Linux World Expo San Francisco Report
Die San Francisco LWE (Linux World Expo) 2005 ist zu einem riesen Erfolg geworden und Gentoo hatten seinen Platz mitten drin. Über alle Dinge gesehen hat sich für den Gentoo Stand alles zum Guten gewendet. Es gab Probleme mit dem Netzwerk, an beiden Lokationen.
Abbildung 1.1: Photo courtesy of Michaelian Ennis |
![]() |
Notiz: Chris Gianelloni and Jason Wever talk with users at the booth. On display are an x86 box as well as a Pegasos PPC Open Desktop Workstation. |
Eine große Anzahl der Gentoo Infrastruktur Mitarbeiter waren vertreten, inkl. ein paar regulären Entwicklern und jenen, die sich die Expo anschauen wollten. Die Leute am Stand, zu einem Zeitpunkt: Corey Shields, Kurt Lieber, Lance Albertson, Andrea Barisani, Chris Gianelloni, Jason Wever, Stephanie J. Lockwood-Childs, Saleem Abdulrasool, and Chris White. Die Indiana University und die Oregon State University Open Source Labore haben Gentoo mit einer dem Aufbau untersützt, vielen Dank dafür!
Am Gentoo Stand sind viele Fragen und Kommentare aufgekommen. Die meisten Besucher wollten wissen, was Gentoo ist, viele nutzen es und wollten einfach nur Hallo sagen. Ein paar Business-verbundene User kamen und fragten nach einer distributet Installation und nach einer Nutzung von Gentoo in Unternehmen. Ein paar der anderen Projekte hatten ebenfalls sehr gute Sachen zu zeigen: Trolltech arbeitet hart an QA und fragte Linux Distributionen, inkl. Gentoo, nach der Qualität von Qt in deren Distributionen. X.Org Modularitation war ebenfalls ein heiß diskutiertes Thema, genau wie der Umzug nach autotools, was einen einfacheren Entwicklungszustand bedeutet. Das Linux Test Projekt war dort und belobigten, ehrenvoll, die Arbeit von Mike Frysinger's in der Entwicklung und seiner allgemeinen Projektarbeit. Philippe Ombredanne, Author von EasyEclipse, kam vorbei um mit Chris White und Saleem Abdulrasool über die Aufteilung der eclipse ebuils zu sprechen. Last but not least, das GenUX project trat auf, um über ihr eigenen Projekt zu sprechen.
Das untere Stockwerk war für die Business Aussteller gedacht, von denen die meisten auch neue Projekte vorstellten: Intern ein bisschen seiner 64-bit Technik gezeigt, HP führte ein paar Gespräche über open source als business Weg, Sun zeigte was zum Angucken wie Looking Glass, ein paar Sparc basierte Systeme wurden vorgestellt und natürlich wurde auch über OpenSolaris gesprochen. Die komplette Expo war ein voller Erfolgt und in diesem Sinne freuen wir uns auf das nächste Jahr!
Gentoo-betriebene Mittelkonsole eines Autos
Heutzutage gibt es kaum jemanden der in seiner Umgebung nicht mehreren Computern ausgesetzt ist. Zusätzlich zu den Computern auf der Arbeit, haben die meisten Leute auch noch welche zu Hause und dazu als Zugabe auch noch einen Laptop für die Zeit in der man zwischen Arbeit und Heim pendelt. Aber wie viele haben einen Computer in der Mittelkonsole ihres Autos? Und wie viele davon sind auch noch mit Gentoo-Linux betrieben? Hier ist ein Beispiel, das vor einigen Tagen auf Slashdot auftauchte, ein Auto PC, eingebaut in einen Mazda Sportwagen. Basierend auf einem Via Epia Small Form Faktor Mainboard, einschließlich collen Features wie GPS Receiver, Bluetooth und High Speed Wireless Netzwerk, machen dieses Gentoo-basierende Auto zum Traumauto eines jeden Computerfreaks. Und um es noch erstaunlicher zu machen, verfügt es über eine Mobilfunk-Verbindung (Verizon EVDO), mit der Videos von einer MythTV Box zu Hause gestreamt werden können, so dass der stolze Besitzer des Autos auch Filme schauen kann, während er am Fahren ist...
Abbildung 2.1: Gentoo im Auto: eingebauter Bildschirm, wireless Keyboard und Maus |
![]() |
Letzte Woche ist ein Gentoo User namens Jay Ferrandini mit dem Vorsatz "eine superoptimierte, high-performance MythTv-Box von Grund auf für maximal 500 USD aufzubauen" ins Feld gezogen und schaffte es auch, letztes Wochenende alle Teile zusammenzusetzen. Seine Story ist zwar noch mitten in der Entwicklungsphase aber nichts desto trotz sehr interessant. Er gibt auch einen kurzen Überblick über den Installationsprozess, vom Hardware Setup bis hin zum Feintuning der /etc/make.conf. Auch baute er einen Teil des hervorragenden Gentoo Handbuches, das wiederum zeigt, dass die Installation von Gentoo nicht so schwierig ist, wie einige Leute meinen und dass man - einige Zeitinvestition vorrausgesetzt - mit Gentoo (fast) alles machen kann.
Lesestoff über den Linux kernel
Sie suchen etwas Lesestoff oder wollen einfach nur verstehen wie ein Kernel wirklich funktioniert? Dieser Thread könnte da helfen:
Automatisch ChangeLog-Dateien von `cvs commit` generieren
Mike Frysinger startete eine Diskussion mit dem Ziel automisch Changelog-Dateien von 'cvs commit'-Nachrichten generieren zu lassen. Dies würde die Verwaltung von Changelogs vereinfachen und dazu ein gemeinsames Format für alle Dateien bringen.
"Maintainer gesucht"
Vor einiger Zeit wurde der "maintainer-wanted"-Alias erdacht, um alle Ebuilds, die von Usern in Bugzilla eingebracht wurden zu verfolgen. Ciaran McCreesh bittet um ein neues Bugzilla-Schlüsselwort, welches anzeigt, dass ein Ebuild von einem Entwickler auf dessen Korrektheit kontrolliert wurde. Dies würde potentiellen Maintainern dabei helfen zu schauen, ob es prinzipiellen QA-Anforderungen genügt oder ob es noch eine Menge Arbeit verlangt. So soll es einfacher oder schwerer werden, dass neue Pakete von einem Entwickler "adoptiert" werden.
Ebuild Design-Problem: Aufsplitten von Ebuilds?
Eine Diskussion darüber, ob Ebuilds monolitisch oder aufgeteilt in Server vs Client oder Headers vs Komplette Pakete sein sollten tauchte auf der Entwickler-Mailingliste auf. Es war nicht die Erste seiner Art und ebte auch schnell ab, als die üblichen Probleme und Engpässe diskutiert wurden, aber sie hatte ihre Momente:
Open Enterprise Trends (21 August 2005)
Ein Artikel mit dem Titel "Oracle Eyes Open Source Add-ons für Linux" von Vance McCarthy berichtet, das Oracle hofft, Gentoo kann in die Liste der Distributionen aufgenommen werden die Oracles Cluster File System 2 - das dieses Monat unter eine Open-Source Lizenz gestellt wurde - unterstützen. Ausserdem sagte Wim Coekaerts - Chef der Linux Entwicklungsgruppe bei Oracle - das Ziel sei das OCFS2 in den offiziellen 2.6 Kernel-Zweig aufgenommen wird.
Ausgegugelt lautet der Titel eines Artikels im iX der etwas Licht auf zwei Open-Source Suchmaschinen wirft. Sowohl das ASPseek Projekt - derzeit etwas stagnierend - als auch die neuere Java Alternative mit dem Namen Nutch, erhalten gute Wertungen in den Tests. Zum Test installierte der Autor Michael Nebel Nutch auf einem Pentium III mit 800MHz, 360 MB RAM und einer 120 GB Festplatte mit Gentoo Linux und beobachtete die Enwticklung des Nutch Index über einen Zeitraum von 3 Monaten bevor er diesen Artikel schrieb.
Die Präsentation von Gentoo Entwickler Greg Kroah-Hartman über durchgehende Namensgebung für Geräte, die er auf der OSCON in Toronto vor zwei Wochen hielt, wurde in einem Konferenz-Rückblick auf eWeek ausreichend Platz gewidmet. Mit dem Titel "Torvalds: Wie man den Linux Kernel auf Kurs hält" gibt der Artikel einen Überblick über die bei der Kernel Entwicklung beteiligten Prozesse, den Hintergrund zur Entscheidung gegen einen 2.7 Entwicklungszweig und anderen Themen.
Möchten Sie die Konsolenausgaben während des Bootvorgangs protokollieren? Mit baselayout-1.12 ist das jetzt möglich: Ändern Sie einfach /etc/conf.d/rcfolgendermaßen ab:
Befehlsauflistung 5.1: Auszug aus /etc/conf.d/rc |
RC_BOOTLOG="yes" (anstelle von RC_BOOTLOG="no")
|
Installieren Sie außerdem Showconsole durch emerge showconsole. Danach werden alle Mitteilungen, die beim Booten über den Bildschirm scrollen, in /var/log/boot.msg gespeichert.
6. Abgänge, Zugänge und Veränderungen
Die folgenden Entwickler haben kürzlich das Gentoo Team verlassen:
Die folgenden Entwickler haben sich kürzlich dem Gentoo Team angeschlossen:
Die folgenden Entwickler haben innerhalb des Gentoo Projektes kürzlich ihre Rolle verändert oder neue Verantwortlichkeiten angenommen:
Gaim: Entfernte Ausführung von beliebigem Code
Gaim ist anfällig für einen Pufferüberlauf, welcher zur Ausführung von beliebigem Code oder zum 'Denial of Service' führen könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
AWStats: Beliebige Ausführung von Code mittels 'boshafter' Referrer-Informationen
AWStats macht einen Fehler beim Validieren bestimmter Log-Eingaben, wodurch beliebiger Perl-Code während der Generierung der Statistiken ausgeführt werden könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Xpdf, Kpdf, GPdf: 'Denial of Service'-Schwachstelle
Xpdf, Kpdf und GPdf könnten aufgrund einer 'Denial of Service'-Schwachstelle abstürzen.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
bluez-utils: Schwachstelle bei der Validierung von Bluetooth-Gerätenamen
Unsaubere Validierung von Bluetooth-Gerätenamen kann dazu führen, daß beliebige Kommandos ausgeführt werden können.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Kismet: Mehrere Schwachstellen
Kismet besitzt mehrere Schwachstellen, wodurch beliebiger Code ausgeführt werden könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Adobe Reader ist anfällig für einen Pufferüberlauf, welcher möglicherweise zur Ausführung von beliebigem Code genutzt werden könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Die Gentoo Community verwendet Bugzilla (bugs.gentoo.org) um Bugs, Meldungen, Vorschläge und andere Kommunikationen mit dem Entwicklerteam zu protokollieren. Die Aktivitäten zwischen dem 14. August 2005 und 21. August 2005 resultieren in:
Von den 7981 zur Zeit offenen Bugs sind: 99 als 'blocker', 194 als 'critical' und 533 als 'major' markiert.
Die Entwickler und Entwicklerteams welche die meisten Bugs geschlossen haben sind:
Die Entwickler und Entwicklerteams welche diese Woche die meisten neuen Bugs zugewiesen bekommen haben sind:
Bitte schicken Sie uns Ihr Feedback an Feedback und helfen damit, den GWN besser zu machen.
Um den Gentoo Weekly Newsletter zu abonnieren, senden Sie bitte eine leere Email an gentoo-gwn+subscribe@gentoo.org.
Um das Abonnement des Gentoo Weekly Newsletter zu kündigen, senden Sie bitte eine leere Email an gentoo-gwn+unsubscribe@gentoo.org und nehmen als Absender diejenige Email-Adresse mit der Sie bestellt hatten.
Der Wöchentliche Gentoo Newsletter ist auch in folgenden Sprachen verfügbar: