X.Org 7.1 für amd64 und x86 bald 'stable'
Das Gentoo X11 Team plant X.Org 7.1 für x86 und amd64 am Donnerstag, den 12. Oktober oder danach als 'stable' zu markieren. Die Inkompatibilität der binären Treiber, die das Release zurückgehalten hat, ist ausgeräumt. Nvidia und ATI haben kompatible Versionen veröffentlicht, die für beide Architekturen 'stable' sind.
Dieses Release bringt 'Accelerated Indirect GLX' (AIGLX) mit, was verschiedene grafische Effekte erlaubt, wie den Compiz Windowmanager oder 3D-beschleunigte Monitorwände mit Xdmx. X.Org 7.1 integriert auch den Kdrive (TinyX) Server für Embedded-Systeme in das xorg-server Paket (kdrive USE Flag). Die Kdrive Integration bringt 'Xephyr' mit, einen verbesserten Xnest-ähnlichen Client. Mehrere Grafiktreiber wurden merklich verbessert.
Mit der Anpassung der CFLAGS hat der Benutzer hohe Einfluss- und Konfigurationsmöglichkeiten. Gerade dafür steht ja auch Gentoo. Die Einstellungen bringen beides, Gewinn und Probleme. Es ist aber keine Ausnahme, die CFLAGS zu ändern.
Warnung: Das Benutzen von Einstellungen außer -O2 -fomit-frame-pointer -march/-mcpu/-mtune in CFLAGS oder CXXFLAGS (und -mieee, -mabi usw. auf bestimmten Architekturen, wo es empfohlen ist) bzw. alles in LDFLAGS oder ASFLAGS sind es gewöhnlich nicht wert. Dem kleinen Gewinn, wenn überhaupt, stehen große Risiken gegenüber und die grosse Menge an Zeit, die beim Tunen verwendet wird, kann man auch besser verwenden. |
Die letzte Aktualisierung auf GCC 4.1 für 'stable' x86 und amd64 veränderte die CFLAGS Umgebung. Benutzer, die einige Zeit in Änderung ihrer CFLAGS für GCC 3.4 verwendet hatten, könnten nach dem Upgrade auf GCC 4.1 ein instabiles System vorfinden.
Beispiele:
Es gibt noch Flags, die für alle GCC Versionen als defekt gelten:
Benutzer mit nicht unterstützten CFLAGS sollten zu sicheren CFLAGS zurückkehren (siehe Warnung oben), wenn Updates Stabilitätsprobleme verursachen. Sehr erfahrene Benutzer können natürlich mit CFLAGS experimentieren. Wie immer, der Benutzer hat es in der Hand (und die Pistole ist an seine Kopf gerichtet).
Abschliessende Hinweise:
"Hello. My name is Inigo Montoya. You killed my father. Prepare to die." - Daniel Ostrow, dostrow
Abbildung 2.1: Daniel Ostrow |
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Der Entwickler Daniel Ostrow, auch bekannt als dostrow, wurde in Michigan geboren und wuchs dort auch auf. Obwohl er angibt, New Yorker zu sein, zumindest im Geiste -- wenn man 16 Jahre dort verbracht hat, kann das schon passieren -- wohnt er momentan außerhalb von San Francisco, Kalifornien. Daniel lebt allein, hat sich aber vorgenommen, sich eine Katze zuzulegen, sobald er sich eingelebt hat. Als er noch in New York bei seiner Familie lebte, lebte er mit drei Katzen, einem Fisch, einer Schildkröte und einer drei Meter messenden Schlange.
Dostrow merkte schnell, dass das College nichts für ihn ist, obwohl er eine Zeit lang auf einen Abschluss in einem interdisziplinären Studiengang der Meeresbiologie und Psychologie hinarbeitete, der sich auf Meeressäugetiere spezialisierte. Ein ziemlich weiter Weg für einen Geek, der er, wie er zugibt, immer gewesen ist. Daniel sagt, dass er zu gegebener Zeit einen Abschluss in einem anderen Fach anstreben wird.
