Gentoo Weekly Newsletter: 1. August 2005
1.
Gentoo News
Gentoo Entwickler Konferenz in San Francisco
Einen ganzen Tag lang wird im Zusammenhang mit der LinuxWorld Expo
2005 in San Francisco am 12. August eine Entwickler (und User) Konferenz
abgehalten. Neben Präsentationen von Mitgliedern des Entwicklerteams wird es
auch Zeit zum Bereinigen von Bugs, fürs Tratschen und für das signieren von
Schlüsseln geben. Wenn du in der Gegend der Bucht bist; es gibt noch Plätze. Das
Ticket kostet im Vorverkauf 10$ wobei das Mittagsessen und ein Konferenz-T-Shirt
in der Gebühr inkludiert sind. Für diejenigen die nicht persönlich anwesend sein
können wird die Konferenz auch im Netz übertragen.
Mehr Information gibts unterhttp://devconference.gentoo.org.
Die Veranstaltung wird von Global Netoptex Inc. gesponsort, einem langjährigen
Unterstützer der Gentoo Infrastruktur, und ebenfalls von der Indiana University,
die für die Übertragung ins Netz sorgen wird.
Übersetzer für die deutsche Dokumentation gesucht
Das deutsche Übersetzungsteam sucht nach neuen Übersetzern. Wie man an unserer
Statistik sehen kann, sind die Dokumente in deutscher Sprache die
meistgelesentsten nach den englischen Originalen. Daher sollten sie so schnell
wie möglich aktualisiert werden. Leider sind aber einige Dokumente hoffnungslos
veraltet. Für das Aktualisieren der Dokumentation werden einige helfende Hände
und Gehirne gebraucht. Wenn du gut Englisch und Deutsch sprichst und mithelfen
willst, sende bitte ein Email an den deutschen Chefübersetzer Tobias Scherbaum.
2.
Gentoo Stories: Voller Erfolg des seit 2 Jahren monatlich statt findenden Bugdays
Bugday Entwickler Bryan Østergaard und Scott Shawcroft haben uns einen
Artikel über den monatlichen Gentoo Bugday zugesandt. Dieser beschreibt
den Erfolg der letzten beiden Jahre, zeigt einige interessante Zahlen
und gibt einen Ausblick in die Zukunft des Bugdays.
Zweiter Bugday Geburtstag!
Der 6. August 2005 markiert einen weiteren Meilenstein für das Gentoo
Bugday Projekt - ein sehr erfolgreiches Projekt, das dabei hilft,
die Community mehr mit einzubinden.
Wie alles begann...
Alles begann als eine Idee von Gentoo Entwickler Brian Jackson vor ein wenig mehr als zwei
Jahren. Schaut man in den verschiedensten Mailing-Listen nach, so
scheinen die ersten Spuren aus Juli 2003 zu stammen, als Brian
um Kommentare für GLEP 6
auf der gentoo-dev Mailing-Liste bat. Der Thread kann im gmane
Archiv nachgelesen werden. Jeder mochte die Idee auf Anhieb
und der GLEP wurde in Rekordzeit - es brauchte weniger als einen
Monat vom Einreichen bis zum Akzeptieren - akzeptiert.
Der erste Gentoo Bugday wurde am 2. August 2003 abgehalten und war
in so mancher Hinsicht ein Erfolg. Viele Bugs wurden gefixt und
einige neue Entwickler rekrutiert.
Als Brian Jackson einen kurze Pause als Gentoo Entwickler einlegte,
übernahm Bryan Østergaard dessen Job als Koordinator - seit Mai 2004
ist er für den Bugday verantwortlich.
Die nächste große Chance kam im September 2004 mit der großen
Eröffnung von
http://bugday.gentoo.org.
Die Webseite wurde größtenteils von Bjarke Istrup Pedersen erstellt
und sah fast genauso wie heute aus.
Bugday in Zahlen
Herauszufinden, wie viele Bugs mit Hilfe des Bugdays gefixt wurden
ist nahezu unmöglich, aber Interessantes (oder zumindest Amüsantes)
über die Zahlen ist aus Bugzilla zu beziehen. Fragt man Bugzilla,
wie viele Bugs (geschlossener Zustand) sich während eines Bugdays
änderten, bekommen wir einige (nicht allzu wissenschaftliche)
Statistiken:
| Die meisten geschlossenen Bugs während einer Bugday Periode: |
344 (feb 2005) |
| Die Wenigsten geschlossenen Bugs: |
124 (aug 2003) |
| Durchschnittlich geschlossene Bugs pro Bugday: |
229 |
| Durchschnittlich geschlossene Bugs 2003: |
173 |
| Durchschnittlich geschlossene Bugs 2004: |
226 |
| Durchschnittlich geschlossene Bugs 2005: |
274 |
| Entwickler, die während der Teilnahme an einem Bugday rekrutiert wurden: |
15+ |
In Zukunft
Langsam aber sicher merkte Bryan, als sich der Sommer 2005 in großen
Schritten näherte, dass er Hilfe brauchte, um den Bugday ein Stück
weiter zu bringen. Also rekrutierte er Scott Shawcroft und Bjarke Istrup Pedersen um bei
einigen von seinen Ideen zu helfen. Erfreulicherweise haben sie
auch noch eigene Ideen!
Eines der Hauptziele des Bugdays war es, die Community
zusammenzuschweißen. In seinem jetzigen Zustand ist die Teilnahme
daran aber begrenzt. Mit einigen Änderungen hoffen wir, die
Einbindung zu steigern, die Community weiter zusammenzubringen
und neue Entwickler zu bekommen. Einige der Änderungen beziehen
sich auf einen kompletten Neuaufbau der Webseite mit einem
IRC-Interface.
Unser Ziel mit der neuen Webseite ist es, den Bugday-Teilnehmer
besser Anzuleiten und dadurch den Grad der Beteiligung zu
erhöhen. Dazu werden Bugs von uns in Schwierigkeitsgrade eingeteilt
und auch die Programmiersprache, die für den Bug benötigt wird,
soll eingefügt werden. Das sollte Usern die Möglichkeit bieten,
nach für sich 'passenden' Bugs zu suchen.
Neben der Bug-Klassifikation soll auch ein Voting-Interface zur
Verfügung gestellt werden. Kurz gesagt werden wir den Usern die
Möglichkeit bieten für ihren favorisierten Bug(s) zu stimmen und
so hoffentlich die Chance erhöhen, das irgendjemand einen Fix
für den Bug einsendet. So hoffen wir einigen sehr lästigen Bugs
schnell Herr zu werden, da schnell ersichtlich werden sollte,
welche Bugs die User am dringensten gefixt haben wollen. Es ist
wichtig zu erwähnen, dass dieses Feature nur auf der Bugday Webseite
implementiert wird.
Wir hoffen das einige der geplanten Webseiten-Feature im September
zur Verfügung stehen werden und würden Kommentare und Vorschläge
bezüglich aktueller und zukünftiger Bugdays begrüßen.
Ihr findet uns auf irc.freenode.net unter
#gentoo-bugs und besucht unsere Webseite auf http://bugday.gentoo.org.
Denkt dran, jeder ist dazu eingeladen den zweijährigen Geburtstag
sowie den Neuanfang des Bugdays am kommenden Samstag zu feiern!
3.
User Stories: Interview with George K. Thiruvathukal
This time in featured Gentoo User Stories we present you George K.
Thiruvathukal, professor of computer science at Loyola University
Chicago. Gentoo Developer Patrick
Lauer did the interview which has been arranged with the help
of Gentoo Developer Mike
Doty:
Tell us about you. Who are you, where do you work?
”I'm a professor of computer science at Loyola University Chicago. We're
based in…ehem…Chicago, IL USA.“
What is your job? What computer-related tasks does that
involve?
