Für das Gentoo/PPC Team und andere kam dieses Jahr Weihnachten etwas früher als sonst. Eine Reihe von Entwicklern erhielten ein EFIKA, ein Board von Genesi, erstellt für den MPC5200B PowerPC SoC (System on Chip) und mit 400MHz betrieben wird. Auf den Board sind 128MB DDR RAM, 10/100 Ethernet, 2 USB 1.1 Ports, 1 PCI/AGP Slot und Sound mit optischem Ausgang.
Das Gentoo/PPC Team, zusammen mit dem Release Engineering, arbeiten an ausführlichen Anleitungen für die Installation von Gentoo auf EFIKA und an einem CD-Medium, das von USB bootbar sein soll. Gentoo dankt Genesi für die fortlaufende Unterstützung und Freescale für die Hilfe bei der Spende, ohne die das Programm nicht möglich wäre.
Weitere Informationen über EFIKA, auch über eigene Kaufmöglichkeiten, finden Sie auf der Genesi's EFIKA Seite.
D-Bus 1.0.1 wurde ~amd64
D-Bus, das Inter-Prozess Kommunikations Programm hat seinen 1.0 Milestone erreicht und das resultierende 1.0.2 ebuild wird gerade getestet. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist, dass die ABI (Application Binary Interface) radikal von der vorherigen 0.6x Release, die derzeit in Portage stabil ist, abweicht. Obwohl im Titel nur amd64 erwähnt, wird es derzeit auf verschiedenen Architekturen getestet.
Emopig gab eine Warnung an alle User raus, dass wenn man der ebuild Anleitung folgt und revdep-rebuild ausführt, die resultierende Liste von Paketen nicht trivial ist (54 Pakete bei ihm). Andere bestätigten das, besonders Gnome User. Der Schaden auf der KDE Seite scheint sich auf kde-kioslaves zu beschränken.
6thpink schlug vor, die >Binding Pakete dbus-glib, dbus-python und dbus-qt3-old zu installieren, da das dbus Paket keine USE flags für python, qt3 oder ähnliches hat. Das hat anscheinend mindestens einem User geholfen.
Auf Wiedersehen, Gentoo
Forum User beazizo ist nach 18 Monaten Abwesenheit zurückgekehrt und meint "Ich muss sagen, es [gentoo] ist VIEL besser geworden, als es damals war. Ich brauchte weniger als einen Tag um alle Anwendungen zu Installieren, die ich auch unter Ubuntu hatte (und sie liefen viel schneller). Ich fühlte mich anschließend sicher genug, um meine Ubuntu Installation von der Platte zu hauen. Gute Arbeit, Gentoo Team!"
Wilkommen zurück, beazizo!
Gnome-screensaver benötigt emacs?
Chris Bare probierte den gnome-screensaver zu installieren, mit den folgenden Resultaten:
Befehlsauflistung 2.1: Versuch gnome-screensaver zu emergen |
# emerge emerge -pv --tree gnome-screensaver These are the packages that would be merged, in reverse order: Calculating dependencies... done! [ebuild N ] gnome-extra/gnome-screensaver-2.14.2 USE="pam xinerama -debug -doc" 1,872 kB [ebuild N ] app-xemacs/emerge-1.09 59 kB [ebuild N ] app-editors/xemacs-21.4.17 USE="X berkdb gpm jpeg png tiff -Xaw3d -athena -canna -dnd -freewnn -ldap -motif -mule -nas -neXt -postgres -xface" 10,377 kB |
Er wollte wissen, warum gnome-screensaver, unlogischer weise, von xemacs abhängt.
Etaoin Shrdlu hat das wirkliche Problem ausfindig gemacht. (Sie auch?) Chris tippte emerge emerge und portage dachte, er will das app-xemacs/emerge Paket inklusive seinen Abhängigkeiten emergen.
Das sollte als nützliche Warnung dienen, da wir alle ab und an solche Fehler machen.
CFLAGS für Intel Core 2 CPUs
Der Core 2 Duo ist das Vorzeigemodell von Intel's CPU Linie und im Moment DER Prozessor. Jeder Gentoo-er hat nur eine Frage: "Welche CFLAGS soll ich für das Teil verwenden?"
Michael Weyershäuser bietete einen Verweis auf Dirtyepic's Blog Post an, das diese Frage direkt mit Informationen von Intel beantwortet. Für GCC 4.1 Core Solo/Duo sollte man -march=prescott benutzen und für den Core 2 Duo/Solo -march=nocona. Für den GCC 4.2 bleiben die -march gleich, aber es wird das -mtune=generic Flag hinzugefügt.
Belgien: DonnaroomLAN in Arendonk
Der Hauptverantwortliche für die niederländische Dokumentation, Dimitry Bradt sowie weitere Mitglieder der niederländischen Gentoo Gemeinschaft organisieren eine LAN Party, zu der sie die gesamte niederländische Gentoo Gemeinschaft einladen. Der Event findet am Samstag, 06. und Sonntag, 07. Januar in Arendonk in Belgien statt, etwa in der Mitte zwischen Antwerpen and Eindhoven.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage.
