentoo News
Gentoo Entwickler gewinnt Preis für sein Home Entertainment System
Herzlichen Glückwunsch an den Gentoo Entwickler Pieter van
den Abeele, welcher zum Freescale Technology Forum in Orlando, Florida reiste und
mit dem "Best of Show" für sein Home Entertainment System zurück kam. Sein System
basiert auf einem Hardwaredesign Prototyp des Gentoo-Sponsors Genesi's, dem Macher der Open Desktop Workstation.
Das System bietet ein THX-Certifiziertes 7.1 Audiosystem, eine 256MB ATI
Grafikkarte, ein SATA Hard Disk System im Terabyte Berich, full-screen
Videokonferenz Unterstützung mit Altivec optimierten Audio Codecs, einen dual
TV Tuner, ein Vavuum Fluorescent Display für Systemmeldungen, einen schnellen
DVD Brenner, Smartcarduntersützung (Authentifizierung und Dekodierung) und eine
IR Unterstützung um es mit einer normalen Fernbedienung nutzen zu können, wie einen
alten Videorekorder. Mehr Details über die Show, inkl. Video- und Audiostreams findet
ihr hier: Pieter's blogsite.
Abbildung 1.1: Pieter and his award: Best of Show at the Freescale Technology Forum |
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Gentoo auf dem deutschen LinuxTag 2005 in Karlsruhe
"Linux everywhere", das Motto des diesjährigen LinuxTag, hat in gewisser Weise Recht,
bezogen auf das Gentoo PPC Entwickler Team, als Lars Weiler
wieder eingeladen war, Gentoo auf eine Rechner auf den nahen HP Stand, in der gleichen Halle,
zu installieren. Nach einer Quad-Opteron
Installation, hat Pylon dieses Jahr den Gentoo Bootstrap auf einem geschmeidigen Dual
Intel Itanium 2 Server, mit 1,6GHz Prozessoeren, 4GB RAM und zwei 73GB Ultra320-SCSI-Platten
laufen lassen. Die Maschine hat eine Gigabit Netzwerkkarte, aber weder Ein- noch Ausgabegeräte:
Eine serielle Konsole und später ssh waren die einzigen Wege hinein. Von einer chroot Umgebung,
in einem installieren SuSE Linux, wurde eine lupenreine stage1 Installation gemacht, inkl.
eine 2.6.12 Kernel, welcher -- interessant genug -- kaum Änderungen in der Konfig gegenüber
dem Standard brauchte.
Abbildung 1.2: HP's Christian Franck, Gentoo developers Robin Johnson and Lars Weiler hacking away |
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Wärend die Anzahl der Teilnehmer am LinuxTag etwas verringert war, durch die Einführung
einer Messegebühr, war der Gentoo Stand so beliebt wir immer. Portabilität war allerdings
das Hauptaugenmerk, dieses Jahr auf dem Gentoo Stand, mit PPC, MIPS und x86 Rechnern welche
Gentoo Linux zeigten und einem HPPA Host in der gleichen Halle, einem 66MHz HP 735, auf
welchen KDE 3.3.2 lief...
60 T-Shirts wurden verkauft, 15 Entwickler und Helfer kümmerten sich um die Besucher auf
dem Gentoo Stand, dabei war auch Robin Johnson
auf Besuch aus Kanada.
Abbildung 1.3: Still smiling on closing day: the Gentoo LinuxTag team 2005 |
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Notiz: Left to right: Stefan Knoblich (stkn), Marc Herren (dj-submerge), Robin Johnson
(robbat2),Lars Weiler (pylon), Michael Imhof (tantive), Sebastian Müller (dakjo),
Christian Hartmann (ian!), Markus Nigbur (pyrania), Timo Antweiler (azze), Marc Hildebrand
(zypher), Stefan Schweizer (genstef) |
Nach der Show wurde die inoffizielle, lokalisierte Gentoo XLiveCD verfügbar gemacht, die
traditionell auf IT Messen mit Gentoo Beteiligung, vom NFP "Friends of Gentoo e.V."
zur Vefügung gemacht wird. Jeder, der sich nicht eine der 120 CDs, welche über den Standtisch
gegangen sind, kaufen konnte, kann sie nun die Images über den Fizzlewizzle serveroder via Bittorrent herunterladen. x86 ist schon verfügbar,
die PPC Version wird in Kürze folgen.
Abbildung 1.4: Cover art by Christian Hartmann (ian!) for the Fizzlewizzle Gentoo XLiveCD |
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Entwicklungsumgebung auf gespendeten AMD64 Masschinen jetzt verfügbar
Verschiedene neue Entwicklungssysteme sind diese Woche online gegangen.
Beim Namen: pitr, dustball and poseidon.
Der Hauptteil der Hardware wurde großzügigerweise von AMD gespendet, wie
letzten Monat beschrieben.
Andere Spenden von Entwicklern und der Gentoo Foundation ermöglichten es,
essentielles Zubehör für diese Maschinen zu kaufen, z.B. Festplatten.
Die Spezifikationen der Maschinen sind:
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poseidon.amd64.dev.gentoo.org: Dual Opteron 844, 4GB ECC/Registered RAM, one 80GB HDD
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pitr.amd64.dev.gentoo.org: Dual Opteron 842, 2GB ECC/Registered RAM, two 120GB drives
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dustpuppy.amd64.dev.gentoo.org: Dual Opteron 842, 1GB ECC/Registered RAM, diskless node
Abbildung 1.5: Named after a character on userfriendly.org: Pitr in all its glory |
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Zwei der Maschinen werden für das Gentoo/AMD64 Testen/Entwickeln eingesetzt. Die dritte
Maschine wird zu einer dedizierten Release Entwicklungs Plattform. Der Einsatz der Maschinen
ist perfekt auf den Release von Gentoo 2005.1 abgestimmt, bei dem die Prozessorpower
helfen wird, die Konstruktion der Stages zu beschleunigen!
