Gentoo Store: 2006.0 Release CDs verfügbar
Offizielle 2006.0 Release CDs sind im Gentoo Store diese Woche eingetroffen! Fünf USD von jeder verkauften CD gehen an die Gentoo Foundation. Das ist ein cleverer Weg, um die Entwicklung von Gentoo direkt durch Verkäufe zu unterstützen.
Es ist zunehmend schwieriger, die Vielzahl der internationalen Aktivitäten rund um das Gentoo Projekt zu verfolgen. Entwickler, Benutzer und Enthusiasten um den Globus organisieren Gentoo-Veranstaltungen, halten Vortägen an deren Universitäten oder managen Stände auf Konferenzen und Messen. Um auf dem Laufenden zu bleiben, was international passiert, sucht das das GWN Team aktiv nach Gentoo Usergroups, Vereinen, Clubs und Studienkreise, die Benutzer oder Entwickler in deren Städte und Ländern vertreten. Wenn du eine Gentoo Webseite, ein Forum, ein regelmäßiges Treffen oder Veranstaltung betreibst, bitte sende eine kurze Beschreibung deiner Aktivitäten und deine Kontaktdaten an unsere Feedback Adresse, damit wir ein Gentoo Community Directory installieren können. Vielen Dank im Voraus!
glibc 2.4
glibc 2.4 ist offiziel im Portage Baum. Die Forum User waren Überrascht, dass es direkt ~arch wurde, anstatt erst hard masked. Wie auch immer, es wurden viele Tests, wie neubau der toolchain gemacht, und alle liefen gut. Einige haben es sogar mit GCC 4.1 versucht und keine Probleme gehabt. Trotzdem fanden sie einige kleine Problemchen beim neubau von nur-nptl Applikationen.
Forum Veteran taskara hat eine eigene Gentoo LiveCD mit Xgl support released. Benutzer, die sie ausprobiert haben, sind sehr erfreut über den 3D hardware support auf einer LiveCD. Links und torrents sind im Thread und natürlich kannst du auch gleich mitdisskutieren:
Indien: Dieses Wochenende Open Source Event in Kozhikode
Gentoo EntwicklerShyam Mani wird während des FOSS.NITC Events am National Institute of Technology in Kozhikode (früher Kalicut, im Bundesstaat Kerala) am 18. und 19. März eine Einführungspräsentation zu Gentoo halten. Zusammen mit dem ebenfalls von Gentoo überzeugten Ashish V plant er, ein Gentoo BoF (Birds of Feather, zu deutsch Gleichgesinnte) Treffen während des Events zu veranstalten. Näheres verrät der Terminplan event schedule des Events.
Deutschland: Gentoo Nutzertreffen in Leipzig
Am Freitag, 17. März 2006, trifft sich eine Gruppe Gentooer aus dem Raum Leipzig und Halle für einen gemütlichen Abend im Stuk (Studentenkeller) in Sachsen. Dieses erste Leipziger GUM (Gentoo User Meeting) geht um 19:00 Uhr los. Wenn Sie Interesse haben, vorbeizuschauen, melden Sie sich bitte kurz bei den Veranstaltern in diesem Thread im Forum.
Deutschland: Bericht aus Chemnitz
Wie schon im Jahr 2005 wurden die Linuxtage in Chemnitz (4. und 5. März 2006) nicht nur von Gentoo Entwicklern besucht, sondern man konnte diese auch an ihrem Stand zu einem kleinen Schwatz aufsuchen. Ausgestellt wurde eine SGI Octane, die ununterbrochen am Kompilieren war, am Ende des zweiten Tages aber noch ein laufendes xorg präsentierte. Am Stand gab es selbstverständlich Fanartikel wie Plaketten oder eine DVD mit dem 2006.0 Release inklusive einiger Extras wie Stage Archive und vielen Quellpaketen zu erstehen. Nicht zuletzt hielt Tobias Scherbaum einen Vortrag zu Gentoo.
