Neue USE Vorgaben in der Vorbereitung
Für einige Pakete hat Portage Auto-USE Vorgaben. Wenn ein USE Flag nicht explizit überschrieben wurden, sind sie nach dem emerge eines Paketes aktiv, bzw. inaktiv nach dem unmerge. Ein Beispiel: nach "emerge sqlite" wird der sqlite Flag bei der Ausgabe von "emerge info" und "emerge -vp" sichtbar sein, wenn ein Paketdas sqlite im iuse verwendet und es nicht mittels "-sqlite" oder "-*" ausschaltet (USE Flags in make.conf). Nach dem unmerge von sqlite wird das USE Flag deaktiviert angezeigt (außer sqlite im USE in make.conf).
Das hat einige Verwirrungen verursacht, wenn USE Flags "zufällig" aktiviert/deaktiviert sind, weil ein neues Paket Auto-USE verursacht. Entweder passiert das durch emerge/unmerge oder die package.use Datei wurde geändert. Einige Fehlerberichte sind durch Auto-USE begründet.
Die Änderung wird in einen der nächsten Portage 2.1 Versionen erscheinen. Sie ist bereits im Portage Tree und für fast alle Archiketuren ~ARCH markiert. Benutzer eines "Stable" Systems bleiben von der Änderung für einige Zeit unberührt, das Portage 2.0.x wird sein Verhalten nicht ändern, aber Upgrades können und werden USE Flags ändern. Wenn du gerade zur Portage 2.1 Version migriert hast, solltest du die Ausgaben von "emerge -DuvpN world" anschauen und Flags in make.conf aktivieren, falls etwas wie "-foo*" auftaucht.
Das Gentoo Bayelayout Team ist glücklich die Version baselayout-1.12.0_pre14 zu veröffentlichen. Hier ist eine Zusammenfassung der grösseren Änderungen seit 1.11:
Gentoo PPC Treffen stellte die Roadmap für 2006.0 und danach auf
Die PPC Entwickler schlugen sich Sonntag Nacht drei Stunden um die Ohren, um über Dinge zu diskutieren, die vor ihnen liegen. Das 2006.0 Release für PowerPCs wird generic Stage 1, 2 und 3 enthalten, ausserdem Stage 3 Tarballs für G3 und G4 (beide als minimale und komplette Installations-CD) und GRP Pakete auf einer Extra CD. Alle 2006.0 Profile (generic und optimiert) werden NPTL enthalten.
Das PPC Team wird einige der offenen Fehlerberichte an einem "Bugday" angehen. Wenn du am Auslichten des Fehlerwaldes helfen willst, begib dich am nächsten Samstag, 21. Januar ab 15 Uhr deutscher Zeit in den Channel #gentoo-ppc auf irc.freenode.net. Bevor eine neue Aktion zum Finden neuer Entwickler startet, wird das Team die derzeit 21 Entwickler auf deren Status überprüfen. Gleichzeitig mit dem Anheben des Aktivitätsniveaus im Team, planen sie auch die Kommunikation mit anderen Architekturen und mit den Benutzern zu verbessern.
Wichtige Errungenschaften rund um Gentoo Linux für die AMD64 Architektur sind in einem Statusbericht letzte Woche veröffentlicht worden. Als die Hardware erschwinglich wurde, wuchs die Anzahl der Benutzer schnell und eine Menge Entwickler standen dem nicht nach. Bestand noch Anfang 2005 das AMD64 Team aus neun Entwicklern, sind es derzeit 32. Zusätzlich sollte man die 16 "Arch Tester" und Power-User erwähnen, die alle Entwicklungen kritisch begutachten und eine Menge Fehlerberichte absetzen. Das "Arch Tester" Konzept funktioniert so gut, dass diese Idee auf andere Architekturen übertragen wird und diese derzeit ihre Testteams zusammenstellen. Schau dir den gesamten Bericht des AMD64 Teams an.
Neues toolchain für SPARC
Die Gentoo SPARC Entwickler machen sich bereit für die 2006.0 release. Gustavo Zacarias hat einen neuen gcc (3.4.5) und eine neue glibc plus 2.6.11 kernel headers für stabil erklärt. Die Änderungen werden die Leute, die noch das alte 2005.1 Profile nutzen nicht betreffen, aber dieses Upgrade zwingt die User ihr ganzes System zu re-emergen. Ihr solltet evtl. mal den Thread nach Nützlichen Informationen auschecken, bevor entwas anders als geplant verläuft:
USA: Seminare zu Gentoo am MIT
Der Gentoo-Entwickler Rajiv Manglani wird für Studenten des Massachusetts Institute of Technology in Boston, Massachusetts zwei weitere Abend-Seminare über Gentoo Linux halten. Das erste (Dienstag) wird eine Einführung in Gentoo geben, während der folgende Kurs einen detaillierteren Einblick in Portage und das Erstellen von Ebuilds geben wird. Wenn sie an einem oder beiden Veranstaltungen teilnehmen wollen, kontaktieren sie bitte schnellstmöglich sipb-iap-gentoo@mit.edu.
