Gentoo Weekly Newsletter: 24. Oktober 2005
1.
Gentoo News
Gentoo SGI LiveCD freigegeben
Joshua Kinard veröffentlichte eine
bootbare CD für Silicon-Graphics-Maschinen, sein fünfter Release Candidate,
welcher auf seinen
vorherigen Erfolgen
aufbaut und fügte den SGI Origin (IP27) zur Liste der unterstützten Hardware
hinzu. Diese herrausragende Leistung -- anders als bisheriges IRIX
Installationsmaterial ist es die einzige bootbare CD für SGI-Systeme --
wurde größtenteils mit Catalyst 2 erstellt, der nächsten Generation
des Release Engineering Tools und macht wieder Gebrauch von Stanislaw
Skowronek's ARCLoad Bootloader und anderen Tools.
Benutzen Sie vorsichtig die Anweisungen in
Joshua's README
zum CD-Image, welches in den experimentellen MIPS-Abschnitten der
Gentoo Mirror gefunden werden
können. Insbesondere müssen die CDs mit cdrecord gebrannt werden,
um sicherzustellen, das die IRIX-artige Partitionsstruktur der Disk
erhalten bleibt.
Gentoo Linux/MIPS 2005.1 Stages für Cobalt freigegeben
Weitere gute Neuigkeiten für MIPS-User, diesmal für Besitzer eines Cobalt Qubes
und RaQs: Stuart Longland gab Bekannt,
dass er die Stages für Gentoo Linux/MIPS 2005.1 Installationen auf den
populären little-endian Geräten der
Cobalt Networks Server Series
fertiggestellt hat. Vom Netzwerk bootbare Images werden später bereitgestellt, die
Stages können schon von
Stuart's Devspace
heruntergeladen werden, bevor sie später auf den offiziellen Gentoo Mirrors
bereitgestellt werden.
2.
Gehört in der Community
Web Foren
Openoffice 2.0 ist draussen
Von vielen Forumbenutzern ersehnt, hat die stabile Version von OpenOffice 2.0
den Portage Baum erreicht, nur einige Stunden nachdem OpenOffice offiziell
Released wurde. In dem Haupt-Thread erklärt Entwickler
Andreas Proschofsky
die Vorteile das Packet selber zu Kompilieren (bessere KDE Integration, einen
Gentoo splashscreen) und er stellt klar, dass sich das Packet nicht mit Java
1.5 bauen lässt.
3.
Gentoo in den Medien
Information Week (17. Oktober 2005)
In ein einem Artikel Namens "Offene
Tür für Innovationen", berichtet der Autor Larry Greenemeier, von der
Informatik Week, über Kleine und Mittelständige Unternehmen, deren "IT
Infrastruktur auf Open-Source Software aufsetzt, um Lizenz kosten zu senken und
die Flexibilität zu erhöhen". Eines der guten Beispiele, was man mit Open-Source
Software alles Anstellen kann, ist die Firma Feedster
ein Blog Aggregator Service in San Francisco, wo 60 von 75 Servern mit Gentoo
laufen. Sie kümmern sich darum, die "RSS Feeds ins Netz zu pumpen".
4.
Tipps und Tricks
Neuerstellung von Modulen nach Kernelaktualisierung
module-rebuild ist ein von Gentoo Entwickler John Mylchreest geschriebenes Werkzeug, das
einen einfachen, aber sehr nützlichen Dienst erfüllt: Nach einer Aktualisierung
des Kernels sucht das Skript alle Pakete, die die -- nun veralteten --
Kernelmodule benutzen und erstellt sie neu.
Stellen Sie sich vor, Sie booten einen frisch aktualisierten Kernel. Zunächst
suchen Sie alle Pakete, die Module benutzen, die nicht mit den aktuellen
Kernelquellen erstellt wurden:
Befehlsauflistung 4.1: Pakete auflisten |
# module-rebuild list
|
Falls Sie irgendwelche Treiber für Funknetzkarten, exotische Dateisysteme oder
sonstige Pakete benutzen, die auf Kernelmodulen aufbauen, stehen die Chancen
gut, dass Sie diese mit obigem Kommando finden und folgendermaßen neu erstellen
können:
Befehlsauflistung 4.2: Neuerstellung betroffener Pakete |
# module-rebuild rebuild
|
Voila. Dank dieses kleinen Werkzeugs müssen Sie keine Liste von Dingen mehr
pflegen, die nach einer Kernelaktualisierung zu erledigen sind.
Notiz: Danke an Forennutzer Sir
No, der dieses Werkzeug zutage gefördert hat.
|
5.
Abgänge, Zugänge und Veränderungen
Abgänge
Die folgenden Entwickler haben kürzlich das Gentoo Team verlassen:
Zugänge
Die folgenden Entwickler haben sich kürzlich dem Gentoo Team angeschlossen:
- Luca Longinotti (chtekk) - Apache, webapps, PHP
Veränderungen
Die folgenden Entwickler haben innerhalb des Gentoo Projektes kürzlich ihre
Rolle verändert oder neue Verantwortlichkeiten angenommen:
6.
Gentoo Security
Perl, Qt-UnixODBC, CMake: RUNPATH Probleme
Mehrere Pakete leiden unter RUNPATH-Problemen, die Usern der "portage"
Gruppe erlauben, ihre Berechtigungen zu erweitern.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Lynx: Pufferüberlauf bei der Handhabung von NNTP
Lynx enthält einen Pufferüberlauf, der zur Ausführung von beliebigem Code
genutzt werden könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
phpMyAdmin: "Local file inclusion"-Schwachstelle
phpMyAdmin enthält eine "local file inclusion"-Schwachstelle, die zur Ausführung
von beliebigem Code führen könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
AbiWord: Neue Pufferüberläufe beim RTF Import
AbiWord ist anfällig zu weiteren Pufferüberläufe während des Imports
von RTF, wodurch beliebiger Code ausgeführt werden könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Netpbm: Pufferüberlauf in pnmtopng
Das pnmtopng-Utility, Teil der Netpbm-Tools, enthält eine Schwachstelle,
die womöglich die Ausführung von beliebigem Code zuläßt.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
cURL: NTLM Username Stack-Überlauf
cURL ist anfällig für einen Pufferüberlauf, wodurch womöglich
beliebiger Code ausgeführt werden könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
7.
Bugzilla
Zusammenfassung
Statistik
Die Gentoo Community verwendet Bugzilla (
bugs.gentoo.org) um Bugs, Meldungen,
Vorschläge und andere Kommunikationen mit dem Entwicklerteam zu
protokollieren. Die Aktivitäten zwischen dem 16. Oktober 2005 und 23. Oktober
2005 resultieren in:
- 774 neuen Bugs
- 391 geschlossenen oder gelösten Bugs
- 22 wiedergeöffneten Bugs
Von den 8753 zur Zeit offenen Bugs sind: 108 als 'blocker', 168 als 'critical'
und 562 als 'major' markiert.
Rangliste geschlossene Bugs
Die Entwickler und Entwicklerteams welche die meisten Bugs geschlossen haben
sind:
Rangliste neue Bugs
Die Entwickler und Entwicklerteams welche diese Woche die meisten neuen Bugs
zugewiesen bekommen haben sind:
8.
GWN Feedback
Bitte schicken Sie uns Ihr Feedback an
Feedback und helfen damit, den GWN
besser zu machen.
9.
GWN Abonnenment Infos
Um den Gentoo Weekly Newsletter zu abonnieren, senden Sie bitte eine leere
Email an
gentoo-gwn+subscribe@gentoo.org.
Um das Abonnement des Gentoo Weekly Newsletter zu kündigen, senden Sie bitte
eine leere Email an
gentoo-gwn+unsubscribe@gentoo.org
und nehmen als Absender diejenige Email-Adresse mit der Sie bestellt hatten.
10.
Andere Sprachen
Der Gentoo Weekly Newsletter ist auch in folgenden Sprachen verfügbar:
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