2.
Gehört in der Community
gentoo-dev
Aufteilung eines Quell-Paketes in mehrere Binäre
Da die meisten anderen Linuxdistributionen ihre Pakete nach Binär und den Headers aufgetielt haben
stellt sich die Frage warum Gentoo dies nicht tut. Was würde es vereinfachen wo wären die Probleme
damit? Antworten dazu unter
Glibc, non-glibc und externe Libs
Mit der fortgeschrittenen Gentoo/BSD Entwicklung sind neue Fragen aufgetaucht wie man
verschiedene libcs am besten behandeln könnten. Wie soll man mit den zusätzlichen
Libs umgehen welche es auf BSD System braucht um auf alle Funktionen von glibs zurückgreifen
zukönnen?
3.
Gentoo International
Deutschland: Gentoo Sommerlager
Pack die Badehose ein... und ein Zelt, genug Speisen und Getränke für zwei Tage, und begrüße nette Gentoo Benutzer beim ersten deutschen Gentoo Sommerlager. Am 13. und 14. August 2005 treffen sich Gentooisten aus ganz Europa auf einem Campingplatz in Wissen, in der Nähe von Siegen und Koblenz beim Westerwald. Wer will, kann natürlich auch sein Laptop mitbringen, allerdings steht diesmal nicht die Technik im Vordergrund -- das Zeltlager soll einfach ein gemütliches Wochenende werden, um Spaß zu haben, andere Gentoo Begeisterte zu treffen und zusammen die Tage zu verbringen. Wichtige Daten müssen mitgebracht werden, da kein Internetanschluss zur Verfügung steht. Der Preis beträgt günstige 5 Euro pro Nacht, Anmeldung bitte hier auf Slicks Webseite.
4.
Gentoo in den Medien
eMediawire (24 June 2005)
Sumo Computer, bekannt für Ihre
Gentoo-basierende Kuro-Box,
hat sich ein büchergroßes Asus Pundit-R Barebone-System genommen, einen 3.2 Ghz
Pentium 4 Prescott-Prozessor, ein GB an Hauptspeicher, eine 400 GB große
SATA-Festplatte und ein DVD/CD-RW-Laufwerk hinzugefügt und verschickt das
Ganze mit vorinstalliertem Gentoo-Linux, wie es in der
Presseerklärung
von eMediaWire zu lesen ist.
5.
Abgänge, Zugänge und Veränderungen
Abgänge
Die folgenden Entwickler haben kürzlich das Gentoo Team verlassen:
Zugänge
Die folgenden Entwickler sich kürzlich dem Gentoo Team angeschlossen:
- Johannes Traub (_bambam) - PPC arch tester
Veränderungen
Die folgenden Entwickler haben innerhalb des Gentoo Projektes kürzlich ihre Rolle verändert oder neue Verantwortlichkeiten angenommen:
- Andrea Barisani (lcars) - Adds sendmail ebuild maintenance to his infra duties
6.
Gentoo Security
cpio: "Directory Traversal"-Schwachstelle
cpio enthält einen Fehler, der einem speziell erstellten cpio-Archiv erlaubt,
Dateien in ein beliebiges Verzeichnis zu extrahieren.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
SpamAssassin 3, Vipul's Razor: "Denial Of Service"-Schwachstelle
SpamAssassin und Vipul's Razor sind anfällig für "Denial Of Service"-Attacken,
wenn speziell gebildete Nachrichten untersucht werden.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Tor: Informationspreisgabe
Ein Fehler in Tor könnte zur Preisgabe von beliebigen Speicherteilen führen.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
SquirrelMail: Mehrere XSS-Schwachstellen
Squirrelmail ist anfällig für mehrere "Cross-Site Scripting"-Attacken, was
zur Kompromittierung von Webmail-Konten führen könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Cacti: Mehrere Schwachstellen
Cacti ist anfällig für mehrere "SQL Injection"- und "File Inclusion"-Attacken.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Trac: Schwachstelle beim Hochladen von Dateien
Trac könnte entfernten Angreifern den Upload von Dateien gestatten, wodurch
beliebiger Code ausgeführt werden könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
sudo: Ausführung von beliebigen Kommandos
Eine Schwachstelle in sudo könnte es lokalen Usern gestatten, ihre
Privilegien zu erweitern.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
7.
Bugzilla
Zusammenfassung
Statistik
Die Gentoo Community verwendet Bugzilla (bugs.gentoo.org) um Bugs, Meldungen, Vorschläge und andere Kommunikationen mit dem Entwicklerteam zu protokollieren.
Die Aktivitäten zwischen dem 19. Juni 2005 und 26. Juni 2005 resultierten in:
- 585 neuen Bugs
- 397 geschlossenen oder gelösten Bugs
- 18 wiedergeöffneten Bugs
Von den 8396 zur Zeit offenen Bugs sind: 106 als 'blocker', 208 als 'critical' und 597 als 'major' markiert.
Rangliste geschlossene Bugs
Die Entwickler und Entwicklerteams welche die meisten Bugs geschlossen haben sind:
Rangliste neue Bugs
Die Entwickler und Entwicklerteams welche diese Woche die meisten neuen Bugs zugewiesen bekommen haben sind:
8.
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9.
GWN Feedback
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10.
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