Daniel arbeitet für ein Personalverwaltungs-Unternehmen, Workstream, welches sowohl lokale als auch gehostete Lösungen für den gesamten Kreislauf der Personalverwaltung bietet, von der Anwerbung bis zur Entlassung. Obwohl er angestellt wurde, weil er Mitglied bei Gentoo ist, wird er glücklicherweise nicht für seine Arbeit an Gentoo bezahlt. Die Bezeichnung seines Jobs ist Senior-Systementwickler. Daniel fasst seine Arbeit so zusammen, dass er an andere Abteilungen ausgeliehen wird, um das Unmögliche möglich zu machen. Auch wenn das ein wenig aufreibend klingt, mag er es, immer ein wenig unter Stress zu stehen und nicht so lange an einer Sache zu arbeiten, um gelangweilt zu werden. Workstream betreibt CentOS/Solaris/Windows-Systeme, aber Daniel schaffte es, Gentoo auf einen Server, der einen speziell gepatchten Kernel benötigte und auf seine eigene Workstation zu bekommen.
Ein aktiver Entwickler bei Gentoo zu sein beschreibt Daniel als eine Fähigkeit, die auf der Arbeit unbezahlbar ist. Er kann die gleichen Fähigkeiten, die nötig sind, um ein guter Entwickler zu sein (ein effektiver Administrator, logischer Denker und Bastler aus Überzeugung), sehr einfach in fast jedem IT-Job anwenden.
Wenn er nicht arbeitet, frönt dostrow seiner Zeichentrickleidenschaft. Er treibt sich also im Grunde genommen vor dem Fernseher rum. Er nimmt außerdem an einigen üblichen Aktivitäten teil, er geht in die Clubs und Bars von San Francisco und besucht Kinofilme. Er liebt Star Wars (sehr viel) und Dance-Musik. Sein Lieblings-DJ ist momentan Armin Van Buure, obwohl Tiësto, Paul Van Dyk, und Ferry Corsten auch an der Spitze seiner Liste stehen. Er mag Techno so sehr, dass er jedes Jahr das Ultra Music Festival in Florida besucht. Ach ja, erwähnten wir, dass Daniel Star Wars liebt? Als ob das noch nicht genug wäre, betreibt er als weiteres Hobby Bogenschießen. Der tollste Ort, an den dostrow bisher gereist ist? Mit Sicherheit sein einen Monat langer Trip nach Ostasien, wo er die Gelegenheit hatte, Singapur, Hong Kong, Tokio und Taiwan zu besuchen.
Dostrow begann seine *nix-Erfahrungen mit NetBSD und ging dann durch eine Phase, in der er viele Distributionen ausprobierte. Er fand seinen Weg zu Gentoo in den Tagen von 1.4_rc1, aber einige frustrierende Linuxismen verwirrten ihn, weshalb er zu anderen Distributionen wechselte. Den Weg zurück zu Gentoo fand er, nachdem er sich mit Linux vertraut gemacht hatte. Er schreibt seine ersten Erfolge der Hilfe der Gentoo-Community zu (und bedankt sich bei Pylon und pvdabeel für ihre damalige Hilfe bei der Einrichtung seines ersten PPC). Dostrow war weiterhin häufig in #gentoo-ppc, reichte Patches ein und schrieb neue Ebuilds für veraltete Pakete. Er wurde im Mai 2004 sehr schnell von pvdabeel rekrutiert. Seine vorrangigen Aufgaben liegen im Bereich PPC64 und XFCE. Er liebt XFCE sehr und hat kürzlich die Hardware erworben, um es auf jeder unterstützten Hardware zu verwalten.
Daniel besitzt eine sehr ansehnliche Computer-Sammlung, die aus einem x86-Dell-Laptop und Desktop, zwei AMD64-Systemen und einem AMD64 Acer Ferrari, einem Alpha, einem HPPA, einem ARM, zwei PPCs, zwei PPC64s, einigen Sparcs, einem MIPS-System und einem IA64 besteht. Nicht sehr überraschend ist, dass die erste Anwendung, die Dostrow startet, XFCe ist, gefolgt von urxvt, gaim, xchat und evolution.
Auf Wiedersehen meine Gentoo Server, ich kannte euch kaum
Forum User kashani berichtet über seine Erfahrung mit Gentoo Linux als Ersatz für CentOS auf http://jumpcut.com/ bevor es vor zwei Wochen von Yahoo! gekauft worden ist. Der Post startet mit einer Beschreibung wie die Migration mit den Support-Servern angefangen wurde, dann die Entwickler-Server, gefolgt von den Produktions-Servern.
OT: Sansa e260 MicroSD
Devon Miller gehört ein SanDisk Sans E260, ein Flash MP3 Player mit einem Slot für eine zusätzliche SD Karte. Devon konnte den Flash Speicher mounten, allerdings nicht die SD Karte. Steve McGrath (der ein ähnliches Problem mit einem 5-in-1 Karten Leser hatte) schlug Devon vor, seinen Kernel mit der Option "Probe all LUNs on each SCSI device"(Device Drivers->SCSI device support) neu zu Kompilieren. Devon berichtet, dass danach die Probleme verschwunden waren.
Einem User den Neustart von net.wlan0 erlauben
Um mit den zeitweiligen NIC Fehlern auf der Maschine seines Sohnes fertig zu werden, musste Mark Knecht nicht root-Usern die Nutzung des Kommandos /etc/init.d/wlan0 restart erlauben. Mark Shields und Devon Miller schlugen ihm vor, visudio zu nutzen und "username ALL=(ALL) NOPASSWD: /etc/init.d/net.wlan0" in die /etc/sudoers Datei hinzuzufügen. Ian Buchanan schlug als Alternative "username ALL=(ALL) NOPASSWD: /etc/init.d/net.wlan0 restart" vor, was nur den Neustart des Services erlaubt.
Nick Rout und Alexander Skwar machten darauf Aufmerksam, dass die Atheros Karte mit den madwifi-ng Treiber besser laufen könnte, als mit den Windows Treibern und ndiswrapper, welche Knecht benutzt.
Der CTO von Benetech Dr. Patrick Ball, spricht über Open-Source-Software und speziell über Gentoo.
Balls persönlicher Desktop ist eine Gentoo-Linux-Rechner. "Ich benutze Gentoo seit Jahren, weil es viel Spaß macht und es mich viele Dinge darüber lehrte, wie man einen Rechner verwaltet," sagt er, und erwähnt seine einzigartige Wähle-und-Kompiliere-alles-Philosophie. Andererseits sagt er aber auch, dass man nicht allein gelassen wird, wenn man es verwendet -- die Leute, die es benutzen und entwickeln sind da, um einem zu helfen.
"Die Community ist sehr stark und reagiert schnell auf verschiedenen Levels," sagt er. "Andere [Communities freier Software] reagieren beispielsweise zügig auf dem Newbie-Level und andererseits auf dem Experten-Level, wohingegen Gentoo auf allen Levels da ist -- sie belästigen dich nicht mit der URL von Eric Raymond und sagen, dass du Leine ziehen sollst."
Während Benetech vormals Red Hat und Gentoo für seine Rechner gewählt hat, laufen diese nun alle auf Ubuntu. Ball nennt die Einfachheit der Installation und Einrichtung von Ubuntu als Gründe für den Wechsel. "Wenn man 10 oder 15 Maschinen einrichten muss, dann ist Gentoo [unbequem]. Die meisten Computer laufen unter Kubuntu, aber es gibt auch einige GNOME-Leute in unserer Organisation."
Das deutsche Linux Magazin hat einen Artikel über http://overlays.gentoo.org und layman in der Novemberausgabe seines Printmagazins veröffentlicht. Der Artikel mit dem Titel "Community-basiertes Qualitätsmanagement" berichtet darüber, wie man bei Gentoo gezeigt hat, dass eine ausgeprägte Zusammenarbeit mit der Community mit den in der Qualitätssicherung üblichen Vorgehensweisen bricht und dennoch stabile Resultate liefert.
Deutsch sprechende Mitglieder der Community müssen die Novemberausgabe der Zeitschrift kaufen, wenn sie den Artikel lesen wollen, da er nicht online verfügbar ist.
5. Veränderungen bei den Gentoo-Entwicklern
Die folgenden Entwickler haben kürzlich das Gentoo Team verlassen:
Die folgenden Entwickler haben sich kürzlich dem Gentoo Team angeschlossen:
Die folgenden Entwickler haben innerhalb des Gentoo Projektes kürzlich ihre Rolle verändert oder neue Verantwortlichkeiten angenommen:
Mozilla Thunderbird: Mehrere Schwachstellen
Laut einer Bekanntgabe der Mozilla Stiftung hat Mozilla Thunderbird mehrere sicherheitsbezogene Schwachstellen.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Adobe Flash Player: Beliebige Codeausführung
Mehrere Fehler bei der Validierung von Eingaben wurden entdeckt, wodurch mittels bösartiger Flash-Dateien beliebiger Code ausgeführt werden kann.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Eine Pufferunterlaufschwachstelle wurde in ncompress entdeckt, wodurch beliebiger Code ausgeführt werden könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Die Gentoo Community verwendet Bugzilla ( bugs.gentoo.org) um Bugs, Meldungen, Vorschläge und andere Kommunikationen mit dem Entwicklerteam zu protokollieren. Die Aktivitäten zwischen dem 01. Oktober 2006 und 08. Oktober 2006 resultieren in:
Von den 11080 zur Zeit offenen Bugs sind 33 als 'blocker', 121 als 'critical' und 505 als 'major' markiert.
Die Entwickler und Entwicklerteams welche die meisten Bugs geschlossen haben sind:
Die Entwickler und Entwicklerteams welche diese Woche die meisten neuen Bugs zugewiesen bekommen haben sind:
8. Anstehende Entfernung von Paketen
Beginnend mit dieser Woche startet der GWN mit einem neuen Kapitel über diejenigen Pakete, die aus dem Portage-Baum entfernt werden sollen. Zur Zeit wird diese Liste noch manuell erstellt und so könnte es vorkommen, dass nicht alle Pakete erfasst werden. Das Ziel dieses neuen Kapitel ist es, die Community darüber zu informieren, welche Pakete entfernt werden, so dass frühzeitig auf neue Pakete umgestiegen werden kann oder dass sich Freiwillige melden, die mithelfen wollen, die Pakete weiterhin 'am Leben' zu erhalten. Das GWN Team hofft dieses Kapitel wöchentlich anbieten und in Zukunft ein automatisiertes Tool für diese Aufgabe bereitstellen zu können. Die Informationen darüber, welche Pakete genau entfernt werden sollen, kommen von vielen Orten, darunter das Treecleaner Projekt und auch viele Entwickler.
| Package: | Removal date: | Contact: |
| app-emulation/vmware-workstation-3.2.1 | 27 Oct 06 | Chris Gianelloni |
| games-fps/quake3-truecombat | 27 Oct 06 | Chris Gianelloni |
| net-mail/quotient | 28 Oct 06 | Christian Heim |
| media-radio/ax25-tools | 29 Oct 06 | Christian Heim |
| x11-libs/buffy | 29 Oct 06 | Christian Heim |
| net-im/gabber | 01 Nov 06 | Olivier Crête |
| net-im/jabbero | 01 Nov 06 | Olivier Crête |
| media-sound/fobbit | 03 Nov 06 | Diego Pettenò |
| sys-apps/sal-client | 05 Nov 06 | Christian Heim |
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