Etliche Entwickler von mehreren Distributionen wurden von dem Autor Mayank Sharma, kontaktiert und über die Sicherheitsverfahren ihrer Distributionen befragt. Mayank sprach mit Entwicklern von Red Hat, Novell, CentOS, Debian und natürlich von Gentoo. Er beschreibt die verschiedenen Methodiken, die von den Distributionen angewendet werden, und hebt die Unterschiede zwischen Community- und kommerziellen Distributionen hervor.
5. Veränderungen bei den Gentoo-Entwicklern
Die folgenden Entwickler haben kürzlich das Gentoo Team verlassen:
Die folgenden Entwickler haben sich kürzlich dem Gentoo Team angeschlossen:
Die folgenden Entwickler haben innerhalb des Gentoo Projektes kürzlich ihre Rolle verändert oder neue Verantwortlichkeiten angenommen:
wv library: Mehrere Integerüberläufe
Die wv library ist anfällig für mehrere Integerüberläufe, die die Ausführung von beliebigem Code möglich machen.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
xine-lib ist anfällig für einen Pufferüberlauf im Real Media Input Plugin, was die Ausführung von beliebigem Code möglich machen könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
GnuPG ist anfällig für einen Pufferüberlauf und eine irrtümlich Dereferenzierung eine Funktions-Pointers, was die Ausführung von beliebigem Code möglich machen könnte.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
ModPlug: Mehrere Pufferüberläufe
ModPlug enthält mehrere Begrenzungsfehler, die zum Pufferüberlauf und in der beliegem Ausführung von Code enden könnten.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
KOffice verteilte Bibliotheken: Heap Corruption
Ein Integerüberlauf in den koffice-Bibliotheken erlaubt einen 'Denial of Service' und möglicherweise die Ausführung von beliebigem Code, wenn 'boshafte' PowerPoint-Dateien betrachtet werden.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Mozilla Thunderbird: Mehrere Schwachstellen
Es wurden mehrere Schwachstellen in Mozilla Thunderbird entdeckt.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
Mozilla Firefox: Mehrere Schwachstellen
Es wurden mehrere Schwachstellen in Mozilla Firefox entdeckt.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
SeaMonkey: Mehrere Schwachstellen
Es wurden mehrere Schwachstellen im SeaMonkey Projekt entdeckt.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
MadWifi: Kernel- Treiber Pufferüberlauf
MadWifi ist anfällig für einen Pufferüberlauf, der möglicherweise die beliebige entfernte Ausführung von Code mit root-Privilegien gestattet.
Für weitere Infos siehe die GLSA Meldung
7. Anstehende Entfernung von Paketen
Dies ist eine Liste derjenigen Pakete, von denen angekündigt wurden, dass sie in Kürze aus dem Portage-Baum entfernt werden. Die Informationen darüber, welche Pakete genau entfernt werden sollen, stammen aus vielen Quellen, darunter das Treecleaner Projekt und auch viele Entwickler.
| Paket: | Entfernungsdatum: | Kontakt: |
| dev-lang/prothon | 03. Januar 2007 | Bryan Østergaard |
| x11-themes/bmpx-themes | 04. Januar 2007 | Patrick McLean |
| app-antivirus/vlnx | 09. Januar 2007 | Timothy Redaelli |
Die Gentoo Community verwendet Bugzilla ( bugs.gentoo.org) um Bugs, Meldungen, Vorschläge und andere Kommunikationen mit dem Entwicklerteam zu protokollieren. Die Aktivitäten zwischen dem 03. Dezember 2006 und 10. Dezember 2006 resultieren in:
Von den 10699 zur Zeit offenen Bugs sind 26 als 'blocker', 104 als 'critical' und 447 als 'major'.
Die Entwickler und Entwicklerteams welche die meisten Bugs geschlossen haben sind:
Die Entwickler und Entwicklerteams welche diese Woche die meisten neuen Bugs zugewiesen bekommen haben sind:
Der GWN lebt von Freiwilligen und Communitymitgliedern, die Ideen und Artikel beisteuern. Wenn Sie daran interessiert sind, Beiträge für den GWN zu schreiben, Feedback für den Artikel, den wir veröffentlicht haben zu bekommen oder einfach nur eine Idee oder einen Artikel haben, den Sie hier veröffentlicht sehen wollen, senden Sie bitte ihr Feedback zu uns und helfen Sie dabei mit, den GWN noch besser zu machen.
Um den Gentoo Weekly Newsletter zu abonnieren, senden Sie bitte eine leere Email an gentoo-gwn-de+subscribe@gentoo.org.
Um das Abonnement des Gentoo Weekly Newsletter zu kündigen, senden Sie bitte eine leere Email an gentoo-gwn-de+unsubscribe@gentoo.org und nehmen als Absender diejenige Email-Adresse, mit der Sie bestellt hatten.
Der Gentoo Weekly Newsletter ist auch in folgenden Sprachen verfügbar: