Gentoo Entwickler gewinnt Preis für sein Home Entertainment System
Herzlichen Glückwunsch an den Gentoo Entwickler Pieter van den Abeele, welcher zum Freescale Technology Forum in Orlando, Florida reiste und mit dem "Best of Show" für sein Home Entertainment System zurück kam. Sein System basiert auf einem Hardwaredesign Prototyp des Gentoo-Sponsors Genesi's, dem Macher der Open Desktop Workstation. Das System bietet ein THX-Certifiziertes 7.1 Audiosystem, eine 256MB ATI Grafikkarte, ein SATA Hard Disk System im Terabyte Berich, full-screen Videokonferenz Unterstützung mit Altivec optimierten Audio Codecs, einen dual TV Tuner, ein Vavuum Fluorescent Display für Systemmeldungen, einen schnellen DVD Brenner, Smartcarduntersützung (Authentifizierung und Dekodierung) und eine IR Unterstützung um es mit einer normalen Fernbedienung nutzen zu können, wie einen alten Videorekorder. Mehr Details über die Show, inkl. Video- und Audiostreams findet ihr hier: Pieter's blogsite.
Abbildung 1.1: Pieter and his award: Best of Show at the Freescale Technology Forum |
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Gentoo auf dem deutschen LinuxTag 2005 in Karlsruhe
"Linux everywhere", das Motto des diesjährigen LinuxTag, hat in gewisser Weise Recht, bezogen auf das Gentoo PPC Entwickler Team, als Lars Weiler wieder eingeladen war, Gentoo auf eine Rechner auf den nahen HP Stand, in der gleichen Halle, zu installieren. Nach einer Quad-Opteron Installation, hat Pylon dieses Jahr den Gentoo Bootstrap auf einem geschmeidigen Dual Intel Itanium 2 Server, mit 1,6GHz Prozessoeren, 4GB RAM und zwei 73GB Ultra320-SCSI-Platten laufen lassen. Die Maschine hat eine Gigabit Netzwerkkarte, aber weder Ein- noch Ausgabegeräte: Eine serielle Konsole und später ssh waren die einzigen Wege hinein. Von einer chroot Umgebung, in einem installieren SuSE Linux, wurde eine lupenreine stage1 Installation gemacht, inkl. eine 2.6.12 Kernel, welcher -- interessant genug -- kaum Änderungen in der Konfig gegenüber dem Standard brauchte.
Abbildung 1.2: HP's Christian Franck, Gentoo developers Robin Johnson and Lars Weiler hacking away |
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Wärend die Anzahl der Teilnehmer am LinuxTag etwas verringert war, durch die Einführung einer Messegebühr, war der Gentoo Stand so beliebt wir immer. Portabilität war allerdings das Hauptaugenmerk, dieses Jahr auf dem Gentoo Stand, mit PPC, MIPS und x86 Rechnern welche Gentoo Linux zeigten und einem HPPA Host in der gleichen Halle, einem 66MHz HP 735, auf welchen KDE 3.3.2 lief... 60 T-Shirts wurden verkauft, 15 Entwickler und Helfer kümmerten sich um die Besucher auf dem Gentoo Stand, dabei war auch Robin Johnson auf Besuch aus Kanada.
Abbildung 1.3: Still smiling on closing day: the Gentoo LinuxTag team 2005 |
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Notiz: Left to right: Stefan Knoblich (stkn), Marc Herren (dj-submerge), Robin Johnson (robbat2),Lars Weiler (pylon), Michael Imhof (tantive), Sebastian Müller (dakjo), Christian Hartmann (ian!), Markus Nigbur (pyrania), Timo Antweiler (azze), Marc Hildebrand (zypher), Stefan Schweizer (genstef) |
Nach der Show wurde die inoffizielle, lokalisierte Gentoo XLiveCD verfügbar gemacht, die traditionell auf IT Messen mit Gentoo Beteiligung, vom NFP "Friends of Gentoo e.V." zur Vefügung gemacht wird. Jeder, der sich nicht eine der 120 CDs, welche über den Standtisch gegangen sind, kaufen konnte, kann sie nun die Images über den Fizzlewizzle serveroder via Bittorrent herunterladen. x86 ist schon verfügbar, die PPC Version wird in Kürze folgen.
Abbildung 1.4: Cover art by Christian Hartmann (ian!) for the Fizzlewizzle Gentoo XLiveCD |
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Entwicklungsumgebung auf gespendeten AMD64 Masschinen jetzt verfügbar
Verschiedene neue Entwicklungssysteme sind diese Woche online gegangen. Beim Namen: pitr, dustball and poseidon. Der Hauptteil der Hardware wurde großzügigerweise von AMD gespendet, wie letzten Monat beschrieben. Andere Spenden von Entwicklern und der Gentoo Foundation ermöglichten es, essentielles Zubehör für diese Maschinen zu kaufen, z.B. Festplatten. Die Spezifikationen der Maschinen sind:
Abbildung 1.5: Named after a character on userfriendly.org: Pitr in all its glory |
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Zwei der Maschinen werden für das Gentoo/AMD64 Testen/Entwickeln eingesetzt. Die dritte Maschine wird zu einer dedizierten Release Entwicklungs Plattform. Der Einsatz der Maschinen ist perfekt auf den Release von Gentoo 2005.1 abgestimmt, bei dem die Prozessorpower helfen wird, die Konstruktion der Stages zu beschleunigen!
