Gentoo Linux 2006.1 veröffentlicht
Das Gentoo Release Engineering Projekt ist stolz, die Veröffentlichung von Gentoo Linux 2006.1 bekanntzugeben. Der Code-Name ist "Project Mayhem". Das monatelange Leben in einer Existenz, die mit dem in Geheimorganisationen vergleichbar ist, mit Codewörtern und geheimen Abmachungen, in dem das Team acht einfache Regeln befolgte (die Erste ist: "Sprich nicht über 2006.1"), hat sich ausgezahlt.
Es war ein harter Weg. Das Team wurde an die Grenze der Geduld geführt, aber sie haben auch gelernt, dass mit genug Ausdauer die Welt verändert werden kann. Für das Team ist nun die Zeit gekommen, die fertige Arbeit zu feiern. Für Sie beginnt der Spaß, mit dem Release zu starten. Es bringt eine Menge an Verbesserungen am flexiblen und starken community-basierten Linux.
Einige Highlights des Releases sind die Unterstützung von AMD64, HPPA, x86, PowerPC und die 64-Bit PowerPC, erstellt mit der Version 4.1 der GNU Compiler Collection (GCC). AMD64, PowerPC und x86 sind mit der Version 2.4 der GNU C Bibliothek (glibc) ausgestattet. Alle Architecturen benutzen das baselayout 1.12.1, welches viele Verbesserungen bei den Startskripten mitbringt.
Alpha, x86 und AMD64 bringen ein neues Profil - Layout mit. Diese Architektur- Profile haben nun 'desktop' und 'server' Varianten, was es erlaubt, schneller und einfacher Anpassungen vorzunehmen.
Für weitere Informationen über das Release besuchen Sie bitte die Release Seite und die Presse - Veröffentlichung. Um eine Kopie von Gentoo Linux 2006.1 zu erhalten, benutzen Sie bitte unser Bouncer System oder laden es ber BitTorrent von unserem Tracker.
GCC 4.1.1 und glibc 2.4 'stable'
Wie bereits letzte Woche berichtet, für die x86 und der AMD64 Architektur wurde sys-devel/gcc-4.1.1 und sys-libs/glibc-2.4-r3 'stable' markiert, um mit dem 2006.1 Release gleichzuziehen. Die neue GCC und GNU C Bibliothek (glibc) Versionen sind ein wichtiger Schritt für Gentoo. Beginnend mit der glibc 2.4, wird die LinuxThreads Threading Bibliothek nicht länger in der Standartkonfiguration unterstützt. LinuxThreads wird durch NPTL oder der Native POSIX Thread Library ersetzt. Unterstützung für die alte Version von glibc mit LinuxThreads wird für x86 nach einer begrenzten Zeit entfernt.
Benutzer auf x86, die weiterhin LinuxThreads benutzen wollen, sollten auf das "no-nptl" Profil in default-linux umstellen, oder das hardened Profil benutzen.
Warnung: Die hardened Profile sind viel kleiner als das default-linux Profil, so dass Sie sich erst daran gewöhnen müssten. Das Umstellen auf ein hardened Profil erfordert das Setzen von viel mehr USE flags in make.conf, um die gleiche Funktionalität zu erhalten. |
Befehlsauflistung 1.1: Wechseln zum no-nptl Profil |
# cd /etc # rm -f make.profile # ln -sf ../usr/portage/profiles/default-linux/x86/no-nptl make.profile |
Notiz: Es gibt auch ein 2.4 Profil. |
Desweiteren steht die Aktualisierung der GNU Compiler Collection (GCC) auf die Version 4.1.1 für Gentoo an. Diese Aktualisierung erfordert einige Schritte, die im GCC Upgrading Guide zusammengefasst sind. Eine neue Version mit den Informationen für GCC 4.1.1 steht bereit.
Benutzer, die nicht auf GCC 4.1.1 aktualisieren möchten, müssen folgende Schritte gehen, um ihr System vor dem Update zu schützen.
Befehlsauflistung 1.2: Maskieren von GCC 4.1.1 |
# mkdir -p /etc/portage # echo ">=sys-devel/gcc-4.0" >> /etc/portage/package.mask |
Gentoo Sommercamps in Deutschland und Russland
Abbildung 1.1: Einige der Aktivitäten auf dem deutschen Gentoo Sommercamp |
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Zwei Gentoo Sommercamps wurden letztes Wochenende abgehalten, eines im Norden von Deutschland und eines in Russland. Nach dem großen Erfolg des letzten Sommercamps kamen diesmal 10 Leute aus ganz Deutschland und ein Besucher aus Griehcenland. Einige der Teilnehmer sind bereits ein paar Tage vor dem "offiziellen" Beginn des Camps eingetroffen. Während der Woche wurde eine Windenergieanlage besucht, eine Bootstour durchgeführt und durch das Watt gewandert.
Abbildung 1.2: Finde heraus, wer diese Leute im Watt sind... |
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Der Gentoo-Benutzer "gd", angereist aus Griechenland, nahm seine Chance wahr und besuchte die Camp-Teilnehmer während seiner Reise durch Deutschland. Obwohl das Wetter nicht so warm war wie erwartet, wurde trotzdem am Abend gegrillt, um den langen harten Tag (und die lange Nacht) abzuschliessen. Danke an das Mitglied des Organisationsteams Hilekoks für dessen Bereitstellung eines lokalen Repositories, um jedem die Möglichkeit zu geben, die ganze Nacht games-* Pakete zu "testen".
Ein kleiner Rückblick und einige Bilder werden demnächst auf der GSC 2006 Webseite abgelegt. Alle Teilnehmer sehen schon dem Treffen 2007 entgegen, diesmal vielleicht im Süden von Deutschland.
Gentoo Overlays Projekt stellt gemeinsamen Arbeitsplatz zur Verfügung
Das Gentoo Overlays Projekt hat zusammen mit anderen Projekten, wie Infrastruktur und User Relations, offiziell den Overlays Dienst freigegeben, um damit einen einzigen Ort für Entwicklung von Overlays für Gentoo zu haben. Stuart Herbert, der Gründer des Projektes, hofft das das Overlays Projekt benutzt wird, um mehr enge und positive Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und anderen Mitgliedern der Gentoo Community entstehen zu lassen.
Diese Overlays sind eigene Sammlungen von zustäzlichen Paketen für Gentoo, welche unabhängig vom Hauptpaket-Baum gewartet und angeboten werden. Das erlaubt Nicht-Entwicklern den Schreibzugriff auf die Resource und erzeugt eine engere Zusammenarbeit von Entwickler und anderen Mitgliedern der Community. Benutzer, die dem von Freiwilligen getriebenen Gentoo Projekt, betreten wollen, können Erfahrungen beim Arbeiten an einem OpenSource-Projekt sammeln.
Für mehr Informarionen über das Gentoo Overlays Projekt besuchen Sie bitte die Projektseite und die Overlays Projekt Homepage.
Gentoo Treecleaners Status
Steve Dibb hat den Status des Treecleaners Projekts gepostet, welches derzeit noch in der Entwicklungsphase ist. Ein Tool (GPNL) welches Pakete herrausfiltert, die noch etwas Zuneigung brauchen und ungewartet sind, ist derzeit in der Mache. Der frühere Gentoo Entwickler Daniel Ahlberg hat sein Skript zur Verfügung gestellt, mit dem er diese Website erstellt hat, die den derzeitigen Stand der Pakete zeigt.
Die Zukunft von SELinux (oder wie wir die Weltherrschaft an uns reißen werden)
Joshua Brindle hat einen Artikel über die Zukunft von SELinux geschrieben, über Dinge die er gerne sehen würde und die nötigen Schritte, um SELinux ein Teil des Systems werden zu lassen und nicht nur ein Add-on.
Das Linux Journal veröffentlichte einen Artikel names "Do-It-Yourself Roboter mit Linux". Der Artikel befasst sich mit Michael Surrans Roboterklasse an der 'Greater Houlton Christian Academy' in Houlton, Maine. Die Roboter bestehen aus handelsüblichen Computerteilen und haben Gentoo Linux als Betriebssystem. Im Artikel beschreibt Michael drei verschiedene Roboter, die seine Klasse gebaut hat und gibt einen Einblick darin, wie Sie das zustande gebracht haben. Neben den Robotern ist die gesamte Schule auf Gentoo Linux umgestiegen.
4. Veränderungen bei den Gentoo-Entwicklern
Die folgenden Entwickler haben kürzlich das Gentoo Team verlassen:
Die folgenden Entwickler haben sich kürzlich dem Gentoo Team angeschlossen:
Die folgenden Entwickler haben innerhalb des Gentoo Projektes kürzlich ihre Rolle verändert oder neue Verantwortlichkeiten angenommen:
Heimdal: Mehrere lokal möglichen Privilegienerweiterungen
Bestimmte Heimdal - Komponenten, ftpd und rcp, sind anfällig für eine lokale Privilegienerweiterung.
Für weitere Infos siehe die the GLSA Meldung
fbida: Beliebige Befehlsausführung
Das fbgs - Skript, das durch fbida bereitgestellt wird, erlaubt die Ausführung von beliebigem Code.
Für weitere Infos siehe die the GLSA Meldung
Heartbeat ist anfällig für einen 'Denial of Service', welcher durch einen entfernten Angreifer ohne Authentifizierung ausgelöst werden kann.
Für weitere Infos siehe die the GLSA Meldung
AlsaPlayer: Mehrere Pufferberläufe
AlsaPlayer ist anfällig für mehrere Pufferberläufe, wodurch womgölich beliebiger Code ausgeführt werden könnte.
Für weitere Infos siehe die the GLSA Meldung
Die Gentoo Community verwendet Bugzilla ( bugs.gentoo.org) um Bugs, Meldungen, Vorschläge und andere Kommunikationen mit dem Entwicklerteam zu protokollieren. Die Aktivitäten zwischen dem 21. August 2006 und 28. August 2006 resultieren in:
Von den 11012 zur Zeit offenen Bugs sind 42 als 'blocker', 129 als 'critical' und 526 als 'major' markiert.
Die Entwickler und Entwicklerteams welche die meisten Bugs geschlossen haben sind:
Die Entwickler und Entwicklerteams welche diese Woche die meisten neuen Bugs zugewiesen bekommen haben sind:
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