Notiz: Die Ankündigung auf der MIT-Website bietet genauere Auskunft und gibt Informationen, wie man zum Veranstaltungsort auf dem Campus gelangt. |
Steve Dibb ist der Gründer einer Gruppe von Gentoo-Usern in Utah. Ansässig in West Jordan, hat er vor kurzem eine Website eingerichtet, die eine "einfache Installation von Geeklog verwendet", um im gesamten Bundesstaat Support und Artikel über Gentoo anzubieten (der erste Eintrag ist ein Review von Damien Krotkines flagedit-Tool), und dient als Ausgangspunkt für zukünftige Aktivitäten wie Treffen und Install-Partys. "Utah ist ein wirklich toller Ort wegen der ganzen Unterstützung für Linux, die es hier gibt," sagt Steve, was ihn anfänglich ein wenig verwirrte: "Ich hatte vor einigen Monaten eine E-Mail versendet, um zu sehen, ob überhaupt Interesse bestand, und zu meiner Überraschung erhielt ich ziemlich positive Antworten auf meine Idee, obwohl es in Utah bereits viele lokale Linux-, Unix- und andere Opensource-Gruppen und -Listen gibt." Die einen Monat alte Gentoo-Utah-Gruppe hat nun elf Mitglieder, von denen alle Gentoo sowohl in Produktionsumgebungen als auch privat benutzen. Zusammen mit der Website betreibt Steve eine Mailing-Liste, wo "wir nicht angefeindet werden, weil wir Gentoo verwenden, wie es auf anderen lokalen Listen wäre" und die davon profitiert, dass sie klein und regional begrenzt ist: "Die Liste gibt uns die Möglichkeit, über Gentoo zu diskutieren, ohne durch eine größeren Benutzerbasis überflutet zu werden."
Einen Heim-Kino-PC (HTPC) mit Gentoo Linux einzurichten ist ein typisches Beispiel eine mimimalen Installation und deren Vorteile. Das wurde natürlich schon mehrere Mal gemacht, aber diese Schritt-f ür-Schritt-Anleitung des Vorgehens bietet einen knappen und präzisen Überblick darüber, welche Hardware zu verwenden ist, wo man welche Module konfigurieren muss, wie man Fernbedienungen integriert und vieles mehr. Weil einige der verwendeten Teile noch nicht im offiziellen Portage-Tree enthalten sind, wird man im Artikel auf den Overlay von gentoo.de verwiesen, der zusätzliche VDR-Plugins enthält, die für das HTPC-Setup notwendig sind.
Ladislav Bodnar von Distrowatch nahm sich ein Stück der Gentoo-Dokumentation heraus, das neue Gentoo Linux LiveUSB Howto, das nun "Teil der offiziellen Dokumentation des Projektes geworden ist", und welches für ihn "besonders nützlich ist, um Gentoo Linux auf einem modernen Laptop ohne CD-ROM-Laufwerk zu installieren."
Linuxdevices.com (11. Januar 2006)
Ein Artikel über eine Linux-Roboter-Seite, die einen steuerbaren Roboter gebaut hat, erschien letzte Woche auf den Seiten des Onlinemagazins Linuxdevices.com.
5. Veränderungen bei den Gentoo-Entwicklern
Die folgenden Entwickler haben kürzlich das Gentoo Team verlassen:
Die folgenden Entwickler haben sich kürzlich dem Gentoo Team angeschlossen:
Die folgenden Entwickler haben innerhalb des Gentoo Projektes kürzlich ihre Rolle verändert oder neue Verantwortlichkeiten angenommen:
mod_auth_pgsql: Mehrere Stringformatierungsschwierigkeiten
Stringformatierungsschwierigkeiten in mod_auth_pgsql könnten zur Ausführung von beliebigem Code führen.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
xine-lib, FFmpeg: Heap-basierender Pufferüberlauf
xine-lib und FFmpeg sind anfällig für einen Pufferüberlauf, der von Angreifern möglicherweise dazu genutzt werden könnte, beliebigen Code auszuführen.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Blender: Heap-basierender Pufferüberlauf
Blender ist anfällig für einen Pufferüberlauf, der von Angreifern möglicherweise dazu genutzt werden könnte, beliebigen Code auszuführen.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Wine: Windows Metafile SETABORTPROC Schwachstelle
Ein Fehler in Wine bei der Behandlung von Windows Metafile Dateien (WMF) könnte möglicherweise die Ausführung von beliebigem Code erlauben.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Die Gentoo Community verwendet Bugzilla ( bugs.gentoo.org) um Bugs, Meldungen, Vorschläge und andere Kommunikationen mit dem Entwicklerteam zu protokollieren. Die Aktivitäten zwischen dem 08. Januar 2006 und 15. Januar 2006 resultieren in:
Von den 9083 zur Zeit offenen Bugs sind 77 als 'blocker', 176 als 'critical' und 489 als 'major' markiert.
Die Entwickler und Entwicklerteams welche die meisten Bugs geschlossen haben sind:
Die Entwickler und Entwicklerteams welche diese Woche die meisten neuen Bugs zugewiesen bekommen haben sind:
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