”Professor and Graduate Program Director. I'm also the de facto director
of computer systems who has a lab manager, Miao Ye, working with me on
Linux and open source stuff. Because my research is in parallel and
distributed systems, I basically have spent about one third of my life
as a sysadmin/hacker.“
When did you discover Linux? When Gentoo? What convinced you of
Gentoo?
”I discovered Linux in 1991. I was working in a company while
completing my Ph.D. studies here in Chicago. A colleague of mine and I
installed one of Linus' early kernels and were hooked ever since. I
started using Gentoo a couple of years ago at the steadfast insistence
of one of my students, Sean McGuire. I had already realized (Sean just
pushed me over the edge!!) that most of the other distros, while nicely
packaged in some cases, were not using a good foundational approach
that made it easy to build everything from source and keep packages
up-to-date. Worse, the other approaches were fundamentally limited for
my work in high-performance computing, which depends on being able to
squeeze every last drop of performance when absolutely required. I was
particularly with Gentoo's ability to compile both kernel and packages
easily for the processor (family) of interest.
At present, two small computing clusters are running Gentoo
exclusively. Mike Doty (KingTaco) and I are working on a completely
PXE/netbooted setup, which should be deployed within the next few
weeks.“
On what machines have you deployed Gentoo? What are your plans for
the future?
”Everything Linux in our department is running Gentoo—even our Linux
lab machines. We have a transparent setup that uses OpenLDAP as the
authentication strategy, large-scale storage running on Dell PowerEdge
servers (yes, we got Gentoo working on them with some minor
pain/suffering along the way.) and several home built servers for
e-mail and web access.
My future plan—a dream at this point—is to have a 1000+ 64-bit system
running Gentoo. :-) Think big!“
How do you handle updates etc.?
”Eek, I knew you would ask me a tough question. Well, at present, we
sync metadata automatically on most critical servers at least once a
month. With system/world updates, we do tend to exercise caution on
critical systems, and limit updates to once every 3-6 months. With more
experimental machines (ok, our clusters) we update early/often. As
we're now going to more of a netbooted setup, we can prepare the image
(more or less once) and then just reboot machines to absorb the
updates.
Obviously, updating /etc files is one of my minor gripes
with Gentoo, but I am seeing this as an opportunity to help the Gentoo
team in the future. As I do a ton of work with Python and XML, I have
in mind a tool that, I think, will make /etc maintenance a little less
troublesome and error-prone.“
In general, what problems did you encounter? Where does Linux (and
Gentoo in general) have advantages?
”In general, we've encountered few problems. I feel particularly
blessed that I still have good hacking/coding instincts as I am now in
my late 30's and trying to keep up with all you crazy 20-somethings.
I'm also blessed to have had talented folks like Mike and Sean around
to help with certain kernel and desktop matters.“
Where does Linux fail? What (solution|deployment|hack) are you most
proud of?
”I'm most proud of our LDAP setup. The Gentoo documentation at the time
more or less said it couldn't be done, and I was able to get it
working—and securely, to boot. There were some broken ACLs that I was
able to fix and demonstrate are working properly. We now use it for
many of our systems within the department.
I'm also proud of the work I've done with my colleague, Prof.
Konstantin Läufer, which amounts to having built our own "hosting"
service within the department. We are able to do v-hosting of various
community/academic portals within our department, which includes
e-mail, web, and content management via Plone. All of it works entirely
on Gentoo, better yet.“
I heard that you made some computers available for Gentoo
development - what convinced you to do this? What hardware? What do
you get in return?
”Well, a big part of my university is an emphasis on service to others.
It's our great honor to repurpose the Sun E250 hardware for Gentoo
development purposes. We hope that one day students who want to study
about open source technologies will consider our department as a good
choice. Not only do we teach about open source in many of our classes,
we actually use it!“
How are the responses from others when they hear that you are using
Gentoo on "critical" systems? How do you see the OpenSource /
commercial software split? Any reasons to (not) use
OpenSource?
”Well, most people assumed I was insane to begin with, so the responses
are about the same. :-) My view is that you are at risk regardless of
what you use for critical systems. If you don't keep software
up-to-date, keep track of key security advisories, or don't employ best
practices, can you really say that you are committed to "mission
critical" results?
Our view is that critical systems also require the best hardware. In
reality, the OS is only as good as what it's running on. For critical
systems, we use high-end hardware with strong processor, memory, and
I/O performance. I've seen no evidence that Gentoo is any more or less
secure than the others. Seemingly, the folks at Gentoo think security
is important, judging by the weekly updates mentioned in the
newsletter. Are all of the other distributions doing the same thing to
keep their users informed?
We don't discriminate against commercial software. However, in a time
where budgets are tight, there needs to be a case that commercial
software is worth the trouble. Also, I wish to point out that students
get plenty of support for the commercial alternatives (and way of
thinking) from our IS department, which provides ample support for the
Windows desktop. Our CS department also has a membership in the MSDN
Academic Alliance so our students can choose to learn about open source
or commercial technologies. We're not ideologues but think our students
should learn about open source as part of a CS education.“
What are your experiences with support? What makes Gentoo good,
what makes it difficult? What (dis)advantages would a commercial
distribution like RedHat or SuSE offer?
”Gentoo does need to rethink a few things:
1. Syncing metadata is beginning to take too long. This isn't a big
deal when there is one system, but it's a big deal when there are many.
There should be a clear/documented way to sync one "master" copy, which
can be used to perform local syncs.
2. The /etc updating problem is a serious one for
servers. I have a workaround but often find myself having to check
manually to ensure key /etc files (e.g.
conf.d/net, fstab, and
modules.autoload.d/kernel-2.6) don't get broken.“
Thank you for the interview.
4.
Gehört in der Community
gentoo-dev
Wartet mit Portage-Feature Anfragen
Portage Entwickler Jason Stubbs
lässt uns wissen, dass das Portage-Dev-Team bis auf weiteres keine
neuen Feature-Anfragen akzeptiert oder einplegt. Zur Zeit gibt es
mehr als 300 Feature-Anfragen, was bei der Lösung von kritischen
Portage-Problemen aufhält. Mehr Portage-Entwickler sind willkommen!
Neues über PHP5-Support in Gentoo
Stuart Herbert , Entwickler
für Webapps und PHP, fasst die derzeitige Situation von PHP-Support
in Gentoo und den Status von PHP5 zusammen. Interessiert Sie PHP5
und Sie wollen beim Testen helfen, sollten Sie Stuarts Meldung lesen.
ChangeLog als Pre-Emerge Anzeige nutzen
Gentoo-User Alec Warner fragte nach der Möglichkeit, Changelogs
als eine Art Pre-Emerge Anzeige für kritische Änderungen
an Paketen zu nutzen, da man diese einfach mit
emerge -l <package>auflisten kann.
5.
Gentoo International
USA: LinuxWorld Conference & Expo in San Francisco
Wie jedes Jahr findet die
LWE SF
im Moscone Center statt, diesmal vom 8. bis zum 11. August. Und wie die Jahre
zuvor wird Gentoo auch heuer wieder mit einem Messestand vertreten sein.
Er wird nicht besonders groß sein, aber der Platz wird auf jeden Fall für
ein x86 und ein ppc Demo reichen -- einige Werbegschenke sollten ebenfalls
noch Platz finden...
Solltest du dich für eine sog. "Exhibit Hall" Marke für die LinuxWorld
Expo in San Francisco anmelden, dann verwende doch den Code N0339, um
damit zu zeigen, dass du Gentoo unterstützt!
Deutschland: Zwei regionale Benutzertreffen
Am Donnerstag, dem 4. August wird sich die
Köln/Bonner Gentoo Community
treffen. Allerdings weder in Köln, noch in Bonn -- das Treffen ist im
chinesischen "All-you-can-eat" Restaurant in Siegburg geplant.
Tags darauf, am Freitag, dem 5. August wird sich die bekannte
Ruhrpott Community
in Oberhausen treffen. Mit den neun Gentoo Entwicklern (und den anderen neun
Gentoo Benutzern) war das letzte Treffen vermutlich eines der größten
Entwicklertreffen neben den "offiziellen" bei Messen und anderen
Großveranstaltungen!
6.
Gentoo in den Medien
”Empfehlungen für portable Patches“
Der Gentoo Entwickler Diego Pettenò
schrieb einen Artikel über
”Empfehlungen für portable Patches“,
basierend auf seinen Erfahrungen als Gentoo Paketverwalter und der
Gentoo/BSD Portierung. Der Artikel gibt einen Überblick über die
häufigsten Probleme und wie man sie verhindert was für Gentoo besonders
wichtig ist da es auf so vielen Plattformen läuft.
Gentoo Linux Sicherheitsteam-Mitglied findet MySQL Schwachstelle
Eine kritische MySQL Schwachstelle durch einen Fehler in zlib
wurde vom Gentoo Linux Sicherheitsteam-Mitglied
Tavis Ormandy entdeckt.
7.
Tipps und Tricks
emerge Hinweise mit enotice abfangen
Notiz:
Obwohl wir die herausgegebenen Tipps und Tricks überprüfen, übernehmen
Gentoo's Tipps und Tricks nicht die Verantwortung für Schäden an ihrem System.
Die Internetversion des GWN sollte der Emailversion vorgezogen werden, da sie
Aktualisierungen enthalten kann.
|
Ein Leistungsmerkmal, das Portage schon seit längerer Zeit fehlt, ist das
Abfangen aller Hinweise und Warnungen, die während des Kompilierens auftreten,
so dass Sie wissen, was sich während des nächtlichen Updates verändert hat.
Sie kennen die Bugs, bei denen etwas seit dem letzten Update nicht mehr
funktioniert, nur weil sie die rot markierten Hinweise verpasst haben, die in
ihrer Abwesenheit über den Bildschirm huschten.
Hier ist eine Lösung: enotice!
enotice ist ein sehr kleines Skript von Gentoo Entwickler Eldad Zack, das von Lindsay Haisley
aktualisiert wurde. Zur Installation sollten Sie das enotice
Installationsskript von Thomas Bullinger benutzen. Nach dem Herunterladen
rufen Sie das Skript folgendermaßen auf:
Befehlsauflistung 7.1: Installation von enotice |
# sh install-enotice.sh
|
Das Skript lädt enotice herunter und kopiert es nach
/usr/local/sbin/. Außerdem fügt es die Variable
PORT_ENOTICE_DIR zur Datei /etc/make.conf
hinzu.
Nach dem nächtlichen Update rufen Sie nun einfach enoticeauf, das Ihnen
eine nette Liste von Hinweisen und ein selbsterklärendes Menü ausgibt.
Normalerweise werden nur Warnungen angezeigt, aber Sie können das Level ändern,
so das auch weitere Hinweise angezeigt werden.
Zu guter Letzt soll nicht unerwähnt bleiben, dass das GWN Team Gerüchte
vernommen hat, demzufolge so etwas wie enotice in der nächsten großen Portage
Version enthalten sein wird...
8.
Abgänge, Zugänge und Veränderungen
Abgänge
Die folgenden Entwickler haben kürzlich das Gentoo Team verlassen:
Zugänge
Die folgenden Entwickler haben sich kürzlich dem Gentoo Team angeschlossen:
- Neuer Entwickler: Petteri Räty (Betelgeuse) (Java)
- Neuer Entwickler: Fabian Groffen (grobian) (Gentoo/MacOS)
- Neuer Entwickler: Jeff Walter (JeffW) (x86 Cobalt RAQ kernels)
- Neuer Mitarbeiter an der Dokumentation: Jan Kundrát (jkt) (Czech translation)
- Neuer Foren-Mitarbeiter: Ioannis Aslanidis (deathwing00) (Greek forums)
Veränderungen
Die folgenden Entwickler haben innerhalb des Gentoo Projektes kürzlich ihre Rolle
verändert oder neue Verantwortlichkeiten angenommen:
9.
Gentoo Security
fetchmail: Pufferüberlauf
fetchmail ist anfällig für einen Pufferüberlauf, was in
einem "Denial of Service" oder einer beliebigen Codeausführung
resultieren könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
sandbox: Unsichere Handhabung von temporären Dateien
Das sandbox-Werkzeug könnte temporäre Dateien auf unsichere Art und
Weise erstellen.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Kopete: Schwachstelle in der enthaltenen Gadu Bibliothek
Kopete hat mehrere Schwachstellen im Zusammenhang mit der Validierung
von Eingaben, was zur Ausführung von beliebigem Code führen könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Mozilla Suite: Mehrere Schwachstellen
Mehrere Schwachstellen in der Mozilla Suite erlauben Angreifern Attacken,
die von der Ausführung von Javascript-Code mit erweiterten Rechten bis hin
zur Preisgabe von Informationen reichen.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Clam AntiVirus: Integerüberlauf
Clam AntiVirus ist bei der Bearbeitung von verschiedenen Dateiformaten
anfällig für Integerüberläufe, wodurch möglicherweise beliebiger Code
ausgeführt werden könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
GNU Gadu, CenterICQ, Kadu, EKG, libgadu: Entfernte Codeausführung in der Gadu Bibliothek
GNU Gadu, CenterICQ, Kadu, EKG und libgadu sind anfällig für einen
Integerüberlauf, was in einem "Denial of Service" oder einer
beliebigen Codeausführung resultieren könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Ethereal: Mehrere Verwundbarkeiten
Ethereal hat mehrere Schwachstellen, wodurch möglicherweise
beliebiger Code ausgeführt werden könnte oder das Programm
abstürzt.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Basisbibliotheken der AMD64 x86-Emulation: Pufferüberlauf
Die Basisbibliotheken der x86-Emulation für AMD64 enthalten eine
zlib-Version mit Schwachstellen, wodurch möglicherweise
beliebiger Code ausgeführt werden könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
pstotext: Entfernte Ausführung von beliebigem Code
pstotext enthält eine Schwachstelle, wodurch möglicherweise
beliebiger Code ausgeführt werden könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
10.
Bugzilla
Zusammenfassung
Statistik
Die Gentoo Community verwendet Bugzilla (bugs.gentoo.org) um Bugs, Meldungen,
Vorschläge und andere Kommunikationen mit dem Entwicklerteam zu
protokollieren. Die Aktivitäten zwischen dem 23. Juli 2005
und 30. Juli 2005 resultieren in:
- 792 neuen Bugs
- 416 geschlossenen oder gelösten Bugs
- 23 wiedergeöffneten Bugs
Von den 8027 zur Zeit offenen Bugs sind: 111 als 'blocker', 195 als 'critical' und 538 als 'major' markiert.
Rangliste geschlossene Bugs
Die Entwickler und Entwicklerteams welche die meisten Bugs geschlossen haben sind:
Rangliste neue Bugs
Die Entwickler und Entwicklerteams welche diese Woche die meisten neuen Bugs zugewiesen bekommen haben sind:
11.
GWN Feedback
Bitte schicken Sie uns Ihr Feedback an Feedback
und helfen damit, den GWN besser zu machen.
12.
GWN Abonnenment Infos
Um den Gentoo Weekly Newsletter zu abonnieren, senden Sie bitte
eine leere Email an
gentoo-gwn+subscribe@gentoo.org.
Um das Abonnement des Gentoo Weekly Newsletter zu kündigen, senden
Sie bitte eine leere Email an
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und nehmen als Absender diejenige Email-Adresse mit der Sie bestellt hatten.
13.
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