Aufteilung eines Quell-Paketes in mehrere Binäre
Da die meisten anderen Linuxdistributionen ihre Pakete nach Binär und den Headers aufgetielt haben stellt sich die Frage warum Gentoo dies nicht tut. Was würde es vereinfachen wo wären die Probleme damit? Antworten dazu unter
Glibc, non-glibc und externe Libs
Mit der fortgeschrittenen Gentoo/BSD Entwicklung sind neue Fragen aufgetaucht wie man verschiedene libcs am besten behandeln könnten. Wie soll man mit den zusätzlichen Libs umgehen welche es auf BSD System braucht um auf alle Funktionen von glibs zurückgreifen zukönnen?
Deutschland: Gentoo Sommerlager
Pack die Badehose ein... und ein Zelt, genug Speisen und Getränke für zwei Tage, und begrüße nette Gentoo Benutzer beim ersten deutschen Gentoo Sommerlager. Am 13. und 14. August 2005 treffen sich Gentooisten aus ganz Europa auf einem Campingplatz in Wissen, in der Nähe von Siegen und Koblenz beim Westerwald. Wer will, kann natürlich auch sein Laptop mitbringen, allerdings steht diesmal nicht die Technik im Vordergrund -- das Zeltlager soll einfach ein gemütliches Wochenende werden, um Spaß zu haben, andere Gentoo Begeisterte zu treffen und zusammen die Tage zu verbringen. Wichtige Daten müssen mitgebracht werden, da kein Internetanschluss zur Verfügung steht. Der Preis beträgt günstige 5 Euro pro Nacht, Anmeldung bitte hier auf Slicks Webseite.
Sumo Computer, bekannt für Ihre Gentoo-basierende Kuro-Box, hat sich ein büchergroßes Asus Pundit-R Barebone-System genommen, einen 3.2 Ghz Pentium 4 Prescott-Prozessor, ein GB an Hauptspeicher, eine 400 GB große SATA-Festplatte und ein DVD/CD-RW-Laufwerk hinzugefügt und verschickt das Ganze mit vorinstalliertem Gentoo-Linux, wie es in der Presseerklärung von eMediaWire zu lesen ist.
5. Abgänge, Zugänge und Veränderungen
Die folgenden Entwickler haben kürzlich das Gentoo Team verlassen:
Die folgenden Entwickler sich kürzlich dem Gentoo Team angeschlossen:
Die folgenden Entwickler haben innerhalb des Gentoo Projektes kürzlich ihre Rolle verändert oder neue Verantwortlichkeiten angenommen:
cpio: "Directory Traversal"-Schwachstelle
cpio enthält einen Fehler, der einem speziell erstellten cpio-Archiv erlaubt, Dateien in ein beliebiges Verzeichnis zu extrahieren.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
SpamAssassin 3, Vipul's Razor: "Denial Of Service"-Schwachstelle
SpamAssassin und Vipul's Razor sind anfällig für "Denial Of Service"-Attacken, wenn speziell gebildete Nachrichten untersucht werden.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Ein Fehler in Tor könnte zur Preisgabe von beliebigen Speicherteilen führen.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
SquirrelMail: Mehrere XSS-Schwachstellen
Squirrelmail ist anfällig für mehrere "Cross-Site Scripting"-Attacken, was zur Kompromittierung von Webmail-Konten führen könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Cacti ist anfällig für mehrere "SQL Injection"- und "File Inclusion"-Attacken.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Trac: Schwachstelle beim Hochladen von Dateien
Trac könnte entfernten Angreifern den Upload von Dateien gestatten, wodurch beliebiger Code ausgeführt werden könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
sudo: Ausführung von beliebigen Kommandos
Eine Schwachstelle in sudo könnte es lokalen Usern gestatten, ihre Privilegien zu erweitern.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Die Gentoo Community verwendet Bugzilla (bugs.gentoo.org) um Bugs, Meldungen, Vorschläge und andere Kommunikationen mit dem Entwicklerteam zu protokollieren. Die Aktivitäten zwischen dem 19. Juni 2005 und 26. Juni 2005 resultierten in:
Von den 8396 zur Zeit offenen Bugs sind: 106 als 'blocker', 208 als 'critical' und 597 als 'major' markiert.
Die Entwickler und Entwicklerteams welche die meisten Bugs geschlossen haben sind:
Die Entwickler und Entwicklerteams welche diese Woche die meisten neuen Bugs zugewiesen bekommen haben sind:
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