Abbildung 3.1: Von links nach rechts: Standpersonal tuxus, dertobi123 und Mr. Big |
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Linux Magazin (4/2006, auf Deutsch)
Die April-Ausgabe des deutschen Linux Magazin widmet ihre Titelgeschichte und ein halbes Dutzend tiefergehende Artikel im Inneren des Magazins dem Thema "Virtualisierung" in all seinen Facetten. Die Hauptrollen in einem der Artikel spielen der Gentoo-Entwickler Benedikt Böhm und das vserver-Projekt für Linux, aufbauend auf den vserver-sources und weiteren Hilfsmitteln, die von Gentoo bereitgestellt werden. Das Magazin ist an Zeitungsständen in deutschsprachigen Ländern erhältlich.
Open Source Jahrbuch (März 2006)
Letzte Woche veröffentlichten wir einen Verweis auf ein Interview mit Bill Hilf, dem Leiter von Microsofts Opensource-Abteilung, in dem er unter anderem über Gentoo Linux und Daniel Robbins sprach. Nun ist die englische Version des Artikels erhältlich, zusammen mit der Ankündigung der diesjährigen Ausgabe des Open Source Jahrbuch, die man kostenlos herunterladen oder gegen ein geringes Entgelt in gedruckter Form kaufen kann. Da das Open Source Jahrbuch noch nicht komplett übersetzt wurde und somit die englische Ausgabe noch nicht fertig ist, wurde eine Wiki eingerichtet, wo man Übersetzungen der einzelnen Artikel eingereicht kann.
Iproute2 anstelle von ifconfig/route
Für die meisten sind ifconfig und route immer noch die bevorzugten Befehle, um ein Netzwerk über die Kommandozeile einzurichten. In modernen Netzwerken hat ifconfig aber auch Nachteile. Und wie man es von einer Community zu Freier Software nicht anders erwarten würde, sind verbessere Pakete entwickelt worden. iproute2 ist eines von ihnen und wird immer beliebter.
Der Standardbefehl um mit iproute2 zu arbeiten ist ip. Übersichtlich, einfach und sehr leistungsfähig. Seine Fähigkeiten sind in der Dokumentation gut beschrieben, unter anderem dem iproute2 document und dem Guide to IP Layer Network Administration with Linux. In dieser kurzen Einführung beschränken wir uns auf die einfachen Grundlagen, die von den meisten Personen benutzt werden, um zu zeigen, wie einfach der Umstieg von ifconfig (sys-apps/net-tools) auf ip (sys-apps/iproute2) ist.
Um einen Computer so einzurichten, dass er die IP Adresse 192.168.0.102, Netzmaske 255.255.255.0 und Standardgateway 192.168.0.1 benutzt, lauten die "alten" Befehle:
Befehlsauflistung 5.1: Benutzung von ifconfig und route |
# ifconfig eth0 192.168.0.102 netmask 255.255.255.0 up # route add default gw 192.168.0.1 |
Mit iproute2 wird das zu:
Befehlsauflistung 5.2: Benutzung des ip Befehls von iproute2 |
# ip address 192.168.0.102/24 dev eth0 # ip route add default via 192.168.0.1 |
Die Syntax ist nicht weiter schwierig, oder? Schauen wir uns als nächstes die aktuelle Routing Tabelle an. Mit route ginge das per route -n:
Befehlsauflistung 5.3: Benutzung von route |
# route -n
Kernel IP routing table
Destination Gateway Genmask Flags Metric Ref Use Iface
192.168.0.0 0.0.0.0 255.255.255.0 U 0 0 0 eth0
127.0.0.0 127.0.0.1 255.0.0.0 UG 0 0 0 lo
0.0.0.0 192.168.0.1 0.0.0.0 UG 0 0 0 eth0
|
Mit ip fragt man nach den routes:
Befehlsauflistung 5.4: Benutzung von ip um die Routing Tabelle anzuzeigen |
# ip route show
192.168.0.0/24 dev eth0 proto kernel scope link src 192.168.0.121
127.0.0.0/8 via 127.0.0.1 dev lo scope link
default via 192.168.0.1 dev eth0
|
Vielleicht kommt Ihnen die Ausgabe komisch vor; sie enthält aber viele nützliche Informationen. Beispielsweise bedeutet scope link, dass das Netzwerk erreichbar ist, während proto kernel uns darüber informiert, dass der Kernel diese Route bei der Aktivierung der Schnittstelle hinzugefügt hat.
Der Einsatz von ip in Gentoo ist genauso einfach. Das sys-apps/baselayout Paket von Gentoo unterstützt sowohl das ifconfig als auch das ip Format:
Befehlsauflistung 5.5: Konfiguration des Netzwerk in /etc/conf.d/net |
(Alte Konfiguration) config_eth0=( "192.168.0.102 netmask 255.255.255.0" ) routes_eth0=( "default gw 192.168.0.1" ) (Benutzung von iproute2 -- vergessen Sie nicht, es per emerge zu installieren) modules=( "iproute2" ) config_eth0=( "192.168.0.102/24" ) routes_eth0=( "default via 192.168.0.1" ) |
Notiz: Weitere Informationen zu /etc/conf.d/net gibt es in der kommentierten Datei /etc/conf.d/net.example. |
Das war es fürs Erste; viel Spaß mit Gentoo!
6. Veränderungen bei den Gentoo-Entwicklern
Die folgenden Entwickler haben kürzlich das Gentoo Team verlassen:
Die folgenden Entwickler haben sich kürzlich dem Gentoo Team angeschlossen:
Die folgenden Entwickler haben innerhalb des Gentoo Projektes kürzlich ihre Rolle verändert oder neue Verantwortlichkeiten angenommen:
IMAP Proxy: Stringformatierungsschwachstelle
Stringformatierungsschwachstellen im IMAP Proxy könnten zur Ausführung von beliebigem Code führen, wenn man mit einem 'boshaften' IMAP-Server verbunden ist.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
zoo: Stack-basierender Pufferüberlauf
Ein stack-basierender Pufferüberlauf in zoo könnte dazu ausgenutzt werden, mittels 'boshafter' ZOO-Archiven beliebigen Code auszuführen.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Ein 'boshaftes' tar-Archiv könnte in GNU tar einen Pufferüberlauf auslösen, wodurch womöglich beliebiger Code ausgeführt werden könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
flex: Mögliche unsichere Codegenerierung
flex könnte Code mit einem Pufferüberlauf generieren, wodurch Anwendungen, die solche Scanner nutzen, anfällig für die beliebige Codeausführung sind.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
GnuPG: Inkorrekte Signaturverifikation
GnuPG könnte melden, dass eine modifizierte oder nicht signierte Nachricht eine gültige digitale Sigantur besitzt.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
SquirrelMail: 'Cross-Site Scripting' und IMAP 'Command Injection'
SquirrelMail ist anfällig für mehrere 'Cross-Site Scripting'- und IMAP 'Command Injection'-Attacken.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Cube ist anfällig für einen Pufferüberlauf, falschen Speicherzugriff und für entfernte Clientcrashs, wodurch ein 'Denial of Service' oder eine entfernte Codeausführung ausgelöst werden könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Die Gentoo Community verwendet Bugzilla ( bugs.gentoo.org) um Bugs, Meldungen, Vorschläge und andere Kommunikationen mit dem Entwicklerteam zu protokollieren. Die Aktivitäten zwischen dem 05. März 2006 und 12. März 2006 resultieren in:
Von den 9683 zur Zeit offenen Bugs sind 62 als 'blocker', 155 als 'critical' und 539 als 'major' markiert.
Die Entwickler und Entwicklerteams welche die meisten Bugs geschlossen haben sind:
Die Entwickler und Entwicklerteams welche diese Woche die meisten neuen Bugs zugewiesen bekommen